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Donnerstag, 21. Nov. 19

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Neue Funktechnik verbindet USB-Geräte schnurlos

Han­nover/Esch­born - USB-Anschlüsse sind prak­tisch: Mit ihrer Hilfe lassen sich Tasta­tur, Drucker und Digi­tal­kamera im Handum­dre­hen mit dem PC ver­bin­den.

Wireless USB

Mit Wire­less USB lassen sich Geräte über Funk mit dem Com­puter ver­bin­den. (Bild: D-Link/dpa/tmn)

Lästig sind dabei aller­dings die vielen Kabel auf dem Schreib­tisch. Abhilfe soll jetzt eine neue Draht­los-Technik schaf­fen. Sie heißt Wire­less USB, kurz WUSB. Erste Geräte waren Anfang März auf der Com­puter­messe CeBIT zu sehen. Für Ver­brau­cher lohnt sich der Kauf meist aber noch nicht.

„Oft müssen Anwender heute ja eine ganze Hand voll Geräte per USB zusam­mensch­ließen - mit der neuen Technik geht das ohne Kabel­salat”, sagt Mike Lange vom Her­stel­ler D-Link in Esch­born. Die Firma stellt auf der CeBIT ein WUSB-Adap­ter­set vor, das im Herbst für rund 100 Euro in den Handel kommen soll. Das DUB-9240 besteht aus einem Empfän­ger für den PC und einem Sender, an den vier USB-Geräte ange­schlos­sen werden können. „Es ist für den hei­mischen Schreib­tisch oder ein kleines Büro aus­gelegt”, sagt Lange. Ein ähn­liches Gerät hat der Her­stel­ler Belkin angekün­digt.

Der Vorteil im Ver­gleich zu anderen Funk-Stan­dards wie Blue­tooth sei die höhere Band­breite, sagt Manfred Breul vom Bran­chen­ver­band BITKOM in Berlin. Während bei WUSB die Daten bis zu 480 Megabit pro Sekunde (MBit/s) schnell fließen, schafft Blue­tooth derzeit nur rund 2 MBit/s. Im Ver­gleich WLAN ist zudem der Strom­ver­brauch der neuen Funk­tech­nik gerin­ger.

Die höhere Geschwindigkeit der Ver­bin­dung mache sich vor allem bei großen Daten­men­gen bemerk­bar, sagt Lange. „Mit WUSB kann man zum Bei­spiel auch Videos draht­los vom Cam­cor­der auf den PC über­tra­gen.” Ebenso erleich­tere es die Arbeit, wenn etwa Musik und Fotos von einer exter­nen Fest­platte über­tra­gen werden sollen.

„Für den Groß­teil der Ver­brau­cher ist das aber noch nichts - die Technik ist gerade erst dabei, Fuß zu fassen”, sagt Dusan Ziva­dino­vic von der Com­puter­zeit­schrift „c't”. Zudem habe WSUB eine relativ kurze Reich­weite und lasse sich deshalb nur sehr ein­geschränkt ver­wen­den. „Die ganze Wohnung lässt sich damit nicht ver­net­zen - durch eine dicke Wand etwa geht das nicht.”

Die Funktechnik ist zudem im Vergleich zu USB-Kabellö­sun­gen teuer. Zwar rechnet D-Link-Spre­cher Lange damit, dass die Preise bis Anfang 2009 fallen werden, wenn weitere Her­stel­ler ent­spre­chende Pro­dukte auf den Markt bringen. „Richtig inter­essant wird das für Kunden aber erst, wenn solche Anschlüsse seri­enmäßig in Handys oder Kameras verbaut werden - das dürfte noch rund zwei Jahre dauern”, erklärt BITKOM-Spre­cher Breul.

In den USA hätten Firmen wie Samsung aber schon Fern­seher mit inte­grier­ter WUSB-Schnitt­stelle angekün­digt, sagt Lange. Auch WUSB-Adapter werden dort schon seit Monaten ver­kauft. Ein Problem für Kunden ist dabei, dass Geräte aus anderen Ländern unter Umstän­den nicht kom­pati­bel mit deut­schen Pro­duk­ten sind. So umfasst der neue Funk­stan­dard in den USA andere Fre­quenz­spek­tren als in Deutsch­land. Zwar lasse sich dieses Problem durch ein Firm­ware-Update umgehen, sagt Ziva­dino­vic. „Da kommt es aber darauf an, dass der Her­stel­ler das auch anbie­tet.”

Außerdem lasse sich noch nicht absehen , ob sich die Technik lang­fris­tig durch­set­zen wird, sagt Ziva­dino­vic. Denn auch der Blue­tooth-Stan­dard soll künftig mit Hilfe der Ultra-Breit­band-Tech­nolo­gie (UWB) schnel­ler werden. „Außer­dem ist Blue­tooth schon eta­bliert - das haben ja heute schon die meisten Handys ein­gebaut”, sagt BITKOM-Spre­cher Breul. Es sei daher nicht damit zu rechnen, dass WUSB auf abseh­bare Zeit die bis­heri­gen Funk­tech­niken ver­drängt. „Das wird höchs­tens den bis­heri­gen USB-Anschluss erset­zen - und das auch nur bei Geräten, die nicht über USB ihren Strom erhal­ten.”

Denn das ist ein Nach­teil der Funk­tech­nik: Eine draht­lose Strom­ver­sor­gung ist noch nicht erhält­lich. Gänz­lich befreit daher auch WUSB den Anwen­der nicht von Strip­pen auf dem Schreib­tisch. Bei Dru­ckern und exter­nen Fest­plat­ten etwa ersetzt es nicht das Kabel zur Steck­dose.

INFO: Wireless USB: Das leistet die neue Technik

Wire­less USB (WUSB) ist eine funk­basierte Erwei­terung des USB-Stan­dards, über den sich Com­puter, Digi­tal­kame­ras und andere Geräte ohne großen Aufwand ver­bin­den lassen sollen. Die Funk­tech­nik ermög­licht über eine Strecke von maximal drei Metern Über­tra­gungs­raten von bis zu 480 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Das ent­spricht der Geschwin­dig­keit, die sich auch mit einer USB-Kabel­ver­bin­dung errei­chen lässt. Mit zuneh­men­der Ent­fer­nung sinkt die Daten­rate aber: Bis zehn Meter sind nur noch rund 110 Mbit/s möglich. Von Tobias Schor­mann, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/07/service/computer/t/rzo415398.html
Montag, 07. April 2008, 9:22 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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