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Montag, 17. Juni 13

SiegerBochum - Han­nover 96 bleibt im Fußball-Jahr 2008 weiter sieglos. Die Mann­schaft von Trainer Dieter Hecking unter­lag zum Auftakt des 21. Bun­des­liga-Spiel­tages beim VfL Bochum mit 1:2 (0:1).

FreundinnenMünchen - Maria Riesch vergoss nach ihrem Sturz beim Kampf um die Best­zeit Tränen, ihre Freun­din Lindsey Vonn freute sich dagegen über den vor­zei­tigen Sieg im Abfahrts-Weltcup.

Oberst­dorf - Deutsch­lands Ski­sprin­ger haben sich bei den Skiflug-WM in Oberst­dorf wie erwar­tet schon zur Halb­zeit aus dem Kampf um die Medail­len ver­abschie­det. Bei dem Spek­takel mit 25 Flügen über die magi­sche...


Geldbuße und Bewährung für Ex-Vorstände?

TuS: Strafen für die Steu­ersün­der

Koblenz - Wegen Steu­erhin­ter­zie­hung und Betrugs müssen die ehe­mali­gen Vor­stands­mit­glie­der des Fußball-Zweit­ligis­ten TuS Koblenz, Walter Degen und Bruno Gauggel, mit emp­find­lichen Strafen rechnen. Nach umfang­rei­chen Ermitt­lun­gen hat die Staats­anwalt­schaft Koblenz gegen die beiden beim Amts­gericht Koblenz Antrag auf Erlass eines Straf­befehls gestellt. "Wegen Lohn­steu­erver­kür­zung und Betrug zum Nachteil der Sozi­alver­siche­rungs­trä­ger", hieß es in der Pres­semit­tei­lung der Behörde.

Dem zustän­digen Straf­rich­ter obliegt es nun, diesen Antrag zu erlassen oder abzu­leh­nen. "Aber ich gehe davon aus, dass der Richter den Antrag zeitnah erlassen wird", erklärte Horst Hund, Leitender Ober­staats­anwalt. Damit kämen Degen und Gauggel ohne öffent­liche Ver­hand­lung davon. Der Straf­befehl ist im deutschen Recht ein ver­ein­fach­tes Verfahren, mit dem der, wie es heißt, "leichten Kri­mina­lität" begegnet werden soll.

"Hin­rei­chend ver­däch­tig"

Nach Aussage der Ermittler sind die Ange­schul­dig­ten "hin­rei­chend ver­däch­tig, an eine Vielzahl von Arbeit­neh­mern, ins­beson­dere Spieler der TuS in der Zeit von Februar 2003 bis Juni 2006, Lohn gezahlt zu haben, der weder der Lohn­steuer unter­wor­fen noch bei den Sozi­alver­siche­rungs­trä­gern ange­mel­det wurde". So sollen die Gehälter einiger Spieler mit fin­gier­ten 400-Euro-Jobs auf­gebes­sert worden sein. Insgesamt muss der Verein rund 200.000 Euro an Steuern nach­zah­len. Hinzu kommen 40 000 Euro, die den Sozi­alver­siche­rungs­trä­gern vor­ent­hal­ten wurden.

Die Staats­anwalt­schaft hat jeweils eine Gesamt­frei­heits­strafe von elf Monaten beantragt, deren Voll­stre­ckung zur Bewährung aus­gesetzt ist. Darüber hinaus fordert sie eine zusätz­liche Geld­strafe in Höhe von 120 Tage­ssät­zen. Nach Infor­matio­nen unserer Zeitung ent­spricht das einer Summe von je 6000 Euro.

Doch damit sind die Unter­suchun­gen noch lange nicht abge­schlos­sen. Derzeit laufen noch Ermitt­lun­gen gegen ein weiteres ehe­mali­ges Vor­stands­mit­glied von TuS Koblenz. Und auch die Empfänger der "Schwarz­löhne", die Rede ist von mehr als 40 Betrof­fenen, müssen damit rechnen, noch belangt zu werden.

Rhein-Zeitung


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/22/sport/r/tus-1.html
Freitag, 22. Februar 2008, 08:47 © RZ-Online (aj)
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