IVWPixel Zählpixel
Nachrichten Sport Magazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Auto Computer Multimedia Wirtschaft Freizeit Gesundheit Beruf Lexikon
Mittwoch, 24. Juli 19
RZ-Akademie

Bonn/Stutt­gart - Jugend­liche ent­schei­den bei der Wahl eines Berufes nicht zuletzt danach, welches Image er hat. Dabei gehen sie davon aus, dass vor allem Berufe ange­sehen sind, die von Men­schen aus­geübt werden...

Stutt­gart - Die Suche nach qua­lifi­zier­ten und moti­vier­ten Mit­arbei­tern dürfte in der Zukunft noch schwie­riger werden. „Früher mussten Vor­gesetzte einfach nur den hohen Stapel mit Bewer­bern klein­arbei­ten”, sagte Prof.

Senf­ten­berg - Die Acht- bis Zwölf­jäh­rigen streben selbst­bewusst dem Hörsaal auf dem Senf­ten­ber­ger Campus der Fach­hoch­schule Lausitz ent­gegen. Dort sind die Schüler gern gesehen als Teil eines in Bran­den­burg...

Stutt­gart - Jungen gelten nicht mehr selbst­ver­ständ­lich als das starke Geschlecht. In der Schule haben sie oft die schlech­teren Noten und häu­figer Pro­bleme. Sie müssen eher ein Schul­jahr wie­der­holen und ver­las­sen die...

Herford - Müssen Arbeit­neh­mer für eine betrieb­liche Wei­ter­bil­dung ihre Frei­zeit opfern, können sie das als Über­stun­den abrech­nen. „Wenn der Chef einen PC-Kurs nach Fei­erabend anord­net, gilt das als Arbeits­zeit”...

Stutt­gart - Die emo­tio­nale Kom­petenz eines Kindes ent­schei­det mit über den Schu­ler­folg. Denn Kinder, die mit ihren Gefühlen ange­mes­sen umgehen können, haben weniger Pro­bleme in sozia­len Bezie­hun­gen zu Gleich­alt­rigen.

Beruf & Bildung

News  

Recht  

Weiterbildung  

Wie werde ich...  

Jugendliche entscheiden über Beruf nach dessen Image

Bonn/Stutt­gart - Jugend­liche ent­schei­den bei der Wahl eines Berufes nicht zuletzt danach, welches Image er hat.

Dabei gehen sie davon aus, dass vor allem Berufe ange­sehen sind, die von Men­schen aus­geübt werden, die intel­ligent, gebil­det und ver­mögend sind.

Dagegen spielt eher keine Rolle , ob sie geschickt, kör­per­lich fit oder kon­takt­freu­dig sind, ergab eine Erhe­bung des Bun­des­insti­tuts für Berufs­bil­dung (BIBB) in Bonn. Auch Selbst­losig­keit ist kein Wert, der das Ansehen eines Berufes erhöht, im Gegen­teil.

„Das sind wohl­gemerkt nicht die Vor­stel­lun­gen, die die Jugend­lichen selbst haben, sondern das, was sie für die Vor­stel­lun­gen der Gesell­schaft halten”, sagte Joachim Gerd Ulrich vom BIBB bei der Vor­stel­lung der Erhe­bung bei der Bil­dungs­messe Didacta (19. bis 23. Februar) in Stutt­gart. Solche Ein­schät­zun­gen haben jedoch weit­rei­chende Folgen. Sie führen dazu, dass Jugend­liche um bestimmte Berufe einen Bogen machen und andere umso mehr schät­zen.

So haben sie beispielsweise dem Gebäu­der­eini­ger bei der Befra­gung über­durch­schnitt­lich oft die Eigen­schaf­ten „unge­bil­det, arm, dumm, kör­per­lich fit und selbst­los” zuge­ord­net. Der Beruf hatte ent­spre­chend ein sehr gerin­ges Ansehen. Dem IT-System-Elek­tro­niker dagegen wurden Eigen­schaf­ten wie „gebil­det, reich und intel­ligent” zuge­schrie­ben. Er hat ein höheres Ansehen und spielt auch bei der Berufs­wahl eine größere Rolle.

Zu den Berufen, die ein gutes Image haben, zählen etwa Rechts­anwalts­ange­stellte, Bank­kauf­leute, Indus­trie­kauf­leute oder Che­mie­kan­ten. Gerin­ges Ansehen haben dagegen die Berufe Frisör, Bäcker, Maler und Lackie­rer, Land­wirt und eben Gebäu­der­eini­ger. Auf­fal­lend sei, dass gerade in diesen Berufen häufig Aus­bil­dungs­plätze nicht besetzt werden können, sagte Ulrich.

Interessanterweise zeige die Erhebung , dass weib­liche und männ­liche Jugend­liche sehr unter­schied­lich ticken: So kann ein Beruf bei Mädchen ein hohes Ansehen haben, bei Jungen aber ein sehr nied­riges. Das sei bei­spiels­weise bei der Gesund­heits- und Kran­ken­pfle­gerin so, die von Mädchen durch­aus mit den Attri­buten „intel­ligent, gebil­det und reich” ver­bun­den wird. Bei den Jungen werden Kran­ken­pfle­ger dagegen ein­deu­tig nega­tiver bewer­tet. Das Image eines Berufes hänge also auch davon ab, ob eine Frau oder ein Mann ihn ausübt, sagte Ulrich. Das erkläre, warum es nach wie vor so schwer ist, Männer in soziale und pfle­geri­sche Berufe zu bekom­men.

Dagegen haben aber auch IT-System-Elek­tro­niker für Mädchen ein deut­lich nied­rige­res Ansehen als für Jungen. Ent­spre­chend gaben 26 Prozent der Mädchen an, sie könnten sich vor­stel­len, Kran­ken­pfle­gerin zu werden, aber nur 5 Prozent sagten das über die IT-System- Elek­tro­nike­rin. Dagegen waren die Werte bei den Jungen mit 8 und 31 Prozent genau umge­kehrt. Was das Ansehen von Berufen angeht, hat sich beim Geschlech­ter­ver­hält­nis offen­bar noch wenig getan.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/22/service/berufbildung/t/rzo403930.html
Freitag, 22. Februar 2008, 17:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
E-Paper
Die heutige Ausgabe der Rhein-Zeitung

• Verlags-Service
• Abo-Service
• Anzeigen-Service
• NEU: RZ-Card
E-Paper
Druckversion