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Montag, 21. April 08

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Veredeln macht Pflanzen schöner und robuster

Bonn - Kopu­lation, Oku­lation, seit­liches Anplat­ten, Geiß­fußpfrop­fen, Ablak­tie­ren: Wer Gärtner über Vere­delung spre­chen hört, dem schwirrt der Kopf.

Veredeln

Wie so viele andere zählt auch Rho­doden­dron zu den ver­edel­ten Pflan­zen in hie­sigen Gärten. (Bild: PdM/dpa/tmn)

Aber so schwie­rig die Begriffe klingen, sie alle bezeich­nen den glei­chen Vorgang: das Vere­deln.

Dabei wird ein Triebstück oder eine Knospe, auch als Edel­reis oder Edel­auge bezeich­net, so eng mit einer fremden Pflanze, der Unter­lage, ver­bun­den, dass die beiden ver­wach­sen. Eine neue Pflanze ent­steht, die in sich die Eigen­schaf­ten beider ver­bin­det.

Was auf den ersten Blick als gärt­neri­sche Spie­lerei erscheint, bestimmt weite Berei­che unseres Lebens. Wir essen keinen Apfel, keine Kirsche, keine Orange, die nicht von einem ver­edel­ten Baum stammt. Vere­delt sind die Rosen­sträu­cher, die die Blüten für den Geburts­tags­strauß liefern, ebenso wie das Wei­denstämm­chen im Kübel. Sogar viele Tomaten und Gurken stammen von ver­edel­ten Exem­pla­ren, denn die Ver­bin­dung zweier unter­schied­licher Pflan­zen hat Vor­teile.

Der erste ist die hohe Vermehrungsrate beson­derer Sorten. Nicht mehr als ein Auge ist nötig, um eine junge, leicht ver­mehr­bare Hecken­rose in die üppig blühende Bee­trose 'Leo­nardo da Vinci' zu ver­wan­deln. Vere­delung macht aber auch emp­find­liche Sorten robus­ter. Japa­nischer Ahorn ist weniger heikel, wenn ihn die kräf­tigen Wurzeln eines ein­fachen Fächera­horns tragen.

Manchmal dient die Unter­lage nur als Amme, die das Edel­reis ver­sorgt, bis es selbst aus­rei­chend Wurzeln gebil­det hat. Die rich­tige Unter­lage erlaubt aber auch eine bessere Anpas­sung an schwie­rige Stand­orte. Verein­facht gesagt, bestimmt die Unter­lage Wachs­tum, Vita­lität sowie Klima- und Boden­tole­ranz. Das Edel­reis oder Edel­auge ist für Aus­sehen, Blüte, Blatt und Frucht ver­ant­wort­lich.

Wie das Veredeln funktioniert? Wer im Früh­jahr einen jungen Hecken­rosen-Sämling in den Garten pflanzt, kann es im Sommer selbst pro­bie­ren. Ein T-Schnitt öffnet die Rinde der Hecken­rose kurz über dem Boden oder - wenn ein Hochstämm­chen ent­ste­hen soll - hoch oben an dem auf­gebun­denen Trieb. Behut­sam löst der Vered­ler die Rinde ein wenig vom Holz ab. Das Edel­auge, das zusam­men mit einem schma­len, läng­lichen Rin­den­span, dem Schild­chen, von der Mut­ter­pflanze geschnit­ten wurde, wird mit dem unteren Ende voran in den T-Schnitt gescho­ben.

Jetzt liegt das Kambium von Unter­lage und Edel­auge fest auf­ein­ander. Das Kambium ist die Wachs­tums­schicht, die zwi­schen Rinde und Holz ver­läuft. Der über das Auge hin­aus­ragende Teil des Schild­chens wird gekappt und dann das Ganze - unter Auss­parung des Auges - fest umwi­ckelt. Zwei bis vier Wochen dauert es, bis das Auge mit der Unter­lage ver­wach­sen ist.

Okulieren heißt diese Form der Rosen-Vered­lung, weil nur das Auge, latei­nisch oculus, als Vere­delungs­mate­rial dient. Bei der Kopu­lation wird ein schräg geschnit­tenes Edel­reis auf der eben­falls schräg geschnit­tenen Unter­lage fixiert. Junge Apfel- und Kirsch­bäume werden so ver­edelt. Bei älteren Bäumen wird auf einen größe­ren Zweig gepfropft. Der gestutzte Zweig bekommt eine spitz zulau­fende Kerbe. Das Ende des Edel­rei­ses wird so ange­spitzt, dass es sich in die Kerbe einfügt und die Rinde von Unter­lage und Reis glatt anein­ander stößt. Von Helga Panten, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/04/magazin/szene/t/rzo412561.html
Donnerstag, 27. März 2008, 9:19 © RZ-Online (NewsDesk)
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