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Freitag, 25. Mai 12

SchläfchenDüs­sel­dorf - Nicht der kurze Schlaf selbst, sondern der Vorgang des Ein­schla­fens bringt die posi­tiven Wir­kun­gen eines Nicker­chens. Das berich­tet der Schlaf­for­scher Olaf Lahl von der Uni­ver­sität Düs­sel­dorf in der...

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Nicht der Schlaf, sondern das Einschlafen zählt

Düs­sel­dorf - Nicht der kurze Schlaf selbst, sondern der Vorgang des Ein­schla­fens bringt die posi­tiven Wir­kun­gen eines Nicker­chens.

Schläfchen

Auch ein kurzes Nicker­chen kann erfri­schen. Ein For­scher führt diesen Effekt auf die Traum­phase während des Ein­schla­fens zurück. (Bild: dpa)

Das berich­tet der Schlaf­for­scher Olaf Lahl von der Uni­ver­sität Düs­sel­dorf in der Wis­sen­schafts­zeit­schrift „New Scien­tist”.

Der Forscher machte mit Studenten Gedächt­nis­tests, bei denen sie sich Wörter merken sollten. Ein Teil der Pro­ban­den durfte vor dem Start der Tests für fünf Minuten - aber nicht mehr - ein­nicken, der Rest musste darauf ver­zich­ten. Es zeigte sich, dass die Kurz­schlä­fer signi­fikant bessere Resul­tate lie­fer­ten als die Nicht­schlä­fer.

Das Ergeb­nis wider­spricht jedoch den bis­herig ver­brei­teten Erkennt­nis­sen der Schlaf­for­schung. Viele For­scher gehen davon aus, dass es mehr Schlaf bedarf, um einen Effekt zu erzie­len. Lahl ver­mutet nach seinem Expe­riment, dass der Vorgang des Ein­schla­fens und nicht der Schlaf selbst für die posi­tiven Wir­kun­gen ver­ant­wort­lich ist. Viele Men­schen kennen die selt­samen Gedan­ken während der Phase des Ein­schla­fens, wenn aktu­elle Über­legun­gen plötz­lich traum­haft ver­rückte Dimen­sio­nen anneh­men. Es ist, als würden die Gedan­ken in dieser Phase neu geord­net.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/03/21/service/gesundheit/wellness/t/rzo411360.html
Freitag, 21. März 2008, 10:22 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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