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Freitag, 10. Feb. 12

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Frank­furt/Main - Lancia bietet die über­arbei­tete Großraum­limou­sine Phaedra zu Preisen ab 31 400 Euro an. Dafür gibt es einen 2,0 Liter großen Mul­tijet-Tur­bodie­sel mit 100 kW/136 PS...

Neckar­sulm - Ein halbes Jahr nach der Pre­miere des Fünftü­rers bietet Hyundai das Modell i30 jetzt auch als Kombi an. Die korea­nische Antwort auf Golf Variant und Astra Caravan trägt den Bein­amen CW für „Cros­sover...

Ber­gisch Glad­bach - Erwach­sene Auto-Insas­sen schnal­len sich etwas sel­tener an als in den ver­gan­genen Jahren. Das geht aus einer reprä­sen­tati­ven Ver­kehrs­beob­ach­tung der Bun­des­anstalt für Straßen­wesen (BASt) hervor.

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Das richtige Rad - Bei der Auswahl den Einsatzzweck bedenken

Bremen/Bad Soden - Der Kauf eines Fahr­rades will gut über­legt sein. Längst ist Fahrrad nicht mehr gleich Fahrrad.

Das richtige Rad

Kaufinteressenten sollten die Vor- und Nach­teile der ver­schie­denen Fahr­rad­typen gegen­ein­ander abwägen. (Bild: Schie­ren­beck/dpa/tmn)

Vielmehr gilt es, aus einer Viel­zahl unter­schied­licher Typen und Modelle aus­zuwählen, mit dem sich die geplan­ten Stre­cken ange­nehm zurück­legen lassen.

„Man muss wissen, was man mit dem Fahrrad machen will”, sagt Sieg­fried Neu­ber­ger, Geschäfts­füh­rer des Zweirad Indus­trie-Ver­ban­des (ZIV) in Bad Soden im Taunus. Denn mitt­ler­weile gibt es für die ver­schie­denen Ein­satz­mög­lich­kei­ten auch die ent­spre­chend aus­geleg­ten Modell-Vari­anten.

„Wenn es ein Fahrrad für den Alltag sein soll, dann passt ein City-Rad oder auch ein Holland-Rad am besten”, erklärt Chri­stoph Rasch, Spre­cher des All­gemei­nen Deut­schen Fahrrad-Clubs (ADFC) in Bremen. Diese Fahrrä­der bringen meist all das mit, was für die täg­lichen Touren in der Stadt benötigt wird. Dazu zählt auch die not­wen­dige Aus­rüs­tung im Sinne der Straßen-Ver­kehrs-Zulas­sungs-Ordnung (StVZO) - was sich vor allem auf die vor­geschrie­bene Beleuch­tung inklu­sive der Reflek­toren in den Spei­chen bezieht. Vor­han­den ist in der Regel auch ein Gepäck­trä­ger, der den Trans­port der Einkäufe erlaubt. „Außer­dem sind solche Fahrrä­der recht bequem.”

Wenn neben den täglichen Kurzstrecken auch längere Aus­flüge oder gar Fahr­radrei­sen auf dem Pro­gramm stehen sollen, emp­feh­len sich Trek­king- oder Rei­serä­der. Diese Modelle ver­fügen eben­falls über alle not­wen­digen Aus­stat­tungs­merk­male zum Einsatz auf öffent­lichen Straßen. Sie sind nach Angaben des ZIV aber noch sta­biler aus­gelegt als die Stadt-Ver­sio­nen: Sie rollen auf Rädern im 28-Zoll-Format und sind grundsätz­lich auch dazu geeig­net, abseits befes­tig­ter Wege unter­wegs zu sein.

„Wenn aber vor allem auf Feld­wegen oder im Gelände gefah­ren werden soll, sind Moun­tain-Bikes (MTB) oder Cross­bikes die beste Wahl”, sagt ADAC-Fahr­rad­experte Frank Hahn aus München. Zu den Merk­malen der MTBs zählen 26 Zoll große Räder mit grob­stol­liger Berei­fung, die Sitz­posi­tion ist sport­licher und nicht so auf­recht wie beim City-Rad.

Der eigentliche Einsatzzweck abseits befes­tig­ter Straßen hat aber auch zur Folge, dass an einem MTB nicht die not­wen­dige Aus­stat­tung für den Straßen­ver­kehr vor­han­den ist. Ein All-Terrain-Bike (ATB) dagegen ist ein MTB mit eben dieser Aus­stat­tung - oft als Jugend­fahr­rad zu finden.

Neben all diesen gebräuch­lichen Fahrrad-Typen gibt es noch zahl­rei­che Son­der­fälle - wobei das Rennrad wohl zu den bekann­tes­ten Typen zählt. Wie der Name schon sagt, ist das Rennrad vor allem auf hohes Tempo aus­gelegt, Komfort steht hier im Hin­ter­grund. Renn­räder rollen meist auf schma­len und pro­fil­losen Reifen. Herkömm­liche Beleuch­tungs-Ein­rich­tun­gen finden sich hier nicht - aller­dings gilt für Renn­räder bis zu einem Gewicht von elf Kilo­gramm eine Son­der­rege­lung, die laut dem ZIV den Einsatz der sonst nicht zuläs­sigen bat­terie­betrie­benen Lampen erlaubt.

Um sich beim Kauf richtig zu ent­schei­den, ist es nach Angaben von Chri­stoph Rasch emp­feh­lens­wert, die ein­zel­nen Anfor­derun­gen vorab auf einer Check­liste fest­zuhal­ten. Beim Fach­händ­ler lässt sich dann genau bespre­chen, welches Fahrrad die ein­zel­nen Punkte am besten erfüllt. Trotz­dem ist solche Theorie niemals wich­tiger als die Praxis: Eine aus­gie­bige Pro­befahrt ist wesent­licher Bestand­teil des Fahr­rad­kaufs. Von Heiko Haupt, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/19/service/auto/t/rzo402775.html
Dienstag, 19. Februar 2008, 9:22 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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