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Dienstag, 12. Nov. 19

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Student wird ohne einen Cent zum Autobesitzer

Osna­brück - Ein 23 Jahre alter Student aus Osna­brück hat es mit dem geschick­ten Tau­schen von Auto­gramm­kar­ten, Bier­kis­ten und anderen Gegenstän­den zu einem eigenen Auto gebracht.

«studikarre.de»

Student Max Raschke sitzt am Steuer eines 24 Jahre alten Opel Ascona Cabrio. (Bild: dpa)

Max Raschke ist Besit­zer eines Cabrio­lets, für das er nicht einen ein­zigen Cent aus­gege­ben hat. Ange­fan­gen hatte es mit einer Auto­gramm­karte des ehe­mali­gen Arminia Bie­lefeld-Fuß­ball­pro­fis Ansgar Brink­mann und der Idee, auf die Raschke vom Kana­dier Kyle MacDo­nald gebracht wurde. Der begann 2005 mit einer roten Büro­klam­mer und brachte es mit viel Tausch­geschick und seiner Bekannt­heit in Zei­tun­gen, aber vor allem dem Inter­net ein Jahr später zu einem Haus.

Der gebürtige Delmenhorster Raschke star­tete seine Tausch­aktion mit dem ver­tei­len von Wer­bezet­teln, während sein Freund Torsten Spille die Inter­net-Seite „stu­dikarre.de” gestal­tete. Ab dem zweiten Tausch gab es für die „Geschäfts­part­ner” dann auch ein eigens gestal­tetes Stu­dikarre-T-Shirt. Für die Auto­gramm­karte des bei Fans als „weißer Bra­silia­ner” belieb­ten Ex-Profi Brink­mann erhielt Raschke eine Tasse, die er gegen einen Tisch­ten­nis­schlä­ger tauschte. „Dann haben wir gemerkt, dass die Website immer häu­figer angeklickt wurde, und so ging das immer weiter”, erzählt Raschke.

Raschke tauschte neunmal, bis er sein Auto hatte. Der 23-Jährige erhielt am Ende für ein Quad, ein vierräd­riges Motor­rad, in Köln den Opel Ascona von 1983. „Ich habe mir erst nicht vor­stel­len können, ein Auto anzu­neh­men, das älter ist als ich selbst”, meint Raschke. Doch als er gesehen habe, wie gut der Wagen „in Schuss” war, fuhr er ins Rhein­land und nahm an. Seinen schwar­zen Opel Ascona Cabrio parkt Max Raschke jetzt in einem Park­haus in der Osna­brü­cker Innen­stadt. Bis vor kurzem fuhr er noch mit dem Fahrrad, jetzt kann er in seinem Cabrio seine Einkäufe erle­digen, „oder zum Tennis fahren”.

Vom Tauschen hat der 23-Jährige jetzt „erstmal genug”, sagt er. „Das würde aber nicht noch­mals funk­tio­nie­ren, glaube ich, es gibt weitere Tau­scher, die es jetzt auch ver­suchen, aber die Sache ist jetzt nicht mehr so ori­ginell”, sagt Raschke. Doch mit seiner Seite will er nun Geschäfte machen. Sogar eine kleine Firma hat der Student gegrün­det, denn „wir wollen das Auto als Wer­befläche ver­mark­ten”. Ein paar Kosten für T-Shirts und die Website muss er schließ­lich doch decken.

„Ori­gina­lität gibt es im Inter­net nur sehr begrenzt”, sagt Medienex­perte Prof. Werner Faul­stich von der Lüne­bur­ger Uni­ver­sität zu der erfolg­rei­chen Tausch­aktion des ange­hen­den Aka­demi­kers. Der große Vorteil sei hin­gegen, dass auch Pri­vat­leute auf diese Weise sehr schnell „eine viel größere Öffent­lich­keit errei­chen.” Für ein Foto in der Zeitung müsse sich ein Starlet sehr anstren­gen, auf dem roten Teppich gut aus­zuse­hen um in die Blätter zu kommen. Die Geschichte des Osna­brü­cker Stu­den­ten sei eine Art Umkeh­rung des Mär­chens „Hans im Glück”, wo Hans am Ende mit nichts dastehe.

Die Tauch­geschichte: www.stu­dikarre.de Von Johan­nes Wage­mann, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/02/service/computer/t/rzo414310.html
Mittwoch, 02. April 2008, 16:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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