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Montag, 21. April 08

Peter MaffayHamburg - Rock­musi­ker Peter Maffay (58) kann bei seinem Kol­legen Udo Lin­den­berg (61) „eine gewisse Scha­den­freude” erken­nen - und sie nach­emp­fin­den.

Ray CharlesNew York/Los Angeles - Vier Jahre nach dem Tod von Soul-Legende Ray Charles ist ein Streit um sein Mil­lio­nenerbe ent­brannt. Mehrere seiner zwölf Kinder klagen gegen den lang­jäh­rigen Manager und Ver­mögens­ver­wal­ter...

London - Popi­kone Madonna (49) hat mit ihrer neuen Single „4 Minutes” ihren eigenen Rekord gebro­chen. Mit dem Song von dem neuen Album „Hard Candy” landete sie zum 13. Mal auf Platz eins der bri­tischen Singlecharts.

Los Angeles - US-Rap­perin Foxy Brown (29) ist nach acht Monaten hinter Gittern wieder auf freiem Fuß. „Ich fühle mich gut. Ich bin wieder zu Hause”, sagte die 29-Jährige nach ihrer Ent­las­sung aus dem New Yorker...

Wien - Herbert Grö­nemeyer (52) ist am Frei­tag­abend in Wien für sein Album „12” mit dem inter­natio­nalen „Amadeus Award 2008” - Öster­reichs wich­tigs­tem Preis im Bereich der Pop­musik - aus­gezeich­net worden.

Hamburg - Mil­len­colin sind ein guter Freund: Man kennt sich schon lange, ver­traut sich, muss sich nichts mehr bewei­sen, weil man sowieso schon so viel zusam­men erlebt hat und weiß, wie der andere tickt.

Anacaona: Vergessene Frauen-Combo aus Kuba

Hamburg - Kuba­nische Musiker in den „besten Jahren” hatten bereits vor län­gerer Zeit für eine Renaissance der Rhyth­men von der Kari­bikin­sel gesorgt.

Anacaona

Eine Sen­sation: Anacaona aus Kuba.

Von der Exis­tenz der 1932 gegrün­deten Frauen-Combo Anacaona ist bislang wenig bekannt gewesen.

Das engagierte Projekt „Buena Vista Sister's Club” von Ingrid Kummels stellt diese ein­zig­artige Band vor. Als Con­cep­ción „Cuchito” Castro mit drei Schwes­tern und Freun­din­nen das Septett ins Leben rief, war es die erste weib­liche For­mation, die den Son cubano spielte. Namen­spa­tin wurde eine legen­däre, 1503 gestor­bene kari­bische Königin von Kubas Nach­barin­sel Hispa­nola: Anacaona, die für ihre Bal­laden und Gedichte verehrt wurde. Bereits 1934 war aus der Combo ein regel­rech­tes Jaz­zor­che­ster mit einem großen und viel­sei­tigen Reper­toire gewor­den.

Anacaona ver­zau­ber­ten mit ihrer Show das Pub­likum und zählten so manches musi­kali­sche Schwer­gewicht zu den Ver­ehrern: George Gers­hwin, Cole Porter, Nat King Cole. Höhe­punkte für Anacaona wurden die umju­bel­ten Aus­land­stour­neen und eine ganze Saison am Broad­way im „Havanna-Madrid”, wo die Großen des Jazz das Frauen-Orche­ster hofier­ten.

An den alten Aufnahmen auf der CD „Anacaona - The Buena Vista Sister's Club” ist zu hören, wie die Band zwi­schen den Genres wech­selte, je nachdem, wo sie gerade spielte. So wurden für die USA nur die Stücke mit Son ver­mark­tet. Andere Auf­zeich­nun­gen wurden in Havanna, Caracas (Vene­zuela), Medellín (Kolum­bien) und Rio de Janeiro (Bra­silien) gemacht.

Die Jour­nalis­tin und Fil­mema­che­rin Ingrid Kummels hat über Jahre Zeit­zeu­gen befragt und in akri­bischer Klein­arbeit ein beein­dru­cken­des Porträt dieser wohl ein­mali­gen Frau­enband geschaf­fen, das als Doku­men­tation auf DVD vor­liegt. Der Film ist ein musik­his­tori­sches Doku­ment über Anacaona in den Jahren vor der kuba­nischen Revo­lution.

Überaus charmante Ladies in hohem Alter, die Schwes­tern Ada, Alicia und Ondina Castro, erin­nern sich an ihre große Zeit mit Anacaona und greifen dabei auch wieder zum Instru­ment. Vor dem Hin­ter­grund des zer­fal­len­den Havanna kommen die Zeit­zeu­gen zu Wort und werden his­tori­sche Auf­nah­men ein­geblen­det.

Auf CD wie DVD sind wun­der­bare Momente aus den Jahren 1937 bis 1958 ver­sam­melt. Nach dem Sturz von Dik­tator Batista und der Machtü­ber­nahme durch Fidel Castro - mit dem die Schwes­tern nicht ver­wandt sind - wurde die Frauen-Combo vom Staat weiter beschäf­tigt. Erst 1989 gingen die letzten Frauen von Anacaona (mitt­ler­weile „Natio­nales Kul­tur­gut” Kubas) in den Ruhe­stand.

Anacaona waren vor allem eine Live-Attrak­tion: Sie gas­tier­ten in den feins­ten Clubs Kubas und waren auch im Radio zu hören, doch Tonauf­zeich­nun­gen gibt es nur wenige. Mit „Anacaona - The Buena Vista Sister's Club” liegt ein mit viel Gefühl gestal­tetes Hör- und Seher­leb­nis vor. Der Massimo Lider geht - die Musik des mon­dänen Kuba kehrt zurück.

www.bue­navi­sta­sis­ter­sclub.com

www.ter­midor.com

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/14/magazin/musik/t/rzo417375.html
Montag, 14. April 2008, 13:56 © RZ-Online (NewsDesk)
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