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Donnerstag, 21. Februar 08

SandmännchenBerlin - Das Sand­männ­chen kommt auf die große Lein­wand. Zum 50. Geburts­tag der Fern­seh­figur 2009 wird der Kin­der­film „Das Sand­männ­chen und der ver­lorene Traum­sand” gedreht...

Stefan RuzowitzkySan Fran­cisco - Der öster­rei­chi­sche Regis­seur Stefan Ruzo­witzky (46) landete vor sieben Jahren mit dem Thril­ler „Ana­tomie” einen Kinohit und zieht nun mit „Die Fäl­scher” in das Rennen um den Aus­lands-Oscar.

Nürn­berg - Mit Filmen aus beiden Ländern will das 13. deutsch-tür­kische Film­fes­tival in Nürn­berg erneut den Dialog beider Kul­turen fördern. Vom 28. Februar bis 9. März stehen rund 60 Kurz-...

Los Angeles - Den deut­schen Akzent hört man der gebür­tigen Fränkin Iris Stein­lein kaum noch an, wenn sie in Hol­lywood mit einem for­schen „Stein­lein Pro­duc­tions” ans Telefon geht.

Los Angeles - Hol­lywood hat Blut geleckt. Selten gab es unter den Oscar-Favo­riten so blut­rüns­tige, düstere und gewalt­tätige Geschich­ten wie in diesem Jahr.

Los Angeles - Die Wahl der dies­jäh­rigen Oscar-Gewin­ner ist gelau­fen. Bis zum Diens­tag­abend (Orts­zeit) mussten die Stimm­zet­tel der mehr als 5800 Oscar-Juroren bei der Fil­maka­demie in Beverly Hills ein­getrof­fen sein.

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Düstere Leinwand: Oscar-Filme bieten schwere Kost

Los Angeles - Hol­lywood hat Blut geleckt. Selten gab es unter den Oscar-Favo­riten so blut­rüns­tige, düstere und gewalt­tätige Geschich­ten wie in diesem Jahr.

«There Will Be Blood»

Daniel Day-Lewis als Daniel Plain­view in „There Will Be Blood”.

Mordlust, Gier und Betrug dürften sich bei der Preis­ver­gabe am Sonntag bezahlt machen.

„Rollt den Schwarzen Teppich aus”, frot­zelte schon ein Film­kri­tiker der „New York Times” über die schwere Kost, die Hol­lywood diesmal ser­viert. So ziehen der kampf­starke Wes­tern­thril­ler „No Country for Old Men” und das fins­tere Kapi­talis­mus­drama „There Will Be Blood” mit jeweils acht Nomi­nie­run­gen als Top-Anwär­ter ins Rennen.

«No Country for Old Men»

Der Killer Chigurh (Javier Bardem) sitzt mit blut­ver­schmier­tem Gesicht in einem Auto mit zer­bro­che­nem Sei­ten­fens­ter.

Daniel Day-Lewis, der als Ölma­gnat mit gie­rigem Blick und ölver­schmier­tem Gesicht über Leichen geht, gilt als Favorit unter den Schau­spie­lern. Er holte sich bereits die Golden-Globe-Trophäe, während „There Will Be Blood”-Regis­seur Paul Thomas Ander­son für sein Ölsu­cher-Drama auf der Ber­linale zum besten Fil­mema­cher gekürt wurde. Unter der Regie der US-Auto­ren­fil­mer Joel und Ethan Coen hin­ter­lässt Javier Bardem als Seri­enkil­ler in „No Country for Old Men” eine breite Blut­spur auf der Lein­wand. Der lako­nische Thril­ler um einen ver­pfusch­ten Dro­gendeal im Texas der 80er Jahre ist mit exzes­siven Gewalts­zenen gespickt.

Auch die weiße Weste von Hollywood-Schönling George Clooney in dem Jus­tiz­thril­ler „Michael Clayton” bekommt Bluts­fle­cke ab, als er die schmut­zige Arbeit für eine Anwalts­kanz­lei erle­digt. Tilda Swinton tritt ihm als kalt­blütige Juris­tin eines kor­rup­ten Che­mie­kon­zerns gegenü­ber. Das Regie­debüt von Dreh­buch­autor Tony Gilroy heimste sieben Oscar­nomi­nie­run­gen ein, ebenso viele wie die bri­tische Lite­ratur­ver­fil­mung „Abbitte”, in der die 13-jährige Briony (Saoirse Ronan) die Bezie­hung ihrer älteren Schwes­ter Cecilia (Keira Knight­ley) mit dem Gärt­ner­sohn Robbie (James McAvoy) durch eine Lüge zer­stört. Jede Hoff­nung auf ein „Happy End” wird von den Kriegs­sze­nen am Strand von Dün­kir­chen schnell begra­ben.

Für den Regie­preis ist unter anderem der exzen­tri­sche New Yorker Künst­ler Julian Schna­bel im Rennen, der für seinen unge­wöhn­lichen Film „Schmet­ter­ling & Tau­cher­glo­cke” bereits einen Golden Globe in der Tasche hat. Sein in Frank­reich pro­duzier­ter Film erzählt die wahre Geschichte über das Leben und Sterben eines Mannes, der sich nach einem Schlag­anfall nur noch mit Augen­blin­zeln ver­ständ­lich machen kann.

Bei der letzten Oscar-Verleihung gab das Musical „Dre­amgirls”, über den Auf­stieg und Fall schwar­zer Soulsän­gerin­nen in den 60er Jahren, mit acht Nomi­nie­run­gen rein rech­nerisch den Takt an. Großer Sieger war am Ende der US-Regis­seur Martin Scor­sese, dessen Mafia-Thril­ler „The Depar­ted: Unter Feinden” vier Oscars bekam - dar­unter als bester Film des Jahres und für die beste Regie.

Dass der leich­ten „Main­stream”-Unter­hal­tung in diesem Jahr schwere Kost folgt, ist für den Film­pro­duzen­ten Scott Rudin ein „Zeit­geist-Ding”. „Es passt genau zu der all­gemei­nen Angst der Leute über den Zustand unserer Welt mit ihren vielen Pro­ble­men”, sagte Rudin der „New York Times”. Zudem war das Stim­mungs­baro­meter in Hol­lywood während des drei­mona­tigen Streiks der Dreh­buch­auto­ren dras­tisch gefal­len. Erst in letzter Minute wurde der Arbeits­kampf bei­gelegt und damit auch Grünes Licht für die Oscar-Gala gegeben.

Als einziger Komödien-Lichtblick sticht die unab­hän­gig pro­duzierte „Juno” aus grauen Hol­lywood-Himmel heraus. Der witzige Strei­fen über die unge­wollte Schwan­ger­schaft einer 16-Jäh­rigen sicherte sich vier Nomi­nie­run­gen, dar­unter in der Königs­kate­gorie „Bester Film”. Sta­tis­tisch gesehen kommt man mit Lach­effek­ten bei den Academy Awards aber nicht weit. Die „Juno”-Macher können sich zumin­dest mit Spit­zen­ein­nah­men trösten. Der Über­raschungs­hit hat an den US-Kino­kas­sen schon über 120 Mil­lio­nen Dollar abge­sahnt, doppelt so viel wie „No Country for Old Men” und das vier­fache von „There Will Be Blood”. Von Barbara Munker, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/20/magazin/kino/t/rzo403319.html
Mittwoch, 20. Februar 2008, 17:04 © RZ-Online (NewsDesk)
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