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Montag, 18. Nov. 19

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IBM steigert Umsatz und Gewinn

Armonk - Der ame­rika­nische Com­puter- und IT-Konzern IBM hat zum Jah­res­auf­takt dank eines starken inter­natio­nalen Geschäfts einen über­raschend großen Gewinn­sprung erzielt. Für das Gesamt­jahr erhöhte der Konzern seine Ergeb­nis­pro­gnose.

IBM

Das Logo des Com­puter­kon­zerns IBM.

Unter dem Strich ver­diente IBM 2,3 Mil­liar­den Dollar und damit gut ein Viertel mehr als vor einem Jahr. Der Umsatz stieg um elf Prozent auf 24,5 Mil­liar­den Dollar (15,4 Mrd Euro), wie das Unter­neh­men am Mitt­wocha­bend am Fir­men­sitz in Armonk (US-Bun­des­staat New York) mit­teilte. IBM habe einen guten Start ins Jahr hin­gelegt, sagte Kon­zern­chef Samuel Pal­mis­ano. „Wir sind für den Rest des Jahres sehr zuver­sicht­lich.”

Der Konzern erzielt zwei Drittel der Ein­nah­men fern der Heimat und pro­fitierte daher auch massiv vom schwa­chen Dollar. Ohne Wech­sel­kurs­effekte wäre der Umsatz nur um vier statt elf Prozent gestie­gen. Beson­ders stark wuchs IBM erneut in Schwel­len- und Ent­wick­lungs­län­dern. In Deutsch­land beschäf­tigt der Konzern rund 21 000 Mit­arbei­ter an etwa 40 Stand­orten.

Mit seinen Ergeb­nis­sen über­traf IBM die Erwar­tun­gen der Ana­lys­ten deut­lich. Die Aktie stieg im nach­börs­lichen Handel um rund drei Prozent auf 123,50 Dollar. Zuvor hatte sie bereits im Tages­ver­lauf eben­falls fast drei Prozent zuge­legt.

Als Schwergewicht ist IBM ein wichtiger Leit­wert der gesam­ten Tech­nolo­gieb­ran­che. Die guten Zahlen wurden am Markt als wei­terer Licht­blick inter­pre­tiert. Tags zuvor hatte schon der Chi­priese Intel einen zuver­sicht­lichen Aus­blick prä­sen­tiert. Inves­toren hoffen für die auf Hoch­tou­ren lau­fende Bilanz­sai­son, dass auch andere US- Kon­zerne die Kon­junk­tur­krise auf dem Hei­mat­markt durch eine gute welt­weite Nach­frage mehr als wett­machen können.

Analysten sehen aller­dings den IBM-Erfolg auch als Ergeb­nis des jüngs­ten Kon­zer­num­baus. „IBM ist heute eine andere Gesell­schaft”, sagte Pal­mis­ano. Er hatte Sparten wie Per­sonal Com­puter und Drucker abge­stoßen und dafür in großem Stil Soft­ware-Firmen zuge­kauft sowie das Dienst­leis­tungs­geschäft massiv aus­gebaut. In der größten Über­nahme der Unter­neh­mens­geschichte schluckte IBM gerade erst für fünf Mil­liar­den Dollar den kana­dischen Soft­ware-Her­stel­ler Cognos.

In der IBM-Servicesparte stieg der Umsatz beson­ders stark um 17 Prozent. Sie liefert mehr als die Hälfte der Kon­zer­ner­löse. Auch mit Soft­ware erzielte IBM 14 Prozent mehr Umsatz. Im Hard­ware-Bereich fielen die Ein­nah­men dagegen um fast 7 Prozent.

Der Gewinn je Aktie stieg im ersten Quartal von 1,21 auf 1,65 Dollar. Für das Gesamt­jahr erwar­tet IBM nun min­des­tens 8,50 statt 8,25 Dollar je Anteils­schein. Ein rech­neri­scher Ergeb­nis­trei­ber ist dabei aller­dings der 15 Mil­liar­den Dollar schwere Akti­enrück­kauf, der die Zahl der Anteils­scheine ver­klei­nert und so den Gewinn je Aktie auto­matisch erhöht.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/17/service/computer/t/rzo418181.html
Donnerstag, 17. April 2008, 10:46 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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