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Donnerstag, 21. Nov. 19

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Rückenschmerzen vermeiden: Richtig sitzen am Computertisch

Frank­furt/Main/Dort­mund - Der Rücken schmerzt, die Augen sind müde, die Füße taub - die Folgen einer falschen Büroaus­stat­tung spüren viele Men­schen am ganzen Körper.

Rückenschmerzen vermeiden

Wer viel Zeit am Schreib­tisch ver­bringt, darf sich nicht mit dem erst­bes­ten Stuhl zufrie­den­geben. (Bild: dpa-Info­gra­fik/dpa/tmn)

„Die ver­nünf­tige Auf­stel­lung und Aus­stat­tung des PC-Bild­schirms und der Tasta­tur sind das A und O für ein gesun­des Arbei­ten”, sagt Armin Windel von der Bun­des­anstalt für Arbeits­schutz und Arbeits­medi­zin (BAuA) in Dort­mund.

„Die Höhe des Monitors ist ent­schei­dend”, sagt der Phy­sio­the­rapeut Michael Lierke aus Schwal­bach am Taunus. „Damit die Nacken­mus­kula­tur ent­spannt ist, sollten die Augen 30 Grad abwärts gerich­tet sein.” Auch ohne Win­kel­mes­ser findet jeder die beste Höhe: Gerade sitzen, Augen schließen und wieder öffnen! Dort, wo dann der Blick hingeht, sollte die Mitte des Moni­tors sein.

Der Bild­schirm steht am besten min­des­tens 50 Zen­time­ter vom Kopf ent­fernt, die Tasta­tur darf dagegen nah an den Körper. „Je weiter man den Arm aus­stre­cken muss, desto runder wird der Rücken”, sagt Lierke. Ober- und Unter­arm sollten beim Tippen einen rechten Winkel bilden. Gel­kis­sen vor Maus und Tasta­tur schonen die Hand­gelenke und auch den oberen Rücken.

Um Rücken, Hüfte und Beine zu schonen , ist oft mehr nötig. Unter der Tisch­fläche sollten die Beine genug Platz haben. Das Sitzen sei für den Men­schen ohnehin unnatür­lich, so Lierke. Ein guter Büro­stuhl ist nicht nur in der Höhe und an der Lehne ver­stell­bar, sondern kom­plett dyna­misch. „Die Sitz­fläche passt sich den eigenen Bewe­gun­gen an.” Min­des­tens 600 Euro kostet solch ein Stuhl. Wer ein altes Modell dyna­mischer gestal­ten will, legt ein „Ball­kis­sen” auf den Sitz. Das runde, flache Gum­mikis­sen ver­hilft zu einer gera­deren Haltung.

Auch der Tisch sollte höhen­ver­stell­bar sein, die Spann­breite laut Exper­ten zwi­schen 68 und min­des­tens 76 Zen­time­tern liegen. Wer einen starren Tisch hat und den Stuhl so hoch stellen muss, dass die Füße nicht mehr den Boden berühren, kann eine Fußstütze benut­zen.

Auch die Augenmuskeln gilt es zu schonen. Müde Augen führen häufig zu Kopf­schmer­zen. Wer mit dem Rücken zum Fenster sitzt, sollte daher direk­tes Son­nen­licht oder Spie­gelun­gen auf dem Monitor ver­mei­den, etwa durch Jalou­sien oder Gar­dinen. Der Bild­schirm selbst muss laut Armin Windel „flim­mer­frei”, alle darauf dar­gestell­ten Zeichen also scharf, ohne Ver­zer­run­gen und gut lesbar sein.

Die Schärfe von Röhren­bild­schir­men lässt mit der Zeit nach, einige werden milchig oder gelb­sti­chig. Der Chef muss dann dafür sorgen, dass sie gegen bessere Geräte wie TFT-Moni­tore aus­getauscht werden. „Der Arbeit­geber hat für seine Ange­stell­ten eine Für­sor­gepflicht”, sagt Peter Groll, Fachan­walt für Arbeits­recht in Frank­furt.

Bekommt ein Angestellter etwa auf einem alten Büro­stuhl ständig Rücken­schmer­zen, müsste der Arbeit­geber einen neuen kaufen - so sieht es das Arbeits­schutz­gesetz vor. „Theo­retisch gibt es das Recht”, sagt Groll, schränkt aber ein: „Ein Rechtss­treit um einen neuen Büro­stuhl ver­bie­tet sich eigent­lich im Hin­blick die gute Zusam­men­arbeit.” Er rät zu einem netten Gespräch mit dem Chef: „Das ist im Arbeits­recht immer das Beste.”

Bundesanstalt für Arbeits­schutz und Arbeits­medi­zin: www.baua.de Von Vivien Leue, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/03/26/service/computer/t/rzo412312.html
Mittwoch, 26. März 2008, 11:23 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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