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Dienstag, 12. Nov. 19

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Blauer Engel & Co. - Umwelt-Labels für den PC

Berlin - Kenn­zeich­nun­gen für umwelt- und ener­gie­bewusste Pro­dukte gibt es viele.

Umwelt-Labels für den PC

Geräte mit TCO-Zer­tifi­zie­rung müssen Anfor­derun­gen etwa hin­sicht­lich Ergo­nomie und Ener­gie­ver­brauch erfül­len. (Bild: Schie­ren­beck/dpa/tmn)

Angefangen beim Bio-Zeichen auf Lebens­mit­teln bis hin zum Grünen Punkt auf Ver­packun­gen, tauchen sie fast überall auf.

Auch auf Computern, Monitoren und Dru­ckern prangen sie. Doch wer kann schon genau sagen, welche Bedeu­tung Energy Star, Blauer Engel oder das GEEA-Label haben. „Die Unter­schiede sind groß, die Kon­sumen­ten blicken nicht mehr durch”, sagt Philipp Karch vom Bran­chen­ver­band BITKOM in Berlin.

Lediglich ein Zeichen hat sich bislang welt­weit durch­gesetzt: Der „Energy Star”. Das ursprüng­lich von der ame­rika­nischen Umwelt­behörde ins Leben geru­fene Label mit dem gelben Stern, sei jah­relang in der Kritik gewesen, weil 80 Prozent der Geräte ihm genügt haben, sagt Kerstin Kall­mann von der Ber­liner Ener­gie­agen­tur. Das habe sich aber geän­dert, seit die Kri­terien 2007 erneu­ert und ver­schärft wurden. „Jetzt schaf­fen es nur noch 25 Prozent der Geräte, den Energy Star zu bekom­men.”

Der Kriterien-Katalog für die Kenn­zeich­nung ist lang und kom­pli­ziert. Der Energy Star kate­gori­siert Com­puter bei­spiels­weise je nach ihrer Leis­tungs­stärke: Bei PCs mit einem oder meh­reren Pro­zes­sor-Kernen und 512 Mega­byte (MB) Arbeitsspei­cher dürfen maximal 50 Watt im Leer­lauf ver­brau­chen. PCs mit zwei oder mehr Pro­zes­sor-Kernen und min­des­tens 1 Giga­byte Arbeitsspei­cher liegt der Grenz­wert dagegen bei 65 Watt im Leer­lauf, um dem „Energy Star” noch zu genügen. Dagegen gelten für Note­books weitaus stren­gere Regeln. Sie dürfen im Stand-By höchs­tens 1,7 Watt ver­brau­chen.

„GEEA ist ein stren­geres und bes­seres Label”, sagt Ener­gie­experte Jonas Mey vom Bund für Umwelt und Natur­schutz Deutsch­land (BUND) in Berlin. Vor allem Großhänd­ler achten auf diese Kenn­zeich­nung, die wie der „Energy Star” haupt­säch­lich die Strom­spar-Eigen­schaf­ten eines Gerätes aus­zeich­net. Die Recy­cling­fähig­keit ist dagegen eines der Haupt­kri­terien für den Blauen Engel, der auf EU-Ebene mit dem EU Eco Label kor­respon­diert - einer sti­lisier­ten, grünen Blume. Der Blaue Engel sei emp­feh­lens­wert, sagt Barbara Nusser von der Ver­brau­cher Ini­tia­tive in Berlin. „Er stellt hohe Anfor­derun­gen nicht nur an den Ener­gie­ver­brauch außer­halb der Nut­zungs­zei­ten.” Auch die Lang­lebig­keit, Gebrauch­staug­lich­keit sowie gesund­heit­liche Aspekte, zum Bei­spiel Geräu­sche­mis­sio­nen, Fein­staub, Ergo­nomie werden laut Nusser berück­sich­tigt.

Doch viele IT-Hersteller kümmern sich gar nicht erst um diese Pla­kette. „Zer­tifi­zie­run­gen sind zeit­rau­bend und kos­ten­träch­tig”, kri­tisiert der BITKOM, Dach­ver­band der ITK-Branche. Und der „Blaue Engel” sei für die oft welt­weit agie­ren­den Her­stel­ler eher unat­trak­tiv, weil ihm die inter­natio­nale Aner­ken­nung fehle.

International ver­brei­tet ist dagegen die TCO-Zer­tifi­zie­rung des Dach­ver­bands der schwe­dischen Ange­stell­ten- und Beam­ten­gewerk­schaft. Geräte mit dieser Kenn­zeich­nung müssen Anfor­derun­gen hin­sicht­lich Ergo­nomie, Ener­gie­ver­brauch, Emis­sion und Öko­logie genügen. „TCO'03” - die aktu­ellste Zer­tifi­zie­rung - gilt für Bild­schirme und bewer­tet neben dem Ener­gie­ver­brauch die elek­tro­magne­tische Strah­lung sowie die Sicher­heit des Geräts.

Alle diese Kennzeichnungen sind frei­wil­lige Prüf­zei­chen - Her­stel­ler sind nicht ver­pflich­tet, sich um die Label zu bemühen. Ener­gie­exper­ten raten daher, sich vor dem Com­puter­kauf auf der Home­page des jewei­ligen Her­stel­lers bei­spiels­weise über die Ener­gie­spar-Eigen­schaf­ten der Geräte zu infor­mie­ren.

„Grundsätz­lich kann der Ver­brau­cher Elek­troschrott ver­mei­den, indem er seine Geräte lange ver­wen­det”, sagt Jonas Mey vom BUND. „Und er kann Energie sparen, indem er die Geräte immer aus­schal­tet, wenn sie nicht gebraucht werden.”

INFO: Windows macht Stromsparen einfach

Wer einen Windows-PC besitzt, kann seinen Rechner mit wenigen Mausklicks aufs Strom­spa­ren trimmen: In Windows XP können die ent­spre­chen­den Ein­stel­lun­gen unter „Sys­tem­steue­rung/Ener­gie­optio­nen” vor­genom­men werden. Hier kann der Nutzer zum Bei­spiel fest­legen, wann der Com­puter in den „Ruhe­zustand” ver­setzt werden soll, wenn er gerade nicht benötigt wird. Es emp­fiehlt sich auch, den Bild­schirm­scho­ner zu deak­tivie­ren. Denn ein schwar­zer Bild­schirm ver­braucht weniger Strom als schwim­mende Fische.

EU-Güte­zei­chen „Energy Star”: www.eu-ener­gystar.org

Umwelt­zei­chen „Der Blaue Engel”: www.blauer-engel.de

EU-Weg­wei­ser zu umwelt­freund­lichen Pro­duk­ten: www.eco-label.com

TCO-Zer­tifi­zie­rung: www.tco­deve­lop­ment.com

GreenLa­belsPurchase: www.green­label­spurchase.net

Geräte-Infos für Ver­brau­cher: www.ener­gie­spa­rende-geraete.de

Gemein­schaft Ener­gie­label Deutsch­land: www.ener­gie­label.de Von Vivien Leue, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/14/service/computer/t/rzo417293.html
Montag, 14. April 2008, 11:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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