IVWPixel Zählpixel
NachrichtenMagazinMagazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Fußball Formel 1 Sporttabellen Foto des Tages
Montag, 17. Juni 13

PressekonferenzParis - Der Geist ist willig, aber das Knie ist schwach. Ronaldo zwei­felt nach seiner neu­erli­chen Knie­ope­ration erst­mals an der Fort­set­zung seiner Fuß­bal­ler­kar­riere.

SiegerBochum - Han­nover 96 bleibt im Fußball-Jahr 2008 weiter sieglos. Die Mann­schaft von Trainer Dieter Hecking unter­lag zum Auftakt des 21. Bun­des­liga-Spiel­tages beim VfL Bochum mit 1:2 (0:1).

Bochum - Han­nover 96 kann im Jahr 2008 einfach nicht gewin­nen. In einem Kampf­spiel mit zahl­rei­chen Fehlern unter­lagen die viel­fach ide­enlo­sen Nie­der­sach­sen mit 1:2 (0:1) beim VfL Bochum. Der VfL ver­schaffte sich vor...

VfL Bochum - Han­nover 96 2:1 (1:0) Arminia Bie­lefeld - MSV Duis­burg -:- Borus­sia Dort­mund - Hansa Rostock -:- VfL Wolfs­burg - Hertha BSC -:- Ein­tracht Frank­furt - Werder Bremen -:- Bayer Lever­kusen - FC Schalke 04 -:-...

München - Der FSV Mainz 05 und der 1. FC Köln kommen im Auf­stiegs­ren­nen nicht richtig in Fahrt. Die beiden Spit­zen­clubs der 2. Fußball-Bun­des­liga müssen auch nach dem vierten Rück­run­den-Spiel­tag auf den zweiten Sieg...

1. FC Köln - TSV 1860 München 0:0 1899 Hof­fen­heim - SC Frei­burg 2:0 (1:0) FSV Mainz 05 - FC Carl Zeiss Jena 2:2 (1:0) FC Erz­gebirge Aue - SC Pader­born -:- Ale­man­nia Aachen - SV Wehen Wies­baden -:- FC Augs­burg - Kickers...

Italiens „Fußball-Pate” Moggi ist immer noch aktiv

Rom - „Big Luciano” zieht immer noch die Fäden im ita­lie­nischen Fußball.

Strippenzieher

Ex-Juve-Manager Luciano Moggi tele­foniert 2005 mit seinem Handy.

Trotz seiner Ver­urtei­lung zu einem fünf­jäh­rigen Berufs­ver­bot soll der von Ita­liens Medien als „Fußball-Pate” bezeich­nete Luciano Moggi immer noch Club- und Ver­bands­funk­tionäre beein­flus­sen.

Moggi soll illegale Informationen von Zeugen und sogar Gefäl­lig­kei­ten von Poli­zei­beam­ten erhal­ten haben. Dies würden abge­hörte Tele­fon­gespräche des ehe­mali­gen Mana­gers von Rekord­meis­ter Juve­ntus Turin belegen, berich­tete die „La Gaz­zetta dello Sport”. Die Staats­anwalt­schaft Neapel weitete deshalb ihre Ermitt­lun­gen aus, der Fuß­ball­ver­band (FIGC) for­derte die Akten an und prüft die Eröff­nung eines wei­teren Ver­fah­rens gegen den 70-Jäh­rigen.

„Moggis kri­minelle Verei­nigung zur Mani­pula­tion des ita­lie­nischen Fuß­balls hat nie auf­gehört zu exis­tie­ren”, kon­sta­tierte die „La Gaz­zetta dello Sport”. Und dabei waren Moggi und seine Kom­pli­zen im ver­gan­genen Sommer im größten Liga-Mani­pula­tionss­kan­dal in der Geschichte des Landes vom FIGC zu lang­jäh­rigen Berufs­ver­boten ver­urteilt worden, weil sie vor allem Schieds­rich­ter dazu gebracht hatten, zuguns­ten der Turiner zu pfeifen. Juve wurde deshalb zum Zwangs­abstieg in die Serie B ver­don­nert. Der zivil­recht­liche Prozess gegen Moggi und seinen Clan steht noch aus.

Geändert hat Moggi sein Verhalten dennoch nicht. Die nea­poli­tani­schen Staats­anwälte Filippo Bea­trice und Giu­seppe Nar­ducci hatten dies geahnt und Moggi deshalb seit Herbst 2006 wieder abhören lassen. Dabei kam heraus, dass Moggi dem neuen Juve-Sport­direk­tor Alessio Secco direkte Hand­lungs­anwei­sun­gen gab. Außer­dem soll sich Moggi stark in die Ver­eins­poli­tik der Erst­ligis­ten in Livorno und Siena ein­gemischt haben. Außer­dem habe er gegen den Prä­siden­ten des Ita­lie­nischen Olym­pia­komi­tees (CONI), Gianni Petrucci, intri­giert. Trotz seines Berufs­ver­bots habe er sogar von einem Funk­tionär des Fuß­ball­ver­bands 30 Frei­kar­ten für das Län­der­spiel der Azzurri gegen Rumä­nien ange­for­dert.

„Wir werden die Vor­gänge schnell auf­klären und mit harter Hand gegen die Schul­digen vor­gehen”, ver­sprach FIGC-Prä­sident Gian­carlo Abete. 2006 wurde Italien trotz des Stör­feu­ers durch den Liga-Skandal in Deutsch­land Welt­meis­ter. Auf die Euro­pameis­ter­schaft in Öster­reich und der Schweiz wollen sich die Azzurri aber diesmal in Ruhe vor­berei­ten.

Der neue Skandal schlägt allerdings schon wieder hohe Wogen. Auf­grund wei­terer Hin­weise auf Mani­pula­tio­nen in der Saison 2002 for­derte Inter Mai­lands Prä­sident Massimo Moratti nach Angaben des „Cor­riere dello Sport” die nachträg­liche Zuer­ken­nung des Meis­ter­titels 2002. Inter war bereits der Meis­ter­titel 2006 zuer­kannt worden, der Juve zuvor aber­kannt worden war.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/12/20/sport/fussball/t/rzo387843.html
Donnerstag, 20. Dezember 2007, 13:51 © RZ-Online (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet

 
TuS Koblenz
TuS Koblenz
Druckversion