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Mittwoch, 20. Nov. 19

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Samsung-Chef wegen Steuerhinterziehung angeklagt

Seoul - Der Unter­neh­mens­chef des Misch­kon­zerns Samsung, Lee Kun Hee, muss sich wegen des Vor­wurfs der Steu­erhin­ter­zie­hung und Untreue vor Gericht ver­ant­wor­ten.

Samsung-Chef

Samsung-Chef Lee Kun Hee muss sich wegen des Vor­wurfs der Steu­erhin­ter­zie­hung vor Gericht ver­ant­wor­ten.

Zum Abschluss ihrer drei­mona­tigen Unter­suchun­gen zu mög­lichen Schmier­geld­zah­lun­gen bei dem korea­nischen Konzern erhoben die Son­der­ermitt­ler am Don­ners­tag Anklage gegen den 66-Jäh­rigen. Lee soll auf Hun­der­ten von ver­deck­ten Konten über Summen in Mil­liar­den­höhe verfügt und darüber Akti­enge­schäfte getätigt haben.

Zudem wurden neun weitere Führungs­kräfte des Kon­zerns wegen Steu­erhin­ter­zie­hung oder Bei­hilfe zur Untreue ange­klagt. Dagegen wurde der Haupt­vor­wurf gegen Samsung, aus schwar­zen Kassen regel­mäßig Staats­beamte besto­chen zu haben, aus Beweis­man­gel fal­len­gelas­sen.

Lee wird vor­gewor­fen, auf die Gewinne aus den Akti­enge­schäf­ten, die über die Konten unter den Namen von Mit­arbei­tern liefen, keine Steuern abge­führt zu haben. Auf diese Weise habe er 113 Mil­liar­den Won (72 Mil­lio­nen Euro) hin­ter­zogen. Bei Samsung seien fast 1200 solcher ver­deck­ter Konten gefun­den worden, auf denen Beträge von ins­gesamt 4,5 Bil­lio­nen Won gehor­tet seien, hieß es. Lee wies jedoch den Ver­dacht der Unter­schla­gung von Unter­neh­mens­gel­dern zurück und sagte, ein Groß­teil des Geldes stamme aus dem geerb­ten Ver­mögen seines Vaters und Kon­zern­grün­ders Lee Byung Chull.

Der leitende Sonderermittler forderte eine schwere Bestra­fung, da „astro­nomisch hohe Summen” im Spiel gewesen seien. Bei Samsung gebe es zahl­rei­che struk­turelle Problem wie bei­spiels­weise einen Mangel an Trans­parenz. Von einer Ver­haf­tung Lees und der anderen Manager sahen die Ermitt­ler aber ab, da das zu „erheb­lichen Störun­gen” in den Geschäfts­abläu­fen bei Samsung und nega­tiven Aus­wir­kun­gen auf die Wirt­schaft des asia­tischen Landes führen könnte.

Zu dem Konzern mit fast 60 Toch­ter­gesell­schaf­ten gehören neben dem welt­größten Spei­cher­chi­pher­stel­ler Samsung Elec­tro­nics auch der große Schiff­bauer Samsung Heavy Indus­tries. Aus­löser der Ermitt­lun­gen waren Vor­würfe eines frühe­ren Anwalts des Kon­zerns, Kim Yong Chul, sowie einiger Bür­ger­orga­nisa­tio­nen, wonach Samsung ille­gale Finanz­mit­tel bereit­gestellt habe.

Lee drohen bei einer Verurteilung bis zu fünf Jahre Haft und eine hohe Geld­strafe. Zudem wäre seine Mit­glied­schaft beim Inter­natio­nalen Olym­pischen Komitee (IOC) gefähr­det. Beo­bach­ter rechnen wegen der Bedeu­tung des Kon­zerns für die Wirt­schaft mit einer milden Strafe. Der Konzern kün­digte als Reak­tion auf die Ankla­gen Refor­men an.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/17/service/computer/t/rzo418228.html
Donnerstag, 17. April 2008, 15:36 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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