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Montag, 17. Juni 13
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Hertha und HSV weiter im Sinkflug: 0:0

Berlin - Cham­pions League-Anwär­ter Ham­bur­ger SV ist weiter im Sink­flug - und auch Hertha BSC kann in der Bun­des­liga einfach nicht mehr gewin­nen.

Hertha BSC Berlin - Hamburger SV

Guy Demel (r) vom HSV spielt den Ball vor dem Ber­liner Mineiro.

Am 29. Spiel­tag trenn­ten sich beide Team vor 40 289 Zuschau­ern im Ber­liner Olym­pia­sta­dion 0:0 und boten dabei größten­teils Fußball zum Abge­wöh­nen. Mit dem tor­losen Remis wartet der HSV nun schon fünf Partien auf einen „Dreier”, Hertha sogar sieben. Und im Kampf um die Königs­klasse büßten die Ham­bur­ger zwei weitere Zähler ein. Selbst einen Fou­lelf­meter konnte Ivica Olic für den HSV nicht nutzen. Der Kroate zielte in der 76. Minute am Tor vorbei.

„Wir müssen in der ersten Halbzeit in Führung gehen. Wir wurden leider nicht mit einem Sieg belohnt, den wir ver­dient gehabt hätten”, sagte HSV-Sport­direk­tor Dietmar Bei­ers­dor­fer. Mit Blick auf das Rennen um die Cham­pions-League-Plätze merkte er an. „Da sollten wir auch mal wieder gewin­nen, das ist klar.” Herthas Natio­nal­spie­ler Arne Fried­rich gestand einen etwas glück­lichen Punkt­gewinn ein. „Die Mann­schaf­ten haben sich neu­tra­lisiert. Heute können wir uns nicht bekla­gen, dass wir nur den einen Punkt mit­genom­men haben. Uns hat die letzte Ent­schos­sen­heit gefehlt.”

Über lange Phasen spielte im Olym­pia­sta­dion Angst gegen Verun­siche­rung. Die Gast­geber hatten sechs Spiele hin­ter­ein­ander nicht mehr gewon­nen, die Gäste vier - und genauso agier­ten beide. Fehl­pässe, Ball­ver­luste, Stel­lungs­feh­ler, weg­sprin­gende Bälle: Viele Zuschauer hatten bei nass­kal­tem Wetter schon vor der Pause die Geduld ver­loren. Gleich in der ersten Minute pro­duzierte Herthas Win­ter­ein­kauf Rudolf Skacel den ersten Schnit­zer, der wie­der­gene­sene Olic konnte aus dem schlech­ten Rück­pass aber nichts Zähl­bares machen.

Dann dauerte es immerhin 34 weitere Minuten, bis der HSV zur nächs­ten Chance kam: Diesmal ver­schenkte Fried­rich die Kugel, Mohamed Zidan flankte - doch Änis Ben-Hatira schei­terte frei­ste­hend am gut rea­gie­ren­den Hertha-Keeper Jaros­lav Drobny. Der 19-jährige Ex-Ber­liner Ben Hatira hatte schon nach 18 Minuten den Argen­tinier Juan Pablo Sorin ersetzt, der erneut ver­letzt passen musste. Van der Vaart, Atouba, Jarolim und Kompany hatten Trainer Huub Stevens, der nach einer erneu­ten Ope­ration bei seiner Frau doch recht­zei­tig zum Spiel in Berlin war, ohnehin schon gefehlt.

Noch eine Stufe harm­loser agier­ten lange Zeit die Ber­liner, die mit Top-Tor­jäger Marko Pan­telic (11 Sai­son­tore), Raffael (3) und Solomon Oko­ronkwo (4) ihre drei besten Tor­schüt­zen ver­let­zungs­bedingt nicht dabei hatten. Die erste etwas größere Auf­regung im Ham­bur­ger Straf­raum gab es erst eine Minute vor der Pause nach einer Herein­gabe von Mineiro, doch Collin Ben­jamin berei­nigte die Situa­tion. Zwei Minuten nach der Pause hätte Patrick Ebert dann Hertha in Führung bringen müssen, doch auf links frei­gespielt bug­sierte der über­moti­vierte 21-Jährige den Ball neben den Pfosten.

Wenigstens waren in Hälfte zwei etwas mehr Tempo und Einsatz zu ver­zeich­nen - meist von den Gast­gebern. Doch Torak­tio­nen blieben Man­gel­ware. Hertha hat in 29 Bun­des­liga-Spielen gerade mal 30 Treffer zustande gebracht, Ham­burgs Schnitt lag in den letzten fünf sieg­losen Partien sogar unter eins. Da passte es ins Bild, dass Olic einen von Josip Simunic an Guy Demel ver­schul­deten Fou­lelf­meter mehr als einen Meter neben das Hertha-Tor setzte. Und auch die letzten Ver­suche der Gäste blieben ohne Folgen, da Drobny stark klärte. Von Jens Mende, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/15/sport/fussball/t/rzo417811.html
Dienstag, 15. April 2008, 22:18 © RZ-Online (NewsDesk)
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