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Montag, 18. Nov. 19

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Biometrie und Verschlüsselung: Daten gegen Diebstahl sichern

Hamburg - Es ist äußerst ärger­lich, wenn das Note­book ver­schwin­det - gestoh­len am Flug­hafen, in der Bahn lie­gen­gelas­sen.

Datenklau verhindern

Wächter für wich­tige Daten: Zum Ver­schlüs­seln von Infor­matio­nen auf dem Rechner gibt es sogar kos­ten­lose Pro­gramme. (Bild: Wenda/dpa/tmn)

Oft werden dann die Daten vom Besit­zer noch höher bewer­tet als der Rechner selbst. Daher heißt es, sie für Unbe­fugte unzugäng­lich zu machen.

Bei Windows XP und Vista erledigt das Encryp­ted File System (EFS) die Ver­schlüs­selung - aber nur von ein­zel­nen Dateien und Ordnern. Für Hacker ist das eine über­wind­bare Hürde. Bei Apples Betriebs­sys­tem Mac OS schützt das Pro­gramm FileVault ledig­lich jeweils die Ver­zeich­nisse ein­zel­ner Benut­zer.

Die Vista-Ver­sio­nen Ulti­mate und Enter­prise warten mit Bit­locker auf. Es ver­schlüs­selt das Lauf­werk, auf dem das Betriebs­sys­tem instal­liert ist. Daten und Ordner auf anderen Par­titio­nen können nur mit EFS geschützt werden. Aller­dings liegt die Datei mit den „Schlüs­seln” für EFS auf dem von Bit­locker geschütz­ten Lauf­werk.

Unbefugter Zugriff wird am besten durch zwei Schritte ver­mie­den: Zugangs­kon­trolle und Ver­schlüs­selung. Erstere sollte zwei Kom­ponen­ten haben, sagt Günther Ennen vom Bun­des­amt für Sicher­heit in der Infor­mati­ons­tech­nik (BSI) in Bonn. Zum einen müsse vom Nutzer eine Eigen­schaft abge­fragt werden, etwa der Fin­ger­abdruck. Die zweite Kon­trolle betrifft das Wissen - also ein Pass­wort.

Manche Note­books haben Fin­ger­abdruck-Sen­soren. Davon hält Daniel Bach­feld von der Zeit­schrift „c't” aber nicht viel: „Die lassen sich aus­trick­sen.” Laut Ennen ist das dagegen zwar möglich, aber auf­wen­dig. Erschre­ckend ist, dass es wir­kungs­lose Pro­dukte gibt: Die „c't” hat USB-Sticks mit Fin­ger­abdruck-Sensor getes­tet, von denen einige über­haupt keinen Schutz boten.

Als Ergänzung sinnvoll ist eine Pass­wor­tab­frage vor dem Start des Systems. Dell etwa nutzt bei den Model­len der Lati­tude-Serie ein System-Pass­wort. „Ohne gül­tiges Pass­wort schal­tet sich der Rechner wieder ab”, sagt Marcus Reuber von dem Unter­neh­men in Frank­furt/Main. Weil das Pass­wort allein keinen Rund­umschutz bietet, ver­schlüs­selt ein Chip die Daten auf den Lati­tude-Fest­plat­ten vor dem Spei­chern.

Nicht jedes Note­book hat solche Funk­tio­nen. Es gibt jedoch einige Pro­gramme für gängige Betriebs­sys­teme. Manche sind kos­ten­los, etwa TrueCrypt. Die aktu­elle Version 5.0a gibt es für Vista und XP, Mac OS X und Linux. Sie erstellt vir­tuelle ver­schlüs­selte Lauf­werke und ver­schlüs­selt Par­titio­nen oder Spei­cher wie USB-Sticks. Auch für den Fall, dass Lang­fin­ger die Fest­platte aus­bauen, um die Daten auf einem anderen Rech­ners aus­zule­sen, bietet TrueCrypt eine Mög­lich­keit: Die Windows-System-Par­tition lässt sich so ver­schlüs­seln, dass sich der Nutzer schon vor dem Booten der Fest­platte authen­tifi­zie­ren muss.

Auch PGP bietet Programme zum Ver­schlüs­seln an. PGP Whole Disk Encryp­tion ver­schlüs­selt Fest­plat­ten von Note­books und PCs sowie Wech­sel­daten­trä­ger kom­plett. Das Pro­gramm für 141 Euro unter­stützt etwa Vista, XP und Mac OS X ab 10.4. Von Utimaco gibt es SafeGuard Easy - und zur Pri­vat­nut­zung SafeGuard Pri­vateCrypto zum kos­ten­losen Dow­nload. Damit lassen sich aber nur ein­zelne Dateien ver­schlüs­seln.

Bevor die Ent­schei­dung für eine bestimmte Soft­ware getrof­fen wird, sollte man sich schlau­machen, rät Günther Ennen vom BSI. Im Inter­net lasse sich her­aus­fin­den, wie andere Nutzer mit einer bestimm­ten Lösung zurecht­kom­men. Wichtig seien Patches für even­tuell auf­tre­tende Sicher­heits­lücken. Und der Anwen­der müsse dafür sorgen, dass sein System in Sachen Ver­schlüs­selung aktuell bleibt - mit Updates. Von Sven Appel, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/03/19/service/computer/t/rzo410794.html
Mittwoch, 19. März 2008, 9:23 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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