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Montag, 17. Juni 13

UnterschriftMünchen - Der schei­dende Bayern-Coach Ottmar Hitz­feld hat seine beruf­liche Zukunft gere­gelt und wird wie erwar­tet im Juli das Amt des Schwei­zer Fußball-Natio­nal­trai­ners über­neh­men. Der 59-Jährige unter­zeich­nete in...

HoffnungHamburg - Jens Lehmann bekommt beim FC Arsenal die Chance zu seinem dritten Sai­son­ein­satz in der Cham­pions League, für Paolo Maldini soll im Emi­rates-Stadion das Märchen von 1001 Nacht wahr werden.

Gel­sen­kir­chen - Kevin Kuranyi hat dem FC Schalke 04 zum Euro­pacup-Jubiläum den Weg ins Vier­tel­finale der Cham­pions League gewie­sen. Durch das dritte Wett­bewerb­stor des Natio­nalstür­mers (4.) in dieser Saison gewan­nen...

Hamburg - Michael Ballack hat bei seinem Saison-Debüt in der Cham­pions League mit dem FC Chelsea ein 0:0 beim grie­chi­schen Meister Olym­pia­kos Piräus erreicht. Im Ach­tel­final-Hin­spiel ver­schaff­ten sich die Lon­doner...

Bremen - Fußball-Bun­des­ligist Werder Bremen muss im UEFA-Pokal-Rück­spiel beim SC Braga ohne seinen bra­silia­nischen Spiel­macher Diego antre­ten. Der Mit­tel­feld­spie­ler konnte wegen seiner Leis­ten­beschwer­den erneut nicht...

Madrid - Spanien gibt der FIFA trotz der Drohung des Welt­fuß­ball­ver­ban­des mit einem EM-Aus­schluss nicht nach. „Spanien ist ein sou­ver­änes Land, und dort regie­ren wir Spanier”...

Überlegene Bayern nur 0:0 in Berlin

Berlin - Mit einer Null­num­mer hat sich der FC Bayern zur 16. „Herbst­meis­ter­schaft” gequält - die Debat­ten um den inneren Zustand des Sta­ren­sem­bles und die Zukunft von Trainer Ottmar Hitz­feld aber bleiben.

Hertha BSC Berlin - FC Bayern München

Hertha-Spieler Pal Dardai (r) im Duell mit Martin Demi­che­lis vom FC Bayern.

Zum Abschluss der Bun­des­liga-Hin­runde kamen die Münch­ner bei Hertha BSC über ein 0:0 nicht hinaus und ver­tei­dig­ten die Tabel­len­führung gegen die nun punkt­glei­chen Bremer (beide 36) nur durch das bessere Tor­ver­hält­nis. „Wir müssen auf­hören, immer unzu­frie­den zu sein, denn wir sind Herbst­meis­ter”, wies Bayern-Manager Uli Hoeneß alle Kritik am erneu­ten Punkt­ver­lust zurück.

In Berlin waren die Bayern zwar über 90 Minuten die klar über­legene Mann­schaft, doch die zuletzt heftig geschol­tenen Gast­geber ver­tei­dig­ten das Remis mit viel Lei­den­schaft und Kampf erfolg­reich. Aller­dings geht Hertha (20 Punkte) nach dem vierten Spiel ohne Sieg und Platz elf in eine unru­hige Win­ter­pause. „Wir haben gut gekämpft. Mit etwas mehr Mut wäre sogar noch mehr möglich gewesen”, sagte der dieses Mal wieder in der Innen­ver­tei­digung spie­lende Josip Simunic.

Die Gäste schie­nen zum Start von der Sus­pen­die­rung von Oliver Kahn und den Spe­kula­tio­nen um Hitz­feld, der von den Foto­gra­fen umla­gert war wie lange nicht, durch­aus ange­sta­chelt. Vor allem Super­star Franck Ribéry for­derte und ver­teilte die Bälle, erar­bei­tete auch die erste Tor-Mög­lich­keit durch Miros­lav Klose (10.). Doch gegen die kom­pakte Abwehr der Ber­liner, die zuletzt in zehn Spielen ganze sieben Zähler ein­gesam­melt hatten, fand der Fran­zose ebenso wenig Mittel wie seine Kol­legen Bastian Schwein­stei­ger und Lukas Podolski im offen­siven Mit­tel­feld. „Das Spiel spie­lerisch schlecht zu reden, ist Quatsch”, ver­tei­digte Trainer Hitz­feld den tor­losen Auf­tritt seines Teams, schloss ledig­lich an: „Wir wollten im Straf­raum noch den einen oder Haken zuviel machen.”

Ohne die verletzten Toni, Sagnol, Jansen und Altin­top sowie ohne den gesperr­ten Lucio erar­bei­tete sich der deut­sche Rekord­meis­ter im mit 74 200 Zuschau­ern aus­ver­kauf­ten Olym­pia­sta­dion zwar eine deut­liche Feldü­ber­legen­heit, doch Tor­chan­cen blieben Man­gel­ware. Einzig eine Kopf­ball von Daniel van Buyten (16.) schuf Gefahr für das Hertha-Tor. Und als Podolski links durch­ging, zielte der wie zuletzt auch in der Natio­nal­mann­schaft hän­gende Stürmer vor dem Augen von Sta­dion­gast Joachim Löw knapp am langen Pfosten vorbei (38.).

Hertha baute über weite Stre­cken einen Abwehr-Riegel um den eigenen Straf­raum, der arg an Hand­ball erin­nerte. Die eigenen Offen­siv-Bemühun­gen der Ber­liner, denen nach der jüngs­ten Negativ-Serie von drei Nie­der­lagen das Selbst­bewusst­sein fehlte, ten­dier­ten lange gegen Null. Nur Gil­berto, derzeit heftig mit seiner eigenen Zukunfts­pla­nung beschäf­tigt, kam einmal in Schuss­posi­tion (21.), vergab aber. Bei einem Distanz­schuss des Bra­silia­ners musste Kahn- Ersatz Michael Rensing erst­mals ernst­haft ein­grei­fen (46.).

Nach der Pause allerdings wurden die Ber­liner etwas mutiger - und Rensing bekam mehr Arbeit. Marko Pan­telic, wie Arne Fried­rich recht­zei­tig wieder fit, setzte den Ball aus 30 Metern auf das Netz des Bayern-Tores (58.). Eine Minute später klärte Rensing nach Fehler von Podolski gegen Pal Dardai her­vor­ragend. Bayern mobi­lisierte im End­spurt noch einmal die Kräfte. Doch weder Ribéry (64., 83.) noch Podolski (67.) und Klose in bester Posi­tion (75., 90.) brach­ten einen zähl­baren Erfolg zustande.

Zur Trainer-Frage konnte Uli Hoeneß nach der Partie wenig neues bei­tra­gen: Man habe nie etwas anderes gesagt, als dass man im Winter Gespräche führe. „Hitz­feld ist unser erster Gespräch­spart­ner”, sagte der Manager auf die Frage, ob der der­zei­tige Trainer für die neue Saison „erste Wahl” sei. Der FC Bayern habe keine Gespräche mit anderen Trai­nern geführt, das sei „Unsinn” und der Versuch von Medien, Unruhe in den Verein zu tragen. Von Jens Mende, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/12/19/sport/fussball/t/rzo384942.html
Mittwoch, 19. Dezember 2007, 11:58 © RZ-Online (NewsDesk)
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