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Samstag, 15. Aug. 20
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München - Frauen mit Kindern müssen im Bewer­bungs­gespräch mit bestimm­ten Fragen zu ihrem Fami­lien­leben rechnen. Dabei gehe es vor allem um das Alter und die Betreu­ung ihrer Kinder.

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Mütter im Bewerbungsgespräch: Private Fragen sind denkbar

München - Frauen mit Kindern müssen im Bewer­bungs­gespräch mit bestimm­ten Fragen zu ihrem Fami­lien­leben rechnen.

Dabei gehe es vor allem um das Alter und die Betreu­ung ihrer Kinder.

„Die Personaler sehen es nicht so gerne, wenn die Frauen auf eine Freun­din oder die Oma ver­wei­sen, die auf das Kind auf­passt”, sagte Claudia Nöllke, Bewer­bungs­trai­nerin aus München. Besser sei es in dieser Situa­tion, eine ver­läss­liche Ein­rich­tung wie eine Kin­der­tagesstätte anzu­geben.

Außerdem sollten sich die Bewer­berin­nen vor dem Gespräch gut über­legen, wie sie die Betreu­ung ihres Kindes orga­nisie­ren, wenn es einmal krank wird. Per­sona­ler mit eigener Familie kennen laut der Exper­tin die Pro­bleme, die Kinder in den ver­schie­denen Alter­sstu­fen machen können und werden ent­spre­chende Fragen stellen. „Kleine Kinder sind oft krank und Kinder, die gerade auf eine wei­ter­führende Schule gewech­selt haben, benöti­gen nach­mit­tags schon mal Hilfe bei den Haus­auf­gaben.”

In dieser Situation müssen die Frauen Ant­wor­ten parat haben, um die Vor­behalte des poten­ziel­len Arbeit­gebers zu ent­schär­fen. Können sie angeben, dass das Kind in einer Ganz­tags­schule ist oder nach­mit­tags in die Haus­auf­gaben­betreu­ung geht, sei das von Vorteil. Auch bei Teil­zeit­kräf­ten sollte die Betreu­ung des Kindes von Arbeits­beginn bis min­des­tens 15.00 Uhr gesi­chert sein. „In der Regel erwar­tet der Arbeit­geber, dass ihm die Arbeits­kraft in diesem Zeit­raum zur Ver­fügung steht”, erklärt Nöllke.

Die meisten Bewer­berin­nen machten oft den Fehler, dass sie sich nicht auf ent­spre­chende Fragen vor­berei­ten. „Sie glauben, es geht haupt­säch­lich um ihre per­sön­lichen und fach­lichen Stärken und rechnen nicht mit Fragen zu ihrer fami­liären Situa­tion”, sagt die Trai­nerin. Die Frauen sollten sich von diesen Fragen aber nicht ver­unsi­chern lassen. Denn die Tat­sache, dass sie im Vor­stel­lungs­gespräch sitzen, zeige, dass die Firma ein Inter­esse an ihnen hat.

Es ist außerdem von Vorteil, wenn sich die Mütter auch im Erzie­hungs­urlaub mit ihrem Beruf beschäf­tigen. Viele ver­nach­läs­sig­ten ihr Fach­gebiet völlig, sobald das Kind da ist, warnt die Exper­tin. „Selbst, wenn keine Zeit für einen Com­puter- oder Sprach­kurs bleibt, sollte man Fach­zeit­schrif­ten lesen, um in der aktu­ellen Dis­kus­sion auf dem Lau­fen­den zu bleiben.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/19/service/berufbildung/t/rzo402997.html
Dienstag, 19. Februar 2008, 17:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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