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Montag, 21. April 08

Kronprinzenpaar mit NachwuchsBrüssel - Fünf Tage nach ihrer Geburt hat die jüngste Tochter des bel­gischen Kron­prin­zen­paa­res Phil­ippe (48) und Mat­hilde (35) im Arm ihrer Mutter das Erasmus-Kran­ken­haus im Brüs­seler Stadt­bezirk Ander­lecht ver­las­sen.

Gregor SchneiderMön­chen­glad­bach - Beklem­mende und unheim­liche Räume sind ein Mar­ken­zei­chen des Mön­chen­glad­bacher Künst­lers Gregor Schnei­der. In die Schlag­zei­len ist nun ein geplan­tes Raum-Kunst­pro­jekt geraten...

London - Nur wenige Tage nachdem sie den Geburts­tag ihres inhaf­tier­ten Mannes Blake Fielder-Civil (26) igno­riert hat, zeigte sich Amy Wine­house (24) erneut mit „dem anderen Blake” an ihrer Seite.

London - Kate Moss' aktu­eller Freund Jamie Hince (39) ist das krasse Gegen­teil seines Vor­gän­gers Pete Doherty. Wie der „Mirror” schreibt, war Hince ein echter Mus­ter­schü­ler.

Bay­reuth - Vor der mög­licher­weise ent­schei­den­den Sitzung des Stif­tungs­rates des Bay­reuther Fest­spiele über die Nach­folge von Wolf­gang Wagner hüllen sich die Pro­tago­nis­ten in Schwei­gen.

Hamburg - Teenie-Schwarm Jimi Blue Och­sen­knecht („Die Wilden Kerle”) hat mit der Romanze „Sommer” auf Anhieb die deut­schen Kinocharts erobert. Der 15-jährige Tim alias Jimi Blue darf am Ende Vic in die Arme schließen.

Übernachten bei Unbekannten - Couchsurfing

Stutt­gart - Men­schen, die häufig ver­rei­sen, haben ein Problem: Bil­lig­flie­ger können zwar für immer güns­tiger Urlaube sorgen - doch die Lust der Rei­sen­den auf „echte” Erfah­run­gen am Zielort bleibt unbe­frie­digt.

Couchsurferin

Die „Couch­sur­ferin” Melanie Lotos Göbl sitzt in ihrer Wohnung in Karls­ruhe auf einer Couch. (Bild: dpa)

Seit einiger Zeit sorgt der Sie­ges­zug des Inter­nets auch auf diesem Gebiet für wach­sen­den inter­kul­turel­len Aus­tausch: Auf Web­sei­ten wie „Couch­sur­fing.com” finden sich Men­schen, die Rei­sen­den ihre Hei­mat­stadt zeigen und häufig auch eine Über­nach­tungs­mög­lich­keit anbie­ten.

Das funktioniert nicht nur in exo­tischen Ländern, sondern auch in Baden-Würt­tem­berg. Während in den Großstäd­ten Stutt­gart, Frei­burg und Mann­heim jeweils mehr als 100 Gast­geber regis­triert sind, finden sich selbst im 37 000-Seelen-Städt­chen Schwä­bisch Hall noch 18 frei­wil­lige Stadt­füh­rer.

„Ich war sehr über­rascht und über­wäl­tigt, welches Ver­trauen mir ent­gegen­gebracht wurde”, erzählt Melanie Lotos Göbl. Bei einer ihrer Über­nach­tun­gen wollte ein anderer Couch­sur­fer gerade in seinen Weih­nachts­urlaub auf­bre­chen und drückte ihr kur­zer­hand seine Woh­nungs­schlüs­sel in die Hand. Göbl ist eine von mehr als 200 Couch­sur­fern aus Karls­ruhe und seit Novem­ber bei dem Inter­net-Dienst regis­triert. Die 25-Jährige hat in dieser Zeit ein knappes Dutzend Men­schen bei sich beher­bergt, dar­unter Besu­cher aus Bul­garien und Gua­temala. Sie selbst wurde im ita­lie­nischen Udine zur kuli­nari­schen Bot­schaf­terin: „Wir wurden bei der Ankunft mit ita­lie­nischen Köst­lich­kei­ten emp­fan­gen und es war klar, dass ich am nächs­ten Abend für meine Gast­geber koche.”

Genau diese Form von Gastfreundschaft ist von den Grün­dern beab­sich­tigt. „Nimm daran teil, eine bessere Welt zu erschaf­fen. Couch für Couch” heißt die Mission der Seite. Das Ganze soll mehr sein als die Ver­mitt­lung kos­ten­loser Über­nach­tungs­plätze. „Couch­sur­fing möchte nicht nur die Art zu Reisen ver­ändern, sondern auch unser Ver­ständ­nis der Welt!”, heißt es weiter. Die meisten Erfah­rungs­berichte auf der Seite deuten darauf hin, dass dies sogar ein klein wenig gelingt. Inzwi­schen haben sich knapp 500 000 Men­schen in 226 Ländern bei dem Dienst regis­triert.

Wer selber mit­machen möchte, sollte nach der Anmel­dung einige Infor­matio­nen über Sprach­kennt­nisse, zur Ver­fügung ste­hende Schlaf­plätze und even­tuell auch ein Foto ein­stel­len. Jeder, der eine Rei­sebe­kannt­schaft sucht, darf auch von anderen Nutzern auf eine eigene freie Couch ange­spro­chen werden, aller­dings kann jedes Gesuch auch abge­lehnt werden. Um die Ver­trau­ens­wür­dig­keit zu erhöhen, können vir­tuelle Freund­schaf­ten mit Nutzern geschlos­sen werden, die sich bereits offline getrof­fen haben. Nutzer, die nur auf Verab­redun­gen mit Frauen aus sind, sollen auf diese Art schnell ent­tarnt werden können.

Über das Zusammenführen von Reisenden und Besuch­ten hinaus, begin­nen häufig auch die hei­mischen Couch­sur­fer einer Stadt sich zu orga­nisie­ren. So gibt es in Stutt­gart inzwi­schen spe­zielle Couch­sur­fing-Partys und regel­mäßige Treffen, bei denen der Weih­nachts­markt oder der Euro­papark besucht wird. Aus dem kurz­lebi­gen Rei­seall­tag werden auf diese Art häufig gute Bekannte oder sogar Freunde. Auch Melanie Lotos Göbl zieht eine posi­tive Bilanz: „Es ist ein tolles Gefühl, wenn ich Leute bei mir emp­fan­gen kann und etwas Fernweh in mir hoch­kommt.”

„Couch­sur­fing.com”: www.couch­sur­fing.com

The Hospi­tality Club: www.hos­pita­lity­club.org Von Chris­tian Fah­ren­bach, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/11/magazin/t/rzo415439.html
Montag, 07. April 2008, 11:16 © RZ-Online (NewsDesk)
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