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Mittwoch, 26. März 08

Van MorrisonHamburg - Selbst Fans von Van Mor­rison wird es schwer­fal­len, aus dem Stand alle Alben auf­zuzählen, die der Nordire ver­öffent­licht hat. Dafür waren es zu viele.

Leonard Cohen Berlin - Der kana­dische Sänger Leon­hard Cohen (73) kehrt nach 15 Jahren Pause mit einer Welt-Tournee auf die Bühne zurück. In Deutsch­land gibt er zwei Kon­zerte. Am 25. Juli ist Cohen im badi­schen Lörrach beim Fes­tival...

Madrid - Jahrein, jahraus hatte Spanien beim Euro­vision Song Contest nichts zu bestel­len. Der letzte Sieg liegt genau 40 Jahre zurück. Nun nehmen die Spanier bittere „Rache” am Grand Prix.

Berlin/Dort­mund - Bill Kaulitz (18), Sänger der Rock­band Tokio Hotel, wird wegen Pro­ble­men an den Stimm­bän­den ope­riert. Das erklärte eine Spre­che­rin des Tour­ver­anstal­ters Four Artists in Berlin und bestätigte damit...

Hamburg - Der Hip­pie­trail zum Hin­dukusch ist zwar Legende und Goa oder Kath­mandu mögen nur noch eine schwa­che Erin­nerung sein, aber die Hippies der Sixties sind so leben­dig wie schon lange nicht mehr. Der Sound der...

Halle - Der irische Rock­star Bob Geldof eröff­net am 28. Mai mit seiner Band das Musik­fes­tival „Händels Open” auf dem Hall­markt in Halle, wie der Geschäfts­füh­rer des Ver­anstal­ters Fest Event Halle, Lubomir Danai­low...

Erfinder des Mambo: Israel „Cachao” López gestorben

Miami - Der kuba­nische Musiker und Miter­fin­der der „Mambo”-Musik Israel „Cachao” López ist am Samstag in Miami (US-Bun­des­staat Florida) im Alter von 89 Jahren gestor­ben.

Israel «Cachao» López

Israel „Cachao” López ist tot.

Wie die in Florida erschei­nende spa­nisch­spra­chige Zeitung „El Nuevo Herald” in ihrer Inter­net­aus­gabe berich­tete, erlag der Bassist einem Nie­ren­lei­den. Der Jazz­musi­ker gilt zusam­men mit seinem Bruder Oreste als einer der Erfin­der der mit­reißen­den Tanz­musik Mambo in den späten 1930er Jahren, berich­tet der „Miami Herald”.

Die López-Brüder revolutionierten mit ihren neuen Rhyth­men den populären, aber eher sta­tischen kuba­nischen Tanz „Danzón” in den schi­cken Tanz­clubs in Havanna. Aus Beschei­den­heit schob „Cachao” aller­dings zeit­lebens dem Band­lea­der Dámaso Pérez Prado die Ehre zu, dem Mambo in den 50er Jahren wirk­lich zum Durch­bruch ver­hol­fen zu haben.

López hatte als Kind eine Aus­bil­dung als klas­sischer Kon­zert­musi­ker genos­sen. Er spielte schon als Tee­nager mit dem Phil­har­monie­orche­ster Havanna - unter anderem unter Herbert von Karajan und Igor Stra­vinsky als Gast­diri­gen­ten. 1962 verließ „Cachao” López seine Heimat und lebte nach einem Auf­ent­halt in Spanien lange Jahre in New York. Während seiner Kar­riere arbei­tete er mit zahl­rei­chen bekann­ten Kol­legen zusam­men. Zuletzt hatte er am Album „90 Millas” von Gloría und Emilio Estefan mit­gewirkt. Auch mit Latino-Stars wie Tito Puente, Tito Rod­riguez und Eddie Pal­mieri stand er auf der Bühne.

Der kubanisch-amerikanische Hollywood-Schauspieler Andy Garcia, der 1993 eine Doku­men­tation über López' Kar­riere gedreht hatte, nannte seine Arbeit eine der wich­tigs­ten Ein­flüsse für die Musik­geschichte Kubas. „Cachao ist unser musi­kali­scher Vater. Er wird von allen verehrt, die in Kontakt mit ihm und seiner Musik gekom­men sind”, schrieb Garcia laut „Los Angeles Times” in einer Reak­tion auf den Tod des Musi­kers.

Zu den vielen Aus­zeich­nun­gen, die „Cachao” López erhal­ten hatte, gehörte auch ein Grammy. Außer­dem war er mit einem Stern auf dem „Walk of Fame” in Hol­lywood geehrt worden.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/03/23/magazin/musik/t/rzo411672.html
Sonntag, 23. März 2008, 15:12 © RZ-Online (NewsDesk)
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