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Donnerstag, 21. Nov. 19

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Google holt sich im kühlen Konjunkturklima keine Grippe

Mountain View/Hamburg (dpa) ­ Google-Chef Eric Schmidt dürfte die Lektüre der Tages­zei­tun­gen und Online-Newsdienste in den ver­gan­genen Wochen wenig Freude berei­tet haben.

Google

Der welt­größte Such­maschi­nen­betrei­ber Google trotzt mit einem über­raschend starken Gewinn­sprung allen Wachs­tums­sor­gen.

„Online-Wer­bemarkt in der Krise”, „Google laufen Spit­zen­kräfte davon”, „Das Ende des Mär­chens” lau­teten die Schlag­zei­len.

Korrespondenten aus dem Silicon Valley berich­teten sogar in großen Repor­tagen, welche ver­hee­ren­den Folgen der Wechsel des Google-Chef­kochs Josef Desi­mone zum Kon­kur­ren­ten Face­book auf die Stim­mung im „Goo­gle­plex” im kali­for­nischen Moun­tain View haben werde.

Am Don­ners­tag­abend (Orts­zeit) konnte Schmidt die Welle der Kri­sen­mel­dun­gen auf einem Schlag stoppen. Google über­raschte die Beo­bach­ter mit einem Gewinn­sprung von rund 30 Prozent auf 1,3 Mil­liar­den Dollar im ersten Quartal 2008. Damit war klar gewor­den, dass sich der Such­maschi­nen­gigant im kühlen Kon­junk­turklima der USA keine Grippe ein­gefan­gen hat. Die Ergeb­nis­zah­len schlu­gen nach Bör­sen­schluss auch auf den Kurs der Google-Aktie durch. Das Papier stieg um satte 17 Prozent auf über 525 Dollar. Vom Höchst­stand der Aktie, knapp 750 Dollar, im Novem­ber 2007 ist Google aber auch nach diesem Kur­ssprung noch weit ent­fernt.

Die Analysten an der Wall Street hatten sich bei ihrer Ein­schät­zung der Geschäfts­per­spek­tiven von Google vor allem von einem Papier des US-Markt­for­schungs­unter­neh­mens comS­core beein­dru­cken lassen. Die Exper­ten für Online-Werbung hatten berech­net, dass die Zugriffe auf Paid-per-Click-Werbung im ersten Quartal 2008 nur gering­fügig gestie­gen seien. comS­core-Chef Magid Abraham ver­tei­digte den Bericht mit dem Hinweis, manche Ana­lys­ten hätten aus dem Papier Schlüsse gezogen, die nicht durch die Daten seines Unter­neh­mens gedeckt seien.

Google selbst zufolge stiegen die Zugriffe auf die nach Klicks bezahlte Onli­newer­bung um satte 20 Prozent. Die Dif­ferenz zu den comS­core-Daten beruht auch auf der Tat­sache, dass Google-Pro­dukte wie „AdSense” nicht von dem Markt­for­schungs­unter­neh­men erfasst werden, mit denen Google Wer­bun­gen auf Web­sei­ten und Blogs plat­ziert. „Wir sind ziem­lich zufrie­den mit unserem Paid-Click-Wachs­tum”, sagte Google-Mit­begrün­der Sergey Brin. Google-CEO Schmidt sieht eben­falls keine Anzei­chen für eine Trend­wende. „Ich glaube nicht, dass diese Zahlen künftig fallen werden.”

Gleichwohl ist die schwächere Kon­junk­tur in den Verei­nig­ten Staaten nicht ganz spurlos an dem Such­maschi­nen-Markt­füh­rer vorüber gegan­gen. Das kann man an der Tat­sache ablesen, dass die Umsätze aus dem Ausland erst­mals knapp die Ein­nah­men aus dem US-Markt über­holt haben. „(Der Anteil des) inter­natio­nalen Geschäfts hat ein Groß­teil der Über­raschung aus­gemacht”, sagte Rob San­der­son, ein Analyst des Markt­for­schungs­unter­neh­mens Ame­rican Tech­nology der „New York Times”.

Der Geschäfts­erfolg von Google wird auf abseh­bare Zeit von der Online-Werbung abhän­gig bleiben. Hier kann der Such­maschi­nen­gigant auf Syner­gie­effekte hoffen, die sich durch die 3,1 Mil­liar­den Dollar teure Über­nahme des Werbe-Spe­zia­lis­ten DoubleClick ergeben können. Bei den aktuell vor­geleg­ten Zahlen hat ein DoubleClick-Effekt noch keine Rolle gespielt. Auch die erheb­lichen Inves­titio­nen in neue Pro­dukte wie das Online-Office-Paket „Google Docs”, die Google-Kontakt-Platt­form „Orkut” oder den neuen Service „App Engine” werden nach Ein­schät­zun­gen von Exper­ten erst lang­fris­tig - wenn über­haupt - die Umsätze von Google nach oben treiben.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/18/service/computer/t/rzo418479.html
Freitag, 18. April 2008, 21:46 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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