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Freitag, 10. Feb. 12

PhaetonMünchen - Beim Begriff Ober­klasse denken Auto­fah­rer meist an Marken wie Mer­cedes, BMW oder Audi. Volks­wagen dagegen hat sich noch nicht als Anbie­ter von Luxus­limou­sinen in den Köpfen fest­gesetzt.

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Außenseiter in der Oberklasse: Der Phaeton von Volkswagen

München - Beim Begriff Ober­klasse denken Auto­fah­rer meist an Marken wie Mer­cedes, BMW oder Audi.

Phaeton

Ebenso wie bei den Zulas­sun­gen spielt der VW Phaeton im Män­gel­report des ADAC eine unter­geord­nete Rolle. (Bild: VW/dpa/tmn)

Volkswagen dagegen hat sich noch nicht als Anbie­ter von Luxus­limou­sinen in den Köpfen fest­gesetzt.

Tatsächlich aber ist VW schon seit einigen Jahren mit dem Phaeton in der oberen Klasse ver­tre­ten. Sein Mar­ken­zei­chen und das unauf­geregte Design haben ihm den Durch­bruch aber bisher ver­wehrt. An der Qua­lität kann die Kauf­zurück­hal­tung nicht liegen: In der Pan­nen­sta­tis­tik des ADAC ist der große Volks­wagen eine fast unbe­kannte Größe.

Während der Auto­mobilclub aus München in seiner Pan­nen­liste bei den meisten Model­len gleich eine ganze Reihe mög­licher Macken und Pro­bleme festhält, sind die Angaben für den Phaeton denkbar kurz. Bisher hat es nur wenige Ein­zel­pan­nen gegeben - und dabei waren keine Schwer­punkte erkenn­bar. Bekannt ist außer­dem, dass sich VW gerade im Hin­blick auf die Qua­lität des Autos viel Mühe gegeben hat, um in der Ober­klasse beste­hen zu können. Das könnte ein mög­licher Grund für die Pannen-Unauffäl­lig­keit des Phaeton sein.

Erstmals auf dem Markt erschien der VW Phaeton im Jahr 2002. Während BMW mit dem 7er sei­ner­zeit für Dis­kus­sio­nen wegen dessen unge­wöhn­lichen Designs sorgte, wurde beim Phaeton eher darüber geredet, warum der Her­stel­ler den Sprung in die Ober­klasse mit einem so unspek­takulären Design wagte. In den fol­gen­den Jahren wurde die vier­türige Stu­fen­heck­limou­sine äußer­lich nahezu unver­ändert pro­duziert. Erst im Jahr 2007 folgte ein leich­tes Face­lift.

Zum Moto­ren­ange­bot zählen Aggre­gate, die übliche Kon­zern­modelle weit über­tref­fen. Bei den Ben­zinern bildet ein Zwölf­zylin­der mit 6,0 Litern Hubraum und 331 kW/450 PS die Spitze, als Ein­stiegs­motor steht ein Sechs­zylin­der mit 3,2 Litern Hubraum und 177 kW/241 PS zur Ver­fügung. Ähnlich sieht es bei den Dieseln aus: Die Basis bildet ein 3,0-Liter-Sechs­zylin­der mit 165 kW/225 PS, am anderen Ende der Skala steht ein Zehn­zylin­der mit 5,0 Litern Hubraum und 230 kW/313 PS.

Der vergleichsweise hohe Wertverlust führt dazu, dass es einen Phaeton 3.2 V6 aus dem Jahr 2002 laut Schwa­cke-Liste heute bereits für rund 17 000 Euro gibt. Ein Die­selm­odell 3.0 V6 TDI DPF 4Motion Auto­matik von 2004 sollte für gut 28 000 Euro zu bekom­men sein. Ein Zwölf­zylin­der-Ben­ziner 6.0 W12 4Motion Auto­matik aus dem Baujahr 2006 kostet etwa 54 000 Euro.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/03/25/service/auto/auszweiterhand/t/rzo412022.html
Dienstag, 25. März 2008, 10:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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