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Montag, 21. April 08

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Skurriles Blitztreffen: Flashmobs als „sinnfreier Spaß”

Köln - Sie beklat­schen irri­tierte Hotel­gäste, kaufen Fast­food-Filia­len fast leer oder bewer­fen sich mitten in der Stadt mit bunten Kissen: Wie auf Knopf­druck ver­sam­meln sich Hun­derte Men­schen auf öffent­lichen Plätzen für skur­rile Aktio­nen - soge­nannte „Flas­hmobs”.

„Flas­hmob”-Aktion im Sport­geschäft: Meist ist der Spuk nach wenigen Minuten vorbei. (Bild: dpa)

Das Wort setzt sich zusam­men aus „flash” (Blitz) und „mob” (Pöbel). Zu einer solchen Aktion kam es auch am ver­gan­genen Sams­tag­abend in Köln, als bis zu 1000 Teil­neh­mer mit einer Straßen­party eine der wich­tigs­ten Straßen der Innen­stadt blo­ckier­ten.

Anders als in Köln ist der ganze Flas­hmob-Spuk meist schon nach wenigen Minuten vorbei. Zurück bleiben dann nur einige irri­tierte Passan­ten, die sich fragen, ob sie das alles nur geträumt haben. Die „Flas­hmob­ber” ver­abre­den sich in der Regel via Inter­net oder Handy, manch­mal auch per Mail. Die meisten unter ihnen kennen sich nicht - was die Teil­neh­mer aber nicht daran hindert, sich weinend und schluch­zend auf Roll­trep­pen oder Bahn­höfen in die Arme zu fallen. Die Flas­hmob-Com­munity selbst bezeich­net ihre spon­tanen Blitz­tref­fen als „sinn­freien Spaß”.

Doch längst hat den Spaß auch eine gewisse Ernst­haf­tig­keit ereilt. Während die ersten Flas­hmobs in New York im Jahr 2003 vor allem „sinnlos” sein wollten, haben vieler dieser Aktio­nen inzwi­schen einen poli­tischen Anspruch. So auch am ver­gan­genen Woche­nende in Köln: Getrof­fen hatten sich die teils als „Clowns Armee” ver­klei­deten Flas­hmob­ber an einem zen­tra­len Platz, dann ging es zum Hohen­zol­lern­ring. Mit Pla­katauf­schrif­ten wie „Die Ver­hält­nisse zum Tanzen bringen - Freiräume erkämp­fen und ver­tei­digen” wollten sie die Glo­bali­sie­rung kri­tisier­ten. Und zumin­dest für einen Abend hatte die sin­gende und tan­zende Horde ihr Ziel erreicht - die Autos standen still auf dem Ring. Wegen ihres poli­tischen Hin­ter­grun­des werden diese Aktio­nen auch „Smart­mob” genannt, eine Vari­ante des Flas­hmobs, die durch­aus einige Stunden dauern kann. Wer von beiden zuerst war, darüber lässt sich strei­ten.

Auch zu einem „zweiminütigen Schlaf” in einem Ber­liner Sport­geschäft trafen sich vor etwa zwei Wochen einige Flas­hmob­ber: Im Regal liegend oder den Kopf auf dem Tisch abge­stützt, demons­trier­ten die 20 Teil­neh­mer gegen die ihrer Meinung nach schlech­ten Arbeits­bedin­gun­gen in großen Sport­kon­zer­nen. Nach zwei Minuten weckte eine Tril­ler­pfeife die Schla­fen­den.

Als die „Urmut­ter” aller Blitz­tref­fen gilt ein Flas­hmob in New York aus dem Jahr 2003. In Man­hat­tan stürm­ten etwa 200 Spaßhung­rige die Lobby eines Luxus­hotel und klatsch­ten 15 Sekun­den lang den erstaun­ten Hotel­gäs­ten Beifall. Getreu der Flas­hmob-Regel „Get in, get out” (Rein - raus) ver­schwan­den sie danach schlag­artig wieder.

In Deutschland hat bisher ein Flashmob im März dieses Jahres in Berlin am meisten Auf­sehen erregt. Hun­derte Teil­neh­mer hatten sich via Inter­net zu einem Treffen in einer McDo­nald's-Filiale ver­abre­det - und gleich­zei­tig über 10 000 Chee­sebur­ger bestellt. Die Mit­arbei­ter brieten Hack­fleisch im Akkord und beleg­ten Bröt­chen am Fließ­band - so lange, bis tatsäch­lich alle Burger über die Ladentheke gegan­gen waren.

In Köln ist bereits für diesen Mitt­woch wieder eine Blitz­aktion geplant: Zum „gemein­schaft­lichen Erstar­ren auf der Dom­platte” ruft im Inter­net Flas­hmob­ber „Furry00” auf. Die Teil­neh­mer werden gebeten bei ihrer „Erstar­rung so kreativ wie möglich” zu sein. Die Aktion soll fünf Minuten dauern und werde mit dem für Flas­hmobs typi­schen Pfiff beendet. Mit dem Treffen will Furyy00 an den ersten Flas­hmob in den USA erin­nern. Von Ira Kugel, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/14/magazin/szene/t/rzo417466.html
Montag, 14. April 2008, 17:16 © RZ-Online (NewsDesk)
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