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Montag, 21. April 08

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Gleichberechtigung in Beziehungen: Praxis und Theorie

München - Gleich­berech­tigung in ihrer Bezie­hung streben viele Frauen an.

Spaziergänger

Viele Frauen wün­schen sich eine gleich­berech­tigte Bezie­hung - doch in der Praxis sieht die Rol­len­ver­tei­lung häufig anders aus. (Bild: dpa)

In der Praxis sieht es nach Beo­bach­tung von Exper­ten aber wei­ter­hin oft anders aus: Schon bei jungen Frauen lasse sich fest­stel­len, dass sie mehr Arbei­ten im Haus­halt über­neh­men als Männer.

„Es gibt eine große Diskrepanz zwischen der Ori­entie­rung und der Praxis”, sagte Karin Jurczyk vom Deut­schen Jugend­insti­tut (DJI) in München. Dabei wünsch­ten sich viele Frauen Unab­hän­gig­keit und die Abkehr von tra­ditio­nel­len Rol­len­ver­tei­lun­gen.

„Die Gesell­schaft muss sich auf einen ganz neuen Typ Frau ein­stel­len”, ist das Fazit einer reprä­sen­tati­ven Studie der Zeit­schrift „Bri­gitte” in Zusam­men­arbeit mit dem Wis­sen­schafts­zen­trum Berlin für Sozi­alfor­schung und dem Insti­tut für ange­wandte Sozi­alfor­schung. Die Frauen von morgen seien selbst­bewusst, stark und lassen sich nicht mehr mani­pulie­ren. Sie unter­stri­chen deut­licher als Männer ihre Unab­hän­gig­keit. Junge Männer unter­schätz­ten dagegen den Wunsch ihrer Alters­genos­sin­nen nach Auto­nomie und steck­ten noch in alten Rol­len­vor­stel­lun­gen fest.

Dass in vielen Partnerschaften keine gleich­berech­tigte Arbeits­tei­lung besteht, liegt aber kei­nes­wegs nur am Wider­stand der Männer. „Über 300 Jahre wurden Männern und Frauen sehr ein­deu­tige Rol­len­bil­der nahe­gelegt. Die wird man nicht so leicht los”, sagte Jurczyk. Selbst sehr kar­rie­reori­entierte Frauen seien inner­lich zer­ris­sen und schaff­ten es nicht immer, Rol­lener­war­tun­gen mit eigenen, in sich oft noch­mals wider­sprüch­lichen Vor­stel­lun­gen von Part­ner­schaft und Beruf zu ver­einen.

Ein wei­terer Grund, warum es mit der Gleich­berech­tigung in Bezie­hun­gen hapert, sind die Ängste der Frauen: „Je radi­kaler Frauen ihre Inter­essen durch­set­zen, desto mehr stoßen sie auf Gegen­wehr, zumin­dest fürch­ten sie das”, sagte die Fami­lien­for­sche­rin vom DJI. Aus Angst um ihre Part­ner­schaft ver­hiel­ten sich viele Frauen dann unein­deu­tig. Sch­ließ­lich spielen auch die Vor­stel­lun­gen von Männ­lich­keit eine Rolle: Selbst wenn sich Frauen in der Theorie einen Mann wün­schen, der putzt und Kin­der­win­deln wech­selt, ent­spre­che dies nicht vollstän­dig ihrer Idee von attrak­tiver Männ­lich­keit

Damit es in der Beziehung möglichst gut mit der Gleich­berech­tigung klappt, sei es wichtig, dass beide Partner ähn­liche Grund­ein­stel­lun­gen haben. Beson­ders aus­gegli­chen sei das Ver­hält­nis in Part­ner­schaf­ten, in denen die Frau genauso viel wie der Mann oder sogar mehr ver­dient. Ent­schei­dend sei nicht, alle Arbei­ten zur Hälfte auf­zutei­len. „Jeder sollte auch das machen, was er gut kann und mag”, sagte Jurczyk.

Einmal getrof­fene Abspra­chen sind nicht in Stein gemeißelt. „Man muss im Gespräch bleiben und das neu aus­han­deln.” Und steckt einmal einer zurück, ist das normal. Es gehe viel­mehr darum, ob die Bezie­hung auf lange Sicht, aus­gegli­chen ist.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/03/25/magazin/szene/t/rzo412149.html
Dienstag, 25. März 2008, 15:22 © RZ-Online (NewsDesk)
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