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Montag, 17. Juni 13

UnterschriftMünchen - Der schei­dende Bayern-Coach Ottmar Hitz­feld hat seine beruf­liche Zukunft gere­gelt und wird wie erwar­tet im Juli das Amt des Schwei­zer Fußball-Natio­nal­trai­ners über­neh­men. Der 59-Jährige unter­zeich­nete in...

HoffnungHamburg - Jens Lehmann bekommt beim FC Arsenal die Chance zu seinem dritten Sai­son­ein­satz in der Cham­pions League, für Paolo Maldini soll im Emi­rates-Stadion das Märchen von 1001 Nacht wahr werden.

Gel­sen­kir­chen - Kevin Kuranyi hat dem FC Schalke 04 zum Euro­pacup-Jubiläum den Weg ins Vier­tel­finale der Cham­pions League gewie­sen. Durch das dritte Wett­bewerb­stor des Natio­nalstür­mers (4.) in dieser Saison gewan­nen...

Hamburg - Michael Ballack hat bei seinem Saison-Debüt in der Cham­pions League mit dem FC Chelsea ein 0:0 beim grie­chi­schen Meister Olym­pia­kos Piräus erreicht. Im Ach­tel­final-Hin­spiel ver­schaff­ten sich die Lon­doner...

Bremen - Fußball-Bun­des­ligist Werder Bremen muss im UEFA-Pokal-Rück­spiel beim SC Braga ohne seinen bra­silia­nischen Spiel­macher Diego antre­ten. Der Mit­tel­feld­spie­ler konnte wegen seiner Leis­ten­beschwer­den erneut nicht...

Madrid - Spanien gibt der FIFA trotz der Drohung des Welt­fuß­ball­ver­ban­des mit einem EM-Aus­schluss nicht nach. „Spanien ist ein sou­ver­änes Land, und dort regie­ren wir Spanier”...

Italiens „Fußball-Pate” Moggi ist immer noch aktiv

Rom - „Big Luciano” zieht immer noch die Fäden im ita­lie­nischen Fußball.

Strippenzieher

Ex-Juve-Manager Luciano Moggi tele­foniert 2005 mit seinem Handy.

Trotz seiner Ver­urtei­lung zu einem fünf­jäh­rigen Berufs­ver­bot soll der von Ita­liens Medien als „Fußball-Pate” bezeich­nete Luciano Moggi immer noch Club- und Ver­bands­funk­tionäre beein­flus­sen.

Moggi soll illegale Informationen von Zeugen und sogar Gefäl­lig­kei­ten von Poli­zei­beam­ten erhal­ten haben. Dies würden abge­hörte Tele­fon­gespräche des ehe­mali­gen Mana­gers von Rekord­meis­ter Juve­ntus Turin belegen, berich­tete die „La Gaz­zetta dello Sport”. Die Staats­anwalt­schaft Neapel weitete deshalb ihre Ermitt­lun­gen aus, der Fuß­ball­ver­band (FIGC) for­derte die Akten an und prüft die Eröff­nung eines wei­teren Ver­fah­rens gegen den 70-Jäh­rigen.

„Moggis kri­minelle Verei­nigung zur Mani­pula­tion des ita­lie­nischen Fuß­balls hat nie auf­gehört zu exis­tie­ren”, kon­sta­tierte die „La Gaz­zetta dello Sport”. Und dabei waren Moggi und seine Kom­pli­zen im ver­gan­genen Sommer im größten Liga-Mani­pula­tionss­kan­dal in der Geschichte des Landes vom FIGC zu lang­jäh­rigen Berufs­ver­boten ver­urteilt worden, weil sie vor allem Schieds­rich­ter dazu gebracht hatten, zuguns­ten der Turiner zu pfeifen. Juve wurde deshalb zum Zwangs­abstieg in die Serie B ver­don­nert. Der zivil­recht­liche Prozess gegen Moggi und seinen Clan steht noch aus.

Geändert hat Moggi sein Verhalten dennoch nicht. Die nea­poli­tani­schen Staats­anwälte Filippo Bea­trice und Giu­seppe Nar­ducci hatten dies geahnt und Moggi deshalb seit Herbst 2006 wieder abhören lassen. Dabei kam heraus, dass Moggi dem neuen Juve-Sport­direk­tor Alessio Secco direkte Hand­lungs­anwei­sun­gen gab. Außer­dem soll sich Moggi stark in die Ver­eins­poli­tik der Erst­ligis­ten in Livorno und Siena ein­gemischt haben. Außer­dem habe er gegen den Prä­siden­ten des Ita­lie­nischen Olym­pia­komi­tees (CONI), Gianni Petrucci, intri­giert. Trotz seines Berufs­ver­bots habe er sogar von einem Funk­tionär des Fuß­ball­ver­bands 30 Frei­kar­ten für das Län­der­spiel der Azzurri gegen Rumä­nien ange­for­dert.

„Wir werden die Vor­gänge schnell auf­klären und mit harter Hand gegen die Schul­digen vor­gehen”, ver­sprach FIGC-Prä­sident Gian­carlo Abete. 2006 wurde Italien trotz des Stör­feu­ers durch den Liga-Skandal in Deutsch­land Welt­meis­ter. Auf die Euro­pameis­ter­schaft in Öster­reich und der Schweiz wollen sich die Azzurri aber diesmal in Ruhe vor­berei­ten.

Der neue Skandal schlägt allerdings schon wieder hohe Wogen. Auf­grund wei­terer Hin­weise auf Mani­pula­tio­nen in der Saison 2002 for­derte Inter Mai­lands Prä­sident Massimo Moratti nach Angaben des „Cor­riere dello Sport” die nachträg­liche Zuer­ken­nung des Meis­ter­titels 2002. Inter war bereits der Meis­ter­titel 2006 zuer­kannt worden, der Juve zuvor aber­kannt worden war.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/12/20/sport/fussball/t/rzo387843.html
Donnerstag, 20. Dezember 2007, 13:51 © RZ-Online (NewsDesk)
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