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Samstag, 8. Aug. 20

Berlin - Rauchen ist nach Angaben des Bun­des­gesund­heits­minis­teri­ums die wich­tigste ver­meid­bare Ursache für eine Krebser­kran­kung. Bei Männern seien bis zu 90 Prozent und bei Frauen bis zu 60 Prozent der...

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Rauchen wichtigste vermeidbare Krebsursache

Berlin - Rauchen ist nach Angaben des Bun­des­gesund­heits­minis­teri­ums die wich­tigste ver­meid­bare Ursache für eine Krebser­kran­kung.

Bei Männern seien bis zu 90 Prozent und bei Frauen bis zu 60 Prozent der Lun­gen­krebs­fälle auf das aktive Rauchen zurück­zuführen.

Das sagte Marion Caspers-Merk , Par­lamen­tari­sche Staats­sekretärin im Bun­des­minis­terium, zu Beginn des Deut­schen Krebs­kon­gres­ses in Berlin (20. bis 23. Februar). Sie kri­tisierte auch, dass Krebs-Vor­sor­geun­ter­suchun­gen ins­beson­dere von Männern noch zu selten in Anspruch genom­men würden.

Besorgnis erre­gend sei, dass sich in Deutsch­land der Anteil der rau­chen­den Frauen im Laufe der Jahre erhöht habe, ergänzte Caspers-Merk. Dieser Trend spie­gele sich bei den Neu­erkran­kungs­raten von Lun­gen­krebs wider. Während bei Männern seit den 90er Jahren ein deut­licher Rück­gang in den Raten und in der Sterb­lich­keit zu ver­zeich­nen sei, stiegen die Zahlen bei den Frauen wei­ter­hin kon­tinu­ier­lich an.

Mit rund 14 Prozent aller Neu­erkran­kun­gen liegt Lun­gen­krebs nach den jüngs­ten Zahlen des Robert Koch-Insti­tuts für das Jahr 2004 bei Männern auf dem dritten Platz - nach Pro­stata- und Darm­krebs. Bei Frauen liegen Lun­gen­tumore inzwi­schen mit rund sechs Prozent aller Neu­dia­gno­sen eben­falls auf dem dritten Platz - nach Brust- und Darm­krebs.

Mit Blick auf die Todes­fälle nimmt Lun­gen­krebs bei Männern noch immer den Spit­zen­platz aller Tumore ein. Er war bei Männern 2004 für rund ein Viertel aller Krebs-Todes­fälle ver­ant­wort­lich. Bei Frauen werden 11,2 Prozent aller Krebs­ster­befälle durch bös­artige Lun­gen­tumore aus­gelöst. Das ent­spricht dem dritten Platz nach Brust- und Darm­krebs.

Caspers-Merk kritisierte, dass nur 18 Prozent der Männer und rund die Hälfte der Frauen mit Anspruch auf eine Krebs­vor­sorge- Unter­suchung dieses Angebot auch nutzen. „Das ist zu wenig”, sagte die Staats­sekretärin. Die Über­lebenschan­cen für deut­sche Pati­enten zählen nach Ein­schät­zung des Gesund­heits­minis­teri­ums inzwi­schen aller­dings zu den besten in Europa. Anteil daran hätten die neuen Brust­zen­tren, ein wei­teres viel­ver­spre­chen­des Projekt seien die von der Deut­schen Krebs­hilfe geför­der­ten onko­logi­schen Spit­zen­zen­tren.

Brustkrebs gilt zwar als häu­figste Todes­ursa­che bei den 25 bis 55- jäh­rigen Frauen. Doch durch Fort­schritte bei der Früher­ken­nung und medi­kamentö­sen The­rapien ist Brust­krebs bei mehr als 70 Prozent der Pati­entin­nen heute im Früh­sta­dium heilbar, hieß es auf dem Krebs­kon­gress. Sport senke die Rück­fall­häu­fig­keit bei Brust­krebs deut­lich - bei einer Studie mit 3000 Pati­entin­nen sogar um 20 bis 40 Prozent. Bereits sechs Wochen nach einer Ope­ration seien alle Sport­arten wieder möglich, sagte Kon­gress­prä­sident Manfred Kauf­mann, sogar Kraft­trai­ning und Nordic Walking.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/20/service/gesundheit/t/rzo403333.html
Mittwoch, 20. Februar 2008, 17:22 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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