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Mittwoch, 20. Februar 08

Tokio Hotel New York - Tokio Hotel in Man­hat­tan: Nach aus­ver­kauf­ten Shows in Mon­treal, Toronto und Los Angeles hat die Erfolgs­band aus Mag­deburg auch die New Yorker Teenies zu Begeis­terungs­schreien gebracht.

Amy WinehouseLondon - Die bri­tische Soulsän­gerin Amy Wine­house (24) steht erst­mals seit ihrem Entzug wieder auf der Bühne. Die frisch geba­ckene Grammy-Gewin­nerin werde bei der Ver­lei­hung der Brit Awards am Mitt­wocha­bend in London...

Frank­furt/Main - Neil Young (62) hält die Wis­sen­schaft für die ent­schei­dende gesell­schafts­poli­tische Kraft. „Musik hat die Kraft ver­loren, Dinge zu beein­flus­sen”, sagte der Song­schrei­ber...

New York - U2 sind in Dublin ins Studio gegan­gen, um mit ihren lang­jäh­rigen Pro­duzen­ten Daniel Lanois und Brian Eno ein neues Album auf­zuneh­men. „Wir wollen neuen musi­kali­schen Boden betre­ten und ein Meis­ter­werk...

Hamburg - Jane Comer­ford (49), Sän­gerin der Country-Band Texas Light­ning, plant in den nächs­ten Monaten mit und ohne ihre vier Cowboys. „Mein Solo-Album erscheint im Herbst - ohne Country-Musik”...

Tickets fürs Fes­tival Ein­tritts­kar­ten für "Rock am Ring" sollten unbe­dingt im Vor­ver­kauf erwor­ben werden - im ver­gan­genen Jahr war das Fes­tival erst­mals in seiner Geschichte vor Beginn aus­ver­kauft.

Echo-Gala mit echter Kylie und falscher Britney

Berlin - Herbert Grö­nemeyer hat Wort gehal­ten: „Für uns ist das vor allem ein großes Fest”, kün­digte der Musiker bereits vor der Echo-Ver­lei­hung an.

Bushido

Ganz artig und mit Schlips: Bushido siegte in den Kate­gorien "Künst­ler Natio­nal Hip Hop/R&B" und "Bester Live-Act Natio­nal".

Mit seinem ganzen Team wollte er auf der großen Gala in Berlin haupt­säch­lich eines - feiern.

„Wir fangen ruhig an und hören stür­misch auf.” Wenige Stunden später war der nunmehr acht­fache Echo-Gewin­ner um zwei der begehr­ten Musik­preise reicher und konnte auf der Afters­howparty so richtig abro­cken. Aus­gelas­sen tanzte Grö­nemeyer mit Tochter und Team - es war sein Abend. Mit „12” hatte der Sänger nicht nur in der Album-Kate­gorie tri­umphiert, er wurde auch zum erfolg­reichs­ten natio­nalen Künst­ler gekürt.

LaFee

LaFee zeigt auf ihre Art Freude über den Preis in der Kate­gorie "Künst­lerin Natio­nal Rock/Pop".

In 25 Kate­gorien vergab die Deut­sche Phono-Aka­demie am Frei­tag­abend in Berlin die Aus­zeich­nun­gen, die zu den wich­tigs­ten Musik­prei­sen Europas gehören. Grö­nemeyer blieb bei der Show im Kon­gress­zen­trum ICC, die von 4500 Gästen im Saal und 4,45 Mil­lio­nen TV-Zuschau­ern (Markt­anteil: 16 Prozent) der RTL-Über­tra­gung ver­folgt wurde, nicht der einzige Doppel-Echo-Gewin­ner. Rapper Bushido und DJ Ötzi hatten eben­falls gleich zweimal Grund zur Freude: Bushido siegte unter den natio­nalen Hip-Hop-Künst­lern und mit dem besten Live-Act, DJ Ötzi gewann im Bereich Schla­ger und landete mit Nik P. mit „Ein Stern (der deinen Namen trägt)” - seit 55 Wochen in den Charts - den „Hit des Jahres”.

Mit einem Schuss Selbstironie glänzte Grö­nemeyer, als er sich seine Trophäe abholte. „Ich danke den Leuten, die mich dazu treiben, eine Platte zu machen”, sagte er und fügte hinzu, dass er eigent­lich schwer zu hand­haben sei und nicht so gern arbeite. Sonst würde er lieber faul zu Hause sitzen, duschen, Zähne putzen und tele­fonie­ren. Über­reicht hatte ihm den Preis TV-Mode­rator Günther Jauch, der wie Schau­spie­ler Moritz Bleib­treu und Matt­hias Schweighö­fer in der Show als Lau­dator auftrat. DJ Ötzi gab sich stolz und trotzig zugleich: „Ich will nicht, dass man die Geschmacks­frage stellt”, rief der Schla­ger-Gewin­ner, „wir brau­chen uns nicht zu genie­ren.”

James Blunt

Er hat einen: James Blunt posiert bei der Echo-Ver­lei­hung mit seinem Preis.

Auf der ansch­ließen­den Party ver­gnüg­ten sich bei Hummer und Cock­tails ohnehin alle gemein­sam - Schla­ger­lieb­linge und Rapper, Volks­musi­kan­ten und Rocker. Mehr als drei Stunden lang hatten die Musiker, Fans und pro­minente Größen aus Medien, Politik und Show zuvor auf ihren Stühlen aus­har­ren müssen. Für ein High­light im Show­pro­gramm und Blitz­licht­gewit­ter auf dem roten Teppich - trotz par­allel lau­fen­der Ber­linale - sorgte nicht zuletzt Kylie Minogue, die im sexy Mini und mit blonder Pagen­fri­sur über die Bühne wir­belte. Eine andere „Blon­dine” erntete die meisten Lacher - Komiker Oliver Pocher mit einer heißen Tanz­num­mer als Britney-Spears-Kopie. Super­star Alicia Keys hatte kurz­fris­tig abge­sagt.

Sehnlichst ein Bier wünschte sich Show­mas­ter Dieter Thomas Heck, als er sich für seinen Son­der­preis bedankte. „Mr. Hit­parade” wurde für seine Ver­dienste um die deutsch­spra­chige Musik geehrt und erhielt am Ende nicht nur den Preis, sondern von Mode­rator Oliver Geissen auch die gewünschte Flasche Bier. Mit minu­ten­lan­gem Beifall bedach­ten die Zuschauer ihn ebenso wie Lie­der­macher Rolf Zuc­kow­ski, der den Echo für sein Lebens­werk bekam. Zuc­kow­ski („... und ganz doll mich”, „Du da im Radio”) widmete die Aus­zeich­nung „allen Kindern und ihren Eltern”. Schon zur Routine gehört die Echo-Ver­lei­hung für die Kas­tel­ruther Spatzen, die zum elften Mal abräum­ten.

Kylie Minogue

Kylie Minogue kommt zur Echo-Ver­lei­hung.

Preisträger wie Pro­duzent Andreas Herbig hatten aller­dings keine Chance, sich auf der Bühne zu bedan­ken. Für sie gab es eine Vorab­ver­lei­hung, bei der Udo Lin­den­berg die Lau­datio auf Herbig hielt. Nach Ansicht des Deut­schrockers gehört auch ein Pro­duzent „auf jeden Fall in die große Show”. „Ein Pro­ducer ist ja schließ­lich der, der den Künst­ler erst so richtig wach- und nach oben kitzelt.” Andere Gewin­ner dagegen waren gar nicht erst ange­reist, vor allem die Ersten in den inter­natio­nalen Kate­gorien wie Nelly Furtado, Linkin Park oder 50 Cent. James Blunt aber war zur Show in die Haupt­stadt gekom­men und konnte den Echo per­sön­lich in Empfang nehmen.

Bei den in den USA weilenden Teenie-Stars Tokio Hotel schien es fast, als wären sie doch im Saal. Sobald nur der Name der Gewin­ner in der Video-Rubrik fiel, stimm­ten Fans ein Kreisch-Konzert an. Das US- Konzert der Teenie-Band sei „viel­leicht auch ein Grund, weshalb wir heute hier stehen”, grinste Smudo, Mit­glied der Fan­tas­tischen Vier, die sich als beste natio­nale Band gegen Tokio Hotel durch­setz­ten. Die RTL-Zuschauer konnten sich zudem über einen Star des Senders freuen - Mark Medlock, Gewin­ner der Cas­tings­how „Deutsch­land sucht den Super­star”, wurde zum erfolg­reichs­ten New­comer gewählt. Auf sein etwas derbes Voka­bular ver­zich­tete Dieter Bohlens Zögling nicht und ver­abschie­dete sich mit „Ich bin total am Arsch”.

Kylie Minogue

Kylie Minogue kommt mit neuer Frisur zur Echo-Ver­lei­hung.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/17/magazin/musik/t/rzo401649.html
Sonntag, 17. Februar 2008, 13:15 © RZ-Online (NewsDesk)
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