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Freitag, 10. Feb. 12

Senioren frischen ihr Fahrwissen aufLahn­stein - Seit 47 Jahren hat Manfred Her­gen­hahn den Füh­rer­schein in der Tasche. Als er die Prüfung ablegte, gab es weder Grüne Pfeile an den Ampeln noch Kreis­ver­kehre in Deutsch­land.

MotorradfahrerMünchen - Beim Kauf eines Motor­rad­helms sollte immer auf die Qua­lität des Visiers geach­tet werden. In diesem Bereich gibt es einem aktu­ellen Pro­dukt­test des ADAC in München zufolge noch große Qua­litäts­unter­schiede.

Frank­furt/Main - Lancia bietet die über­arbei­tete Großraum­limou­sine Phaedra zu Preisen ab 31 400 Euro an. Dafür gibt es einen 2,0 Liter großen Mul­tijet-Tur­bodie­sel mit 100 kW/136 PS...

Neckar­sulm - Ein halbes Jahr nach der Pre­miere des Fünftü­rers bietet Hyundai das Modell i30 jetzt auch als Kombi an. Die korea­nische Antwort auf Golf Variant und Astra Caravan trägt den Bein­amen CW für „Cros­sover...

Ber­gisch Glad­bach - Erwach­sene Auto-Insas­sen schnal­len sich etwas sel­tener an als in den ver­gan­genen Jahren. Das geht aus einer reprä­sen­tati­ven Ver­kehrs­beob­ach­tung der Bun­des­anstalt für Straßen­wesen (BASt) hervor.

Ab dem kom­men­den Woche­nende sagen die Meteo­rolo­gen bes­seres Früh­lings­wet­ter voraus. Dann freuen sich die Cabrio-Fans darauf, endlich "oben ohne" zu fahren. Denn offene Autos liegen im Trend: Offene Autos liegen im Trend.

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Autofahren wird teurer: Klimaschutz als Kostenfaktor

Lever­kusen/Limburg - Es gibt kaum noch ernst­zuneh­mende Stimmen, die eine Not­wen­dig­keit des Kli­maschut­zes auch im Straßen­ver­kehr bezwei­feln.

Klimaschutz als Kostenfaktor

Wird die Biosprit-Bei­mischung wie geplant umge­setzt, werden viele Auto­fah­rer beim Tanken deut­lich mehr bezah­len müssen. (Bild: dpa/tmn)

Für Auto­fah­rer sind die Vor­haben von Indus­trie und Gesetz­geber zunächst jedoch mit Nach­tei­len ver­bun­den.

Autofahren wird teurer. Kein Hersteller wird moderne Sprit­spar­tech­nolo­gie zum Null­tarif anbie­ten. Und Exper­ten gehen davon aus, dass auch gesetz­liche Vor­gaben zusätz­liche Kosten ver­ursa­chen.

Pläne der EU-Kom­mis­sion sehen vor, von 2012 an den Koh­len­dioxid-Ausstoß neuer Fahr­zeuge auf durch­schnitt­lich 120 Gramm pro Kilo­meter (g/km) zu begren­zen. Um die Werte ein­zuhal­ten, müssen neue Tech­niken her. „Jeder Ein­griff und jede Ände­rung eines Her­stel­lers in den Berei­chen Design oder Pro­duk­tion ver­ursacht Kosten”, sagt Nick Mar­getts vom Markt­beob­ach­ter Jato Dyna­mics in Limburg. Fragt sich, wie stark die Preise steigen werden.

„Die EU-Kommission spricht von 1300 Euro pro Fahr­zeug”, sagt der Auto­mobil­experte Prof. Fer­dinand Duden­höf­fer vom Markt­beob­ach­ter B&D Fore­cast in Lever­kusen. „Ein Neu­wagen kostet heute in Deutsch­land durch­schnitt­lich 25 000 Euro.” Diese Summe werde sich auf min­des­tens 26 000 Euro erhöhen. „Nur ein Teil davon kann durch den gerin­geren Sprit­ver­brauch wieder rein­geholt werden.”

Denn auch die Sprit­preise dürften auf­grund der knapper wer­den­den welt­wei­ten Rohöl­vor­kom­men künftig weiter steigen. Außer­dem soll herkömm­licher Kraft­stoff künftig mehr Biosprit ent­hal­ten: Benzin und Super sollen bis zum Jahr 2010 zehn Prozent Ethanol (E10), herkömm­lichem Diesel sieben Prozent Biodie­sel und drei Prozent hydrierte Pflan­zenöle bei­gemischt werden. Das macht den Liter Sprit laut Duden­höf­fer um min­des­tens zwei bis drei Cent teurer.

Hochgerechnet aufs Jahr ergäben sich so beim Tanken Mehr­kos­ten von durch­schnitt­lich 27 Euro für Ver­brau­cher. Der Mine­ralöl­wirt­schafts­ver­band in Hamburg schätzt die Mehr­kos­ten sogar noch höher ein, da sich durch die Bei­mischung auch der Ver­brauch erhöht: Beide Effekte zusam­men­genom­men ergäben Mehr­kos­ten von sechs Cent pro Liter.

Doch vor allem Ben­ziner älteren Bau­jahrs sind nach Angaben von Magnus Geisler vom ADAC-Tech­nik­zen­trum in Lands­berg (Bayern) von den Her­stel­lern oft nicht für E10 frei­gege­ben. Fahrer solcher Autos müssten künftig auf Super Plus umstei­gen, das als einzige Ben­zin­sorte ohne wei­teren Biosprit­zusatz erhält­lich sein soll. Doch Super Plus ist laut ADAC bis zu 15 Cent je Liter teurer.

Als weiteren Kostenfaktor nennt Markt­beob­ach­ter Duden­höf­fer die neuen Umwelt­zonen. So fallen bei älteren Die­sel­autos die Nachrüst­kos­ten für einen Ruß­fil­ter ins Gewicht. Sie werden bes­ten­falls zur Hälfte vom Bonus von ein­malig 330 Euro auf die Kfz-Steuer auf­gewo­gen.

Unter finan­ziel­len Gesichts­punk­ten sollten betrof­fene Halter daher ihr Fahr­zeug besser abstoßen - „je schnel­ler, desto besser”, so Fer­dinand Duden­höf­fer. Denn noch halte sich der Wert­ver­lust in Grenzen, da bislang erst die Städte Berlin, Han­nover und Köln Umwelt­zonen ein­gerich­tet haben.

Inwiefern sich schließlich die geplante Umstel­lung der Kfz-Steuer von der bis­heri­gen hubraum- auf die künf­tige CO2-basierte Berech­nung aus­wir­ken wird, sei schwer zu sagen. Duden­höf­fer schätzt die Mehr­kos­ten für Ver­brau­cher auf rund 100 Euro pro Jahr.

Ein Ausweg kann nach Ansicht des Exper­ten der Kauf eines spar­samen Neu­wagens sein. Viel­leicht ist aber auch die nahe­lie­gende Alter­native güns­tiger: Den Wagen einfach öfter stehen lassen und mit Rad oder öffent­lichen Ver­kehrs­mit­teln fahren. Von Felix Rehwald, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/03/14/service/auto/t/rzo409612.html
Freitag, 14. März 2008, 10:22 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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