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Montag, 17. Juni 13

BeschuldigterModena - Der ent­las­sene Ferrari-Chef­mecha­niker Nigel Stepney hat die gegen ihn erho­benen Spio­nage-Vor­würfe in einem Verhör der Staats­anwalt­schaft Modena bestrit­ten.

-Frank­furt/Main - Nick Heid­feld ist trotz anfäng­licher Pro­bleme mit dem neuen BMW-Sauber zuver­sicht­lich, den Abstand zu den beiden Top-Teams der Formel 1 in diesem Jahr weiter zu ver­rin­gern.

Jerez/Frank­furt - Die Renn­stre­cken-Betrei­ber im spa­nischen Jerez de la Fron­tera haben für die Test­fahr­ten in dieser Woche keine erhöh­ten Sicher­heits­vor­keh­run­gen getrof­fen.

Nigel Stepney bestreitet Ferrari-Spionage

Modena - Der ent­las­sene Ferrari-Chef­mecha­niker Nigel Stepney hat die gegen ihn erho­benen Spio­nage-Vor­würfe in einem Verhör der Staats­anwalt­schaft Modena bestrit­ten.

Beschuldigter

Nigel Stepney betritt das Gericht im ita­lie­nischen Modena.

„Mein Mandant hat die Anschul­digung zurück­gewie­sen, das 780-seitige Dossier mit Ferrari- Plänen an den McLaren-Mit­arbei­ter Mike Coughlan über­geben zu haben”, sagte Step­neys Anwäl­tin Sonia Bartoli nach dem dreistün­digen Verhör am Montag.

Wie die „La Gazzetta dello Sport” berich­tete, räumte Stepney in der Formel-1-Spio­nage­affäre zwar regel­mäßige Kon­takte zu dem von McLaren-Mer­cedes sus­pen­dier­ten Coughlan ein. „Er hat sich auch mit ihm in Bar­celona getrof­fen, um einen Wechsel zu Honda zu bespre­chen. Es sind aber nie Doku­mente über­geben worden”, betonte Step­neys Anwäl­tin.

Beim Ver­las­sen der Staats­anwalt­schaft zeigte sich Stepney gelas­sen. „Alles ist gut”, sagte der Englän­der. Staats­anwalt Giu­seppe Tibis war mit dem Gespräch zufrie­den. „Für den Moment war seine Aussage mehr als aus­rei­chend, er hat alle Fragen beant­wor­tet”, sagte Tibis. Da Step­neys Angaben denen von Coughlan wider­spre­chen, wird nun ein gemein­sames Verhör der beiden in Modena erwar­tet. „Wir wären damit ein­ver­stan­den, Stepney hat nichts zu ver­ber­gen”, sagte Anwäl­tin Bartoli. Die Staats­anwalt­schaft hat auch McLaren-Chef Ron Dennis und weitere Team-Mit­glie­der zu Anhörun­gen geladen. Laut Zei­tungs­anga­ben haben Dennis und seine Kol­legen vorerst um eine Ver­schie­bung ihrer Aus­sagen gebeten.

Gegen Verdächtigten wird wegen Indus­trie­spio­nage und Sport­betrug ermit­telt. Vom Auto­mobil-Welt­ver­band (FIA) war der Renn­stall McLaren-Mer­cedes wegen der Spio­nage­affäre im ver­gan­genen Sommer bereits aus der Kon­struk­teurs-WM 2007 aus­geschlos­sen und zu einer Rekord­geld­strafe von 100 Mil­lio­nen Dollar ver­urteilt worden.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/19/sport/formel1/t/rzo402838.html
Dienstag, 19. Februar 2008, 11:54 © RZ-Online (NewsDesk)
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