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Mittwoch, 20. Februar 08

Tokio Hotel New York - Tokio Hotel in Man­hat­tan: Nach aus­ver­kauf­ten Shows in Mon­treal, Toronto und Los Angeles hat die Erfolgs­band aus Mag­deburg auch die New Yorker Teenies zu Begeis­terungs­schreien gebracht.

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Frank­furt/Main - Neil Young (62) hält die Wis­sen­schaft für die ent­schei­dende gesell­schafts­poli­tische Kraft. „Musik hat die Kraft ver­loren, Dinge zu beein­flus­sen”, sagte der Song­schrei­ber...

New York - U2 sind in Dublin ins Studio gegan­gen, um mit ihren lang­jäh­rigen Pro­duzen­ten Daniel Lanois und Brian Eno ein neues Album auf­zuneh­men. „Wir wollen neuen musi­kali­schen Boden betre­ten und ein Meis­ter­werk...

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Tickets fürs Fes­tival Ein­tritts­kar­ten für "Rock am Ring" sollten unbe­dingt im Vor­ver­kauf erwor­ben werden - im ver­gan­genen Jahr war das Fes­tival erst­mals in seiner Geschichte vor Beginn aus­ver­kauft.

Metallica und Hosen rocken am Ring

Nürburgring - Mister James Het­field feiert seine tri­umphale Rück­kehr in die Eifel: So könnte beschrie­ben werden, auf was sich Rock­fans schon jetzt ein­stel­len können. Denn Het­field, Front­mann der US-Hea­vyro­cker Metal­lica, kommt zwei Jahre nach dem von Jubel umtos­ten jüngs­ten Auf­tritt mit seiner Band zurück zu "Rock am Ring".

Sie sind die Herren des Rings: V

Sie sind die Herren des Rings: Vom 6. bis zum 8. Juni kommen Welt­stars und die Hipster der Szene an den Nür­burg­ring

Das Fes­tival vom 6. bis 8. Juni dürfte also wieder einmal hart und gitar­ren­las­tig werden - wofür auch Bands wie Rage Against The Machine und die Toten Hosen stehen. Ein Aus­blick.

Die Faszination "Rock am Ring" ist unge­bro­chen: War das früh aus­ver­kaufte Fes­tival des ver­gan­genen Jahres schon ein unge­wöhn­lich großer Triumph für die Orga­nisa­toren, kann die Marek Lie­ber­berg Kon­zert­agen­tur jetzt bereits eine neue Erfolgs­mel­dung ver­kün­den. Denn im Ver­gleich zum Vorjahr ist das Inter­esse zum der­zei­tigen Zeit­punkt noch einmal gewach­sen: Schon jetzt sind mehr als 55 000 Tickets für "Rock am Ring" und das Nürn­ber­ger Schwes­ter­fes­tival "Rock im Park" ver­kauft - mehr als in den Vor­jah­ren.

Liegt das an den bereits bekannt­gewor­denen Bands, die auf­tre­ten werden? Oder doch eher am Gesamt­paket "Rock am Ring", bei dem es zweit­ran­gig ist, wer letzt­end­lich spielt? An der großen Frei­heit? Am Exzess, weit weg von den Eltern? Am wilden Leben in Zelten, umgeben von Zehn­tau­sen­den von Wahn­sin­nigen? Oder eben auch an der ver­läss­lichen her­vor­ragen­den Orga­nisa­tion dieses mehr­tägi­gen Aus­nah­mezu­stands?

Bis dato waren nämlich neben einer Reihe von Gruppen vor allem die drei soge­nann­ten Head­liner, die Haupt­grup­pen auf der größten Bühne, ver­kün­det: Metal­lica, Rage Against The Machine und die Toten Hosen. Nun sind noch einmal weitere "Acts" dazu­gekom­men (siehe Artikel unten), es sind jetzt rund 30. Diese Zahl wird sich noch min­des­tens ver­dop­peln, die große Linie des 2008er-Fes­tivals indes steht nunmehr fest. Kurz gefasst: ein wenig mehr Legende als im ver­gan­genen Jahr, aber wei­ter­hin ein Quer­schnitt durchs aktu­elle Gesche­hen im moder­nen Rock-Uni­ver­sum.

Hart und dabei kraft­voll

Für den Legendenpart zuständig ist ein­deu­tig Metal­lica. Der Auf­tritt von James Het­field, Kirk Hammett, Robert Tru­jillo und Lars Ulrich von vor zwei Jahren ist deshalb vielen in Erin­nerung geblie­ben, weil er so kom­pro­miss­los hart und dabei begeis­ternd kraft­voll war. Neben den Klas­sikern des Reper­toires ("Enter Sandman", "Nothing Else Matters") stand im Zentrum der Show ein 20 Jahre altes Album, "Master of Puppets", das die Band kur­zer­hand kom­plett durch­spielte. Und siehe da: An der Energie des schwer­metal­lischen Stoffs von 1986 hat sich nichts ver­braucht. Metal­lica haben mit diesem Auf­tritt unter­stri­chen, dass sie nicht nur gegen­wär­tig und aktuell sind, sondern dank ihres jahr­zehn­telan­gen Schaf­fens eben zur "Hall of Fame" im harten Genre gehören. Nicht nur deshalb ist Metal­lica keine Band mehr, die in die Sub­kul­tur des Heavy-Metal-Reichs gehört, sondern eine Gruppe, die über allen Strö­mun­gen und Ten­den­zen steht und Hörer sowie Fans auch außer­halb der Szene hat. Weit mehr als 100 Mil­lio­nen Alben ver­kauft man nur, wenn man dau­erhaft gut ist.

Weg vom Fenster waren hin­gegen bis vor kurzem Rage Against The Machine (RATM). Im Jahr 2000 lösten sich die "Götter des Cros­sover" auf, um sich erst im ver­gan­genen Jahr wieder für Kon­zerte zusam­men­zutun. Die unge­bro­chene Popu­larität der Band hat ein wenig mit dem Stil­bewusst­sein des Quar­tetts zu tun - schließ­lich kennt fast jeder die legen­dären Che-Guevara-Shirts mit dem Schrift­zug der Gruppe, ange­lehnt an das "Bomb­track"-Plat­ten­cover.

Noch mehr allerdings mit dem musi­kalisch stil­bil­den­den Element der Kali­for­nier: So wie RATM wollte eine Zeit­lang mal fast jede Gara­gen­band klingen. Der Sound ver­söhnte in den 90er-Jahren den jungen Hip-Hop mit dem Alter­native Rock, wobei der gute, alte Funk kräftig mit­mischte. Das wütende "Killing In The Name" zum Bei­spiel ist bis heute ein Gen­reklas­siker von selten erreich­ter Qua­lität, auch weil RATM stets poli­tische Mei­nun­gen offen­siv rebel­lisch ver­tra­ten.

Hosen sind stets am Ring

Vielleicht verbindet sie das ein wenig mit dem dritten "Head­liner" im Bunde, mit den Toten Hosen. Deutsch­lands bekann­teste Punkro­cker (wenn man die Ärzte rich­tiger­weise aus dieser Schub­lade ent­fernt) sind so etwas wie "Artists in Resi­dence" am Nür­burg­ring - wenn sie nicht selbst auf­tre­ten wie zuletzt 2005, so sind einige Mit­glie­der doch stets präsent und ver­fol­gen das Fes­tival im Zuschau­erbe­reich. Spätes­tens, seit sie damals relativ kurz­fris­tig als Ersatz ein­gesprun­gen sind, haben sie bei Ver­anstal­ter und Pub­likum am Ring einen Stein im Brett und gehören zur Ring-Familie. Zumal Front­mann Campino gerade diese mons­tröse Bühne gerne für aus­gedehnte Klet­ter­par­tien nutzt.

Nicht wenige rechnen die Düs­sel­dor­fer, die sich im Kern 1982 zusam­men­taten, sowieso zu den besten Bands Deutsch­lands, wenn nicht Europas. In der Punk­bewe­gung fußend, hat sich die Gruppe mit lär­men­dem Gitar­ren­rock und deut­schen Texten in die jüngere Musik­geschichte gespielt. Alben wie das Debüt "Opel-Gang", "Kauf Mich!" oder "Opium fürs Volk" gehören in jede Samm­lung. Zuletzt wurde den Hosen die seltene Ehre zuteil, ein Konzert für die "MTV Unplug­ged"-Reihe zu geben. Der Auf­tritt im Wiener Burg­thea­ter (auf Platte erschie­nen unter dem Titel "Nur zu Besuch") war wohl das erste Konzert, das die Fortuna-Fans im Sitzen gaben. Bei "Rock am Ring" werden sie wieder stehen. Und nicht nur das.

Tim Kos­metschke

RZO


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/20/magazin/musik/t/rzo403117.html
Mittwoch, 20. Februar 2008, 11:46 © RZ-Online (NewsDesk)
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