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Samstag, 16. Nov. 19

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Karaoke 2.0: Jeder kann ein „Musikstar” werden

Hamburg - Vor Pub­likum Chart-Hits singen und sich wie ein Star fühlen - für viele gibt es kaum etwas Tol­leres.

Karaoke im Netz

So wird das Wohn­zim­mer zur Karaoke-Bar: Mehrere Portale erlau­ben Hob­bysän­gern, ihren Stars nach­zuei­fern. (Bild: Schie­ren­beck/dpa/tmn)

Wer keine Karaoke-Bar in der Nähe findet, muss darauf trotz­dem nicht ver­zich­ten.

Hobbysänger von heute trällern im Inter­net und teilen Auf­nah­men davon mit anderen Karaoke-Fans aus aller Welt. Immer mehr Dienste, die Songs zum Nach­sin­gen bieten, stehen im Netz zur Ver­fügung.

Als Anlauf­stelle für Karaoke-Begeis­terte ver­steht sich die neue Platt­form Mike­star aus Hamburg. Die Nutzer können aus der zwar noch kleinen, aber wach­sen­den Zahl von zuletzt 500 Titeln wählen, dar­unter Songs von Amy Wine­house, Jay-Z, Nirvana oder Pink. Aber auch Klas­siker von Nena oder den Beatles sind ver­füg­bar.

Ein bisschen mehr Auswahl bietet der jüngst gest­artete Dienst TalentRun: Rund 600 Titel sind nach Angaben der eben­falls aus Hamburg stam­men­den Betrei­ber ver­füg­bar. Alicia Keys, Nelly Furtado, Elvis Presley und Joe Cocker heißen einige der Vor­lagen­geber. Das Reper­toire nimmt stetig zu, da das Portal sich die Rechte an vielen wei­teren Stücken gesi­chert hat.

Die tech­nischen Anfor­derun­gen für das Inter­net-Karaoke sind nicht hoch: Com­puter, schnel­ler Web­anschluss, Browser und Mikro - mehr braucht es nicht, um sich auf der vir­tuel­len Bühne zu prä­sen­tie­ren. Getreu dem Karaoke-Prinzip hauchen die Nutzer dem aus den PC-Boxen klin­gen­den Instru­men­tal-Play­back und den auf dem Bild­schirm ange­zeig­ten Versen mit ihren Stimmen Leben ein. Die Auf­nah­men lassen sich mit­schnei­den. Ist eine Webcam vor­han­den, kann auch ein selbst gedreh­ter Video­clip hoch­gela­den werden. Alle Funk­tio­nen sind direkt im Web­brow­ser auf­ruf­bar, eine spe­zielle Soft­ware ist nicht nötig.

Anderen Nutzern steht es frei , die krea­tiven Ergüsse zu bewer­ten. Bei TalentRun können Com­munity-Mit­glie­der sich sogar gegen­sei­tig zu „Stars” und „Fans” erklären. Wer mag, misst sich zusätz­lich mit anderen Inter­pre­ten in Wett­bewer­ben mit frei wähl­barem Motto. Den Sieger kürt das Pub­likum per Mausklick. Beide Portale sind für die Nutzer vorerst kos­ten­los. Geld wollen die Betrei­ber auf anderem Weg ver­die­nen, zum Bei­spiel mit Karaoke-Wett­bewer­ben, die von Part­ner­unter­neh­men gespon­sert werden.

Die Vor­bil­der für hiesige Portale stammen aus den USA. Dort bieten Karaoke-Dienste im Web ihren Nutzern schon länger die Mög­lich­keit, sich öffent­lich die Seele aus dem Leib zu singen. Zu den bekann­tes­ten zählen kSolo und SingSnap. Einige Funk­tio­nen sind bei beiden gratis, wer aber eine unbe­grenzte Zahl von Auf­nah­men spei­chern oder auch nur wer­befreie Seiten sehen will, muss zahlen. Dafür ist das Angebot zum Teil viel größer: Bei SingSnap können Hob­bysän­ger aus 15 000 Song­vor­lagen aus­wählen. Wer die Bedie­nung eng­lisch­spra­chi­ger Menüs scheut, findet aber auch hier­zulande weitere Alter­nati­ven.

Portale wie Stimmenplanet mit Sitz in Rei­chels­heim und Musicway aus Kirch­heim gehen jedoch einen etwas anderen Weg. Frei­zeit­bar­den können hier eben­falls ihre Lieb­lings­hits, aber zum Bei­spiel auch Witze zum Besten geben. Über­tra­gen werden die Auf­nah­men nicht per Mikro am Com­puter, sondern per Telefon. Bei Stim­men­pla­net kostet jeder Anruf einen Euro, bei Musicway sind es 99 Cent. Videos gibt es nicht, Musik- und Text­vor­lagen müssen in Eigen­regie besorgt werden. Der Nach­teil: Hat der Recht­ein­haber eines Songs etwas gegen die Ver­wen­dung, müssen die Nutzer damit rechnen, dass ihre Beiträge wieder gelöscht werden. Darauf weist der Musicway-Betrei­ber hin.

Der Com­munity-Gedanke wird auch bei den Telefon-Karaoke-Diens­ten nicht ver­nach­läs­sigt. Bei den Nutzern beliebte Auf­nah­men landen in den sei­ten­inter­nen Charts, Rohr­kre­pie­rer werden vir­tuell mit Torten oder Eiern bewor­fen. Die Qua­lität der Beiträge schwankt bei allen Por­talen tatsäch­lich stark. Einen „Kar­rie­reknick” muss aber niemand befürch­ten: Wer über­zeugt ist, das Zeug zum Karao­kestar zu haben, erhält im Inter­net immer wieder aufs Neue eine Chance.

INFO: Karaoke für Couch-Musi­kan­ten

Sich in den eigenen vier Wänden seiner Karaoke-Begeis­terung auch offline hin­zuge­ben, ermög­lichen Musik­titel für Spiel­kon­solen. Sie sind prak­tisch für die­jeni­gen, die gern mit Freun­den oder auf Partys ihre Stars imi­tie­ren. Für die Play­sta­tions 2 und 3 gibt es die „SingStar”-Reihe, für die ein spe­ziel­les Mikro benötigt wird. Aus­gaben für Genres wie Rock-Pop, R&B oder Après-Ski-Hits sind erhält­lich. Nicht auf San­ges­kunst, sondern auf die Fin­ger­fer­tig­keit kommt es bei der „Guitar Hero”-Reihe an. Mit dem bei­geleg­ten Gitar­ren-Con­trol­ler werden Rock­songs zum Besten gegeben. Der dritte Teil ist für alle aktu­ellen Spiel­kon­solen sowie für PC und Mac erhält­lich.

Karaoke-Platt­form aus Hamburg: www.mike­star.com

Com­munity mit Wett­bewer­ben: www.talen­trun.de

US-Karaoke-Dienst I: www.ksolo.com

US-Karaoke-Dienst II: www.sings­nap.com

Telefon-Karaoke-Dienst I: www.stim­men­pla­net.de

Telefon-Karaoke-Dienst II: www.musicway.de Von Berti Kolbow, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/03/31/service/computer/t/rzo413536.html
Montag, 31. März 2008, 11:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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