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Dienstag, 12. Nov. 19

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Billig-Notebook-Trend macht Microsoft Probleme

Schang­hai/Miami - Für Micro­soft-Chef Steve Ballmer ist das vor gut einem Jahr prä­sen­tierte Com­puter-Betriebs­sys­tem Windows Vista eine einzige Erfolgs­story.

Anand Chandrasekher

Anand Chandra­sek­her, Chef der „Ultra Mobi­lity Group”, zeigt das Pana­sonic Tough­book, das mit einem „Atom”-Chip von Intel aus­gestat­tet ist. (Bild: dpa)

Noch nie sei ein System von Micro­soft so schnell vom Markt ange­nom­men worden, betont Ballmer seit Monaten.

Doch ausgerechnet beim heißesten aktu­ellen Trend­pro­dukt der Hard­ware-Indus­trie kann Micro­soft mit Vista nicht punkten: Für die ein­fachen und preis­wer­ten „Ultra Low-Cost PCs” (ULCPC) hat der welt­größte Soft­ware­her­stel­ler derzeit nur das inzwi­schen etwas ange­staubte System Windows XP im Angebot.

Auf der Ent­wick­ler-Kon­ferenz IDF des Chip-Her­stel­lers Intel in Schang­hai standen PC-Her­stel­ler wie Lenovo, Asus, Pana­sonic, MSI und Toshiba Schlange, um ihre neuen Billig-Laptops und „Mobile Inter­net Devices” anzukün­digen. Zuvor hatte Chip­gigant Intel neue „Atom”-Mikro­pro­zes­soren prä­sen­tiert, die dieser neuen Geräte­klasse zum Durch­bruch ver­hel­fen sollen. Die in Schang­hai vor­gestell­ten Rechner hatten alle eines gemein­sam: Auf keinem lief das neue Windows- Betriebs­sys­tem Vista. Fast alle Her­stel­ler hatten sich für Vari­anten des freien Betriebs­sys­tems Linux ent­schie­den. Nur einige wenige Geräte wurden (auch) mit Windows XP vor­geführt. Das von Micro­soft ursprüng­lich für Wes­ten­taschen-Com­puter und Mobil­tele­fone ent­wickelte System Windows Mobile spielte über­haupt keine Rolle.

Dieser Trend setzt sich auch beim „Class­mate”-PC fort, mit dem Intel die Klas­sen­zim­mer der Schulen in den Schwel­len­län­dern erobern möchte. Zwar gibt es auch Windows-XP-Vari­anten des Schul-Laptops. Doch die meisten Abneh­mer ent­schei­den sich für Open-Source-Soft­ware wie Man­driva Linux oder Ubuntu. Für die klei­neren „Mobile Inter­net Devices” orga­nisiert Intel selbst das „Mobile Linux Inter­net Project”, das den Einsatz von Micro­soft-Soft­ware über­flüs­sig macht.

Intel möchte das Wachs­tum des Billig-Seg­ments in der PC-Indus­trie nicht alleine auf Einfach-Laptops („Net­books”) und klei­nere Inter­net-Geräte wie das Lenovo MID beschränkt wissen. Auf dem IDF prä­sen­tierte der Chip­kon­zern ein Refe­renz-Design für einen „Nettop”, einen kom­pak­ten Schreib­tisch-Rechner, mit dem man gut im Web surfen und hoch auf­lösende Video-Filme abspie­len kann.

Für diese einfachen Anwendungen benötigt man in der Regel nicht die leis­tungs­starke und teure Hard­ware, die Micro­soft für sein neues Betriebs­sys­tem Windows Vista ver­langt. Außer­dem über­legen sich die Her­stel­ler der Billig-PCs ganz genau, ob sie für ihre Geräte ein kos­ten­loses System wie Linux ein­set­zen oder einen beträcht­lichen Anteil des knapp kal­kulier­ten Ver­kaufs­prei­ses für eine Windows-Lizenz an Micro­soft durch­rei­chen.

Um über­haupt bei den Bil­lig­rech­nern künftig ver­tre­ten zu sein, hat Micro­soft nun seinem (im Ver­gleich zu Windows Vista) genüg­same­ren System Windows XP ein neues Leben ein­gehaucht. Im Umfeld einer Kon­ferenz mit Regie­rungs­ver­tre­tern aus Süda­merika in Miami kün­digte Micro­soft an, Windows XP bis zum Sommer 2010 für den Einsatz auf den „Ultra Low-Cost PCs” aus­zulie­fern. Eigent­lich hatte der Soft­ware­gigant den Ver­trieb von XP in diesem Sommer ein­stel­len wollen.

Mobile Linux Inter­net Project www.moblin.org Von Chri­stoph Dern­bach, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/04/service/computer/t/rzo414851.html
Freitag, 04. April 2008, 13:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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