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Montag, 17. Juni 13
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Staatsgalerie Stuttgart zeigt „PopArtPortraits”

Stutt­gart - Immer wieder Marilyn Monroe. Mal grün, mal gelb, mal blau.

«PopArtPortraits»

„Hunt for the Best” von Mel Ramos, der durch seine Schlüs­sel­loch­bil­der (Peek-a-boo) berühmt wurde.

Andy Warhol machte sie mit seinen Sieb­dru­cken zur Ikone der Pop-Art.

Klar, dass sie nicht fehlen dürfen, bei einer Son­deraus­stel­lung, die sich auf die Por­träts der Pop-Art kon­zen­triert. Die Staats­gale­rie Stutt­gart zeigt von diesem Samstag an und bis 8. Juni die Aus­stel­lung „PopAr­tPor­traits”, die 60 000 Besu­cher in die Natio­nal Por­trait Gallery in London gelockt hat. Auch die Staats­gale­rie hofft auf einen großen Pub­likums­erfolg: „Es ist auch ein Rück­blick auf eine Zeit, die vielen von uns noch sehr ver­traut ist”, sagte Direk­tor Sean Rain­bird am Don­ners­tag.

«PopArtPortraits»

„In the Car” von Roy Lich­ten­stein in der Staats­gale­rie Stutt­gart.

Ein dop­pel­ter und über­lebens­großer Elvis mit Revol­ver in der Hand, James Dean samt Ziga­ret­ten­wer­bung und riesige Comic-Motive - diese Arbei­ten von Andy Warhol (1928-1987), Ray Johnson (1927-1995) und Roy Lich­ten­stein (1923-1997) aus den 1950er und 60er Jahren wirken irgend­wie ver­traut in einer von Werbung gepräg­ten Welt. Die Aus­stel­lung zeige aber auch, dass die Pop-Art mehr sei als Warhol, Lich­ten­stein und Co., betonte Rain­bird. Indem sie den Fokus auf die Gesich­ter, die Por­träts lege, rücke die Aus­stel­lung die Pop-Art in ein neues Licht: Von der For­schung werde sie nämlich bisher vor­ran­gig als Kunst der Kon­sum­ware betrach­tet.

„PopArtPortraits” spürt auch die Wurzeln der Kunst aus der zweiten Hälfte des 20 Jahr­hun­derts nach. Das ältes­tes Werk ist eine Collage des Briten Eduardo Pao­lozzi (1924-2005), die schon aus dem Jahr 1946 stammt. Die Pop-Art ent­stand zeit­gleich in Groß­bri­tan­nien und den USA, und gilt heute als Reak­tion auf den in der Nach­kriegs­zeit vor­herr­schen­den Abstrak­ten Expres­sio­nis­mus. In der sich ent­wickeln­den Kon­sum­gesell­schaft wurde die Pop-Art rasch zur bestim­men­den künst­leri­schen Aus­drucks­form. Wich­tigs­ten Werke dieser Zeit dürfen heute in keiner zeit­genös­sischen Samm­lung fehlen. Pla­kative Warhol- Arbeit sind Samm­lern schnell zwei­stel­lige Mil­lio­nen-Summen wert.

«PopArtPortraits»

Andy Warhols Sieb­dru­cke „Marilyn Monroe” in der Staats­gale­rie Stutt­gart.

Neben zen­tra­len Werken des Ame­rika­ners sind auch ihre bri­tischen Weg­berei­ter um Richard Hamil­ton in Stutt­gart ver­tre­ten. Erkenn­bar wird dabei eine zuneh­mende Fas­zina­tion für Por­träts: von Medi­enpro­minen­ten wie Film­stars, Pop­musi­ker, Models, Poli­tiker oder Comic­figu­ren bis hin zu Bildern von Unbe­kann­ten. „Durch ver­deckte Por­träts drück­ten einige Künst­ler die Aus­wir­kung der moder­nen Welt auf die per­sön­liche Iden­tität aus”, sagte Rain­bird. Andy Warhol habe das Problem auf­gegrif­fen, „indem er seine Selbst­por­träts wie Mas­sen­pro­dukte ver­viel­fäl­tigte und so selbst zu einem belieb­ten Kon­sumar­tikel wurde.”

«PopArtPortraits»

„Double Elvis” von Andy Warhol in der Staats­gale­rie Stutt­gart.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/22/magazin/t/rzo403541.html
Freitag, 22. Februar 2008, 9:57 © RZ-Online (NewsDesk)
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