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Sonntag, 17. Nov. 19

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Hamburg - Die Über­nahme des Mobil­funk-Anbie­ters Debitel durch den Kon­kur­ren­ten Freenet ist nach Angaben aus infor­mier­ten Kreisen in tro­ckenen Tüchern. Die Führung von Freenet und der Finan­zin­ves­tor Permira als...

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Kreise: Debitel-Übernahme durch Freenet in trockenen Tüchern

Hamburg - Die Über­nahme des Mobil­funk-Anbie­ters Debitel durch den Kon­kur­ren­ten Freenet ist nach Angaben aus infor­mier­ten Kreisen in tro­ckenen Tüchern.

Freenet und Debitel

Die Logos von Freenet und Debitel auf einem Com­puter­bild­schirm.

Die Führung von Freenet und der Finan­zin­ves­tor Permira als Debitel-Eigentü­mer hätten sich geei­nigt, erfuhr die Finanz-Nach­rich­ten­agen­tur dpa-AFX.

Das Management von Freenet müsse nun noch einige wenige offene Punkte klären, damit der Auf­sichts­rat zustimme. Wider­stände würden nicht erwar­tet. Die Mit­glie­der des Auf­sichts­rats könnten dann inner­halb weniger Tage zu einem Treffen zusam­men­kom­men.

Das Gremium hatte am Freitag über die Kauf­pläne von Freenet-Chef Eckhard Spoerr beraten und ansch­ließend erklärt, dass der Vor­stand über die ver­blie­benen Fragen zügig ver­han­deln solle. Durch den Zusam­menschluss soll mit rund 19 Mil­lio­nen Kunden der dritt­größte Mobil­funkan­bie­ter Deutsch­lands nach T-Mobile und Voda­fone D2 ent­ste­hen.

Der Transaktionswert belaufe sich vor­aus­sicht­lich auf rund 1,6 Mil­liar­den Euro, wobei vor allem die Debitel-Schul­den von 1,1 Mil­liar­den Euro zu Buche schla­gen würden, hieß es in den Kreisen, die damit einen Bericht des „Focus” bestätig­ten. Der Debitel-Eigner Permira soll zudem eine Betei­ligung von knapp 25 Prozent an Freenet sowie 200 Mil­lio­nen Euro in bar erhal­ten. Spre­cher der Unter­neh­men äußer­ten sich nicht dazu.

Neben den Kar­tell­wäch­tern müssen der Trans­aktion noch die Netz­betrei­ber T-Mobile, Voda­fone D2, E-Plus und O2 zustim­men, da Debitel und Freenet für ihre Dienste auf die Infra­struk­tur der Unter­neh­men zurück­grei­fen. Im Umfeld der Netz­betrei­ber hieß es, dass es keine Ein­wände gegen den Zusam­menschluss gebe.

Ein Zusammengehen von Freenet und Debitel wäre auch ein Rück­schlag für den Inter­net-Konzern United Inter­net und den Mobil­funk-Pro­vider Dril­lisch, die ihrer­seits an einer Über­nahme von Freenet gear­bei­tet haben. Die beiden Firmen, die über eine Holding bereits Großak­tionäre von Freenet sind, wollten das nord­deut­sche Unter­neh­men auf­spal­ten. Während United Inter­net am Breit­band­geschäft inter­essiert ist, wollte Dril­lisch den Mobil­funk­bereich.

Die Freenet-Aktie verlor am Montag zeit­weise mehr als zehn Prozent, konnte sich aber bis zum Nach­mit­tag wieder etwas erholen. Zum Nach­mit­tag lag das Papier um 7,4 Prozent im Minus bei 11,19 Euro. Aktien von United Inter­net ver­bil­lig­ten sich um 2,5 Prozent auf 13,97 Euro.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/21/service/computer/t/rzo416747.html
Montag, 21. April 2008, 17:04 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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