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Montag, 19. Nov. 18
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Mutter mit KindStutt­gart/Darm­stadt - Während einer Baby­pause sollten Mütter den Kontakt zur Firma halten, um sich einen Wie­der­ein­stieg in den Beruf zu erleich­tern. „Ansons­ten führt eine Eltern­zeit schnell zu Rück­schrit­ten in der...

Berlin (dpa/tmn) - Firmen, die bereits Bache­lor-Absol­ven­ten ein­gestellt haben, bewer­ten diesen neuen Abschluss über­wie­gend positiv. 67 Prozent der Unter­neh­men gaben an...

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Gum­mers­bach - Die regio­nalen Unter­schiede bei den Gehäl­tern werden laut einer Studie immer größer. Zuneh­mend bil­deten sich bran­chen­spe­zifi­sche Ver­gütungs­hoch­bur­gen in Deutsch­land aus.

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Babypause: Netzwerke pflegen um „Mütter-Mobbing” vorzubeugen

Stutt­gart/Darm­stadt - Während einer Baby­pause sollten Mütter den Kontakt zur Firma halten, um sich einen Wie­der­ein­stieg in den Beruf zu erleich­tern. „Ansons­ten führt eine Eltern­zeit schnell zu Rück­schrit­ten in der Kar­riere”.

Mutter mit Kind

Mütter sollten während ihrer Baby­pause darauf achten, den Kontakt zum Job nicht zu ver­lie­ren. (Bild: dpa)

Das sagte Frauke Spre­ckels vom Verband berufs­täti­ger Mütter (vbm) in Stutt­gart. „Das geht dann oft nach dem Motto: 'Aus den Augen, aus dem Sinn'”, sagte die Bera­terin aus Darm­stadt anläss­lich des Welt­frau­entags (8. März). Eine längere Baby­pause führe häufig dazu, dass Mütter in der Firma von Ent­schei­dun­gen aus­geschlos­sen und bei neuen Pro­jek­ten nicht mehr berück­sich­tigt werden, sagte Spre­ckels. „Wenn die Pause über ein Jahr hin­aus­geht, sind die Netz­werke oft weg - gerade in höheren Posi­tio­nen kann das tödlich sein.” Wichtig sei daher, während der Baby­pause soziale Kon­takte zu Kol­legen weiter zu pflegen. „Man kann sich ja mal in der Kantine treffen oder auf einer Betriebs­feier”, riet Spre­ckels. Auch sei ein Zugriff auf Fir­men­mails von zu Hause sinn­voll, um auf dem Lau­fen­den zu bleiben.

Der Rückhalt der Kollegen sei zudem gefragt, um sich vor „Mütter-Mobbing” zu schüt­zen. So nähmen einige Firmen eine Eltern­zeit zum Anlass, Mütter aus der Firma zu drängen, sagte Spre­ckels. „Das ist manch­mal eine ele­gante Weise, jeman­den los­zuwer­den.” Beim Wie­der­ein­stieg in den Job werden Mütter laut Spre­ckels dann oft benach­tei­ligt, weil sie in den Augen des Chefs als nicht mehr so belast­bar gelten. „Wenn ich als Mutter pünkt­lich gehen muss, wird das von den anderen oft so auf­gefasst, dass mir die Arbeit nicht mehr so wichtig ist.” Beson­ders in Berufen ohne feste Arbeits­zei­ten wie etwa der Wer­bebran­che sei das oft ein Problem: „Da müssen sich Mütter oft doofe Kom­men­tare anhören, wenn sie zum Kin­der­gar­ten müssen - wenn die Männer dagegen zum Fuß­ball­gucken früher gehen, sagt keiner was.”

Wichtig sei daher, den Wie­der­ein­stieg früh­zei­tig zu planen und mit dem Arbeit­geber zu bespre­chen, sagte Spre­ckels. „Man sollte da am besten genaue Vor­stel­lun­gen haben, wie sich der alte Job künftig mit dem Kind ver­ein­baren lässt.” Andern­falls müssten Frauen nach der Baby­pause fürch­ten, auf einer schlech­teren Stelle als zuvor zu landen. Sinn­voll sei dabei auch, fir­men­interne Schu­lun­gen während der Eltern­zeit mitz­uma­chen. „Dadurch bleibt man bei der Technik oder den Arbeits­abläu­fen am Ball und muss später nicht ganz von vorne anfan­gen.”

Verband berufs­täti­ger Mütter: www.berufs­tae­tige-muetter.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/03/07/service/berufbildung/t/rzo407835.html
Freitag, 07. März 2008, 15:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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