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Samstag, 15. Aug. 20
RZ-Akademie

München - Frauen mit Kindern müssen im Bewer­bungs­gespräch mit bestimm­ten Fragen zu ihrem Fami­lien­leben rechnen. Dabei gehe es vor allem um das Alter und die Betreu­ung ihrer Kinder.

TierpräparatorChem­nitz - Noch einmal greift Holger Rathaj zur Pin­zette und zupft das Feder­kleid des Papa­geien zurecht. Dann nickt der Chem­nit­zer Tier­präpa­rator zufrie­den. Der Vogel soll sein Pracht­exem­plar bei der Welt­meis­ter­schaft...

Saar­brü­cken - Die Uni­ver­sität des Saar­lan­des bietet den Stu­dien­gang His­torisch ori­entierte Kul­tur­wis­sen­schaf­ten (HOK) ab dem Win­ter­semes­ter 2008/09 für den Bache­lor-Abschluss an.

Berlin - Unter­neh­men erwar­ten von Uni­ver­sitäts-Absol­ven­ten vor allem Team­fähig­keit. Dies gaben rund 71 Prozent von mehr als 2000 Firmen an, die vom Deut­schen Indus­trie- und Han­dels­kam­mer­tag (DIHK) befragt worden waren.

Laubach/Lich - Mit wackeln­den Schlappoh­ren und gesenk­tem Kopf trottet Che­cheni hinter Michael Hen­trich her. Hen­trich zieht an der Leine und ver­sucht, den Hund bei Fuß zu halten.

Rostock - Das Kreuz­fahrt­unter­neh­men AIDA Cruises gründet in Rostock eine Bil­dungs­aka­demie. In Zusam­men­arbeit mit der Hoch­schule Wismar sollen neue Stu­diengänge ange­boten werden...

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UN-Simulationen: Studenten als Diplomaten

Tübin­gen - Sie ver­tre­ten die Inter­essen fremder Länder, ringen mit ihren Ver­hand­lungs­part­nern um For­mulie­run­gen und hoffen, mög­lichst viel von ihrer Posi­tion in die absch­ließende Reso­lution zu retten.

National Model United Nations

Im März 2008 findet in New York die UN-Simu­lation NMUN statt. (Bild: „nmun.org”)

Immer wieder fahren auch Stu­den­ten aus Baden-Würt­tem­berg zu inter­natio­nalen Ver­anstal­tun­gen, bei denen die Arbeit der Ver­ein­ten Natio­nen nach­gestellt wird. Derzeit berei­ten sich unter anderem Hoch­schü­ler aus Tübin­gen und Stutt­gart-Hohen­heim auf einen Einsatz auf „diplo­mati­schem Parkett” vor.

Im März dieses Jahres reisen 16 Tübin­ger Stu­den­ten ins mexi­kani­sche Puebla, um dort an der „WorldMUN” teil­zuneh­men. Jedes Jahr findet diese Kon­ferenz an einem anderen Ort statt. Sie wird jeweils von der gast­geben­den Hoch­schule und der renom­mier­ten ame­rika­nischen Uni­ver­sität Harvard orga­nisiert. Nach Angaben der Ver­anstal­ter werden zur „WorldMUN” 1600 Teil­neh­mer aus mehr als 40 Ländern erwar­tet.

„Bei einer solchen Kon­ferenz kann man voll­kom­men neue Erfah­run­gen machen”, berich­tet der 21 Jahre alte Tübin­ger Politik- und Geschichts­stu­dent Jacob Thomas. Für die eigene Per­spek­tive sei es von großem Wert, sich in die Sicht eines fremden Landes hin­ein­zuden­ken und diese Haltung bei der Kon­ferenz zu ver­tre­ten. „Man muss nicht unbe­dingt Diplo­mat werden wollen, um davon zu pro­fitie­ren.” Ein wei­terer Vorteil sei der Kontakt zu den anderen Teil­neh­mern.

Ein Vergnügen, das - vor allem in Vorfeld - mit viel Arbeit ver­bun­den ist: So ist Thomas als Vor­stand des Tübin­ger Vereins Inter­pol (Inter­natio­nales Forum für Stu­den­ten der Poli­tik­wis­sen­schaft) derzeit auf Spon­soren­suche. Die Geld­geber sollen zumin­dest einen Teil der rund 20 000 Euro finan­zie­ren, die für den Trip nach Mexiko benötigt werden.

Hinzu kommt die inhalt­liche Vor­berei­tung, wie Thomas anhand einer frühe­ren Kon­ferenz erläu­tert. Damals hatte er die Aufgabe, die Posi­tion des afri­kani­schen Landes Ruanda zu ver­tre­ten. In den Ver­hand­lun­gen ging es um die Haft­bedin­gun­gen für Frauen in den ruan­dischen Gefäng­nis­sen - kein Thema, das all­täg­licher Gesprächss­toff an deut­schen Uni­ver­sitäten wäre.

Der Tübinger Universitätsrektor Bernd Engler zeigt sich jeden­falls begeis­tert von dem Enga­gement seiner Stu­den­ten: „Das Projekt ist ein her­vor­ragen­des Bei­spiel der Leis­tungs­fähig­keit und Pra­xis­bezo­gen­heit der geistes- und sozi­alwis­sen­schaft­lichen Aus­bil­dung an der Uni­ver­sität Tübin­gen. Das hohe Enga­gement und das inter­natio­nale Format des Pro­jek­tes sollte auch die inter­natio­nal auf­gestell­ten Unter­neh­men der Region dazu moti­vie­ren, es finan­ziell durch Spon­soring zu unter­stüt­zen.”

Ebenfalls im März 2008 reisen Stu­den­ten von der Uni­ver­sität Hohen­heim nach New York zur „Natio­nal Model United Nations” (NMUN). Orga­nisiert sind sie im Club of Hohen­heim, der für seine Auf­tritte bei den nach­gestell­ten Ver­ein­ten Natio­nen bereits einige Preise erhal­ten hat. 2006 gab es zum Bei­spiel eine Aus­zeich­nung für die pro­fes­sio­nelle Reprä­sen­tation der Demo­kra­tischen Repu­blik Kongo.

Die Vorsitzende des Club of Hohenheim , Regina Bossert, hat damals die Hohen­hei­mer Dele­gation gelei­tet. „Wir haben uns um Unter­stüt­zung der inter­natio­nalen Gemein­schaft für die demo­kra­tische Ent­wick­lung des Kongo bemüht”, berich­tet die Stu­den­tin der Kom­muni­kati­ons­wis­sen­schaft. Ihr Team habe letzt­lich auch ent­spre­chende Zusagen in einer Reso­lution erhal­ten. Ebenso wichtig wie dieser Erfolg sei aber etwas anderes: „Diese Kon­feren­zen machen wahn­sin­nig viel Spaß”, sagt Bossert. Ent­spre­chend nimmt der Club of Hohen­heim in diesem Jahr bereits zum siebten Mal an den NMUN teil.

„Natio­nal Model United Nation”: www.nmun.org

„WorldMUN”: www.world­mun.org/2008

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/04/service/berufbildung/t/rzo398826.html
Montag, 04. Februar 2008, 13:29 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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