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Freitag, 22. Februar 08

Michael Ehnert liefert im UnterhMainz - Sturm über der Arktis. Ein Wal wimmert. Heli­kopter wummern heran. Schiffe brechen sich ihren Weg durchs Eis. Und in diesem kalten Inferno steht er, der Held.

Klaus Michel von Tunes For The TRegion - Klaus Michel war schon immer Mas­ter­mind der Huns­rücker Band Tunes For The Takin", die über die Jahre auch in Koblenz ihre Hörer fand - nicht zuletzt durch die Teil­nahme am "Rock­bus­ter" vor gut zehn Jahren.

Mainz - Drei Pin­guine, eine Taube und die Sint­flut: Das Thea­ter­stück "An der Arche um Acht" beschäf­tigt sich mit den exis­ten­ziel­len Fragen des Lebens − kind­gerecht, tem­poreich und mit viel Humor.

Neuwied - Schul­thea­ter- Pro­jekte gibt es viele - aber die Dimen­sion, die die Zusam­men­arbeit des Musik­gym­nasi­ums Mon­tabaur mit der Wal­dorf­schule Neuwied anstrebt, ist eine Klasse für sich.

Kai­ser­sesch - Musik ist die Lei­den­schaft vieler junger Men­schen. Sie tun sich zusam­men, gründen eine Band, singen Lieder bekann­ter Künst­ler nach oder schrei­ben eigene Songs und proben eifrig.

KÖLN. Die Wise Guys (zu Deutsch: Bes­ser­wis­ser) haben sich ein kom­for­tables Polster erar­bei­tet: Die Fan­kreise der A-cap­pella-Gruppe sind immens gewach­sen, was zur Folge hat...

Mainz: Drei Pinguine sind leider einer zu viel

Mainz - Drei Pin­guine, eine Taube und die Sint­flut: Das Thea­ter­stück "An der Arche um Acht" beschäf­tigt sich mit den exis­ten­ziel­len Fragen des Lebens − kind­gerecht, tem­poreich und mit viel Humor.

Sie sind zu dritt, Noah will abe

Sie sind zu dritt, Noah will aber nur zwei Pin­guine mit­neh­men (Thomas Prazak, Joachim Mäder, Sebas­tian Ennen). Foto: Müller

Eigentlich sind die drei Pin­guine immer zer­strit­ten. Doch dann tritt der Ernst­fall ein: Eine Taube kündigt die Sint­flut an und pro Art bekom­men nur zwei Tiere ein Ticket für Noahs Arche. Doch was pas­siert mit dem dritten Pinguin? Eine schnelle Lösung muss her, schließ­lich beginnt es bereits zu regnen. "An der Arche um Acht" treffen sich die Auser­wähl­ten, und so lautet auch der Titel des Thea­ter­stücks von Autor Ulrich Hub, das heute im TiC Pre­miere feiert. Regis­seur Thomas Hol­laen­der prä­sen­tiert mit dem Stück, das 2006 mit dem Deut­schen Kin­der­thea­ter­preis aus­gezeich­net wurde, seine erste Arbeit am Staats­thea­ter Mainz.

Wer oder was ist Gott, wo ist er über­haupt und warum ist die Welt, wie sie ist? Diese Fragen stehen im Mit­tel­punkt des Stücks, das sich an Kinder ab fünf Jahre und Erwach­sene richtet: "Die Tiere stellen diese Fragen ganz naiv und direkt aus der Situa­tion heraus", erzählt Hol­laen­der. So finden es die Pin­guine etwa höchst unfair, dass sie von ihrem Schöp­fer mit Flügeln aus­gestat­tet wurden, aber dennoch nicht fliegen können. Die großen Fragen des Lebens − sie kommen nicht als theo­reti­scher Diskurs, sondern als rasante Komödie mit jeder Menge Situa­tions­komik daher. Des­wegen spricht "An der Arche um Acht" sowohl Kinder als auch Erwach­sene an: "Das Stück hat zwei Seiten: Kinder nehmen die Geschichte ernst und sind eng an den Fragen dran. Für Erwach­sene ist es einfach ein Ver­gnü­gen", sagt Hol­laen­der und ver­gleicht die Komödie mit älteren Slap­stick-Filmen, die neben der kör­per­bezo­genen Komik über zahl­rei­che ver­steckte Anspie­lun­gen ver­fügen.

Thomas Gugliel­metti, Dra­maturg und Leiter des Kinder- und Jugend­thea­ters am Staats­thea­ter, ist über­zeugt, dass sich das Stück äußerst gut eignet, um mit Kindern über Glau­bens­fra­gen ins Gespräch zu kommen. Sch­ließ­lich wird auch die nega­tive Seite der Geschichte ange­spro­chen: Die Sint­flut ist eine Strafe Gottes, aber wofür nochmal genau? Hat etwa der dritte Pinguin die Kata­stro­phe aus­gelöst, als er sich aus Ver­sehen auf einen Schmet­ter­ling setzte und ihn damit tötete? Die Tiere, die alle­samt sehr mensch­liche Züge tragen, dis­kutie­ren diese Frage ange­regt, ohne letzt­end­lich eine absch­ließende Antwort zu finden.

Für musikalische Unterhaltung sorgen sieben Lieder, die die Herren im Frack a cap­pella dar­bie­ten. Sie wurden eigens für das Stück von Markus Reyhani kom­poniert. Wie es wei­ter­geht mit den drei Pin­gui­nen und ob sie es schaf­fen, die Arche unbe­hel­ligt wieder zu ver­las­sen − die Antwort ist ab heute auf der Bühne zu sehen. Martina Koch

Pre­miere ist heute, 21. Februar, 11 Uhr, im Tic. Weitere Termine im Februar und März. Reser­vie­run­gen für Gruppen unter Telefon 06131/2851 223.

RZO


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/21/magazin/szeneregional/t/rzo403585.html
Donnerstag, 21. Februar 2008, 16:55 © RZ-Online (NewsDesk)
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