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Dienstag, 12. Nov. 19

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AMD verringert Verluste und baut Stellen ab

Sun­nyvale - Trotz des sechs­ten Quar­tals­ver­lusts in Folge kommt der ame­rika­nische Chi­pher­stel­ler AMD auf dem Weg aus den roten Zahlen voran.

US-Chiphersteller AMD in Dresden

Der US-Chi­pher­stel­ler Advan­ced Micro Devices (AMD) kommt auf seinem Weg aus der Ver­lust­zone all­mäh­lich voran.

Der deut­lich klei­nere Intel-Kon­kur­rent ver­rin­gerte das Minus im ersten Quartal auf 358 Mil­lio­nen Dollar (225 Mio Euro).

Das waren gut 40 Prozent weniger als im Vor­jah­res­abschnitt. Der Umsatz stieg um 22 Prozent auf 1,51 Mil­liar­den Dollar. Der ope­rative Verlust hal­bierte sich knapp auf 264 Mil­lio­nen Dollar. Das Ziel seien schwarze ope­rative Zahlen im zweiten Halb­jahr, sagte AMD-Finanz­chef Robert Rivet am Don­ners­tag nach US-Bör­sen­schluss in Sun­nyvale (Kali­for­nien). Viele Ana­lys­ten gehen aller­dings davon aus, dass AMD selbst 2009 noch keine Net­toge­winn erzie­len wird.

Advanced Micro Devices (AMD) fährt derzeit einen strik­ten Spar­kurs und streicht zehn Prozent seiner rund 16 800 Stellen. Alle Nie­der­las­sun­gen müssten „einen Beitrag leisten”, sagte Deutsch­land- Chef Jochen Polster der Deut­schen Presse-Agentur dpa. Eine der Haupt­fer­tigun­gen mit knapp 3000 Beschäf­tig­ten steht in Dresden. Man hoffe aber, hier ohne betriebs­bedingte Kün­digun­gen aus­zukom­men.

Der Geschäftsführer von AMD Dresden , Hans Deppe, sagte, zeit­lich befris­tete Arbeits­ver­träge und Leih­arbeits­ver­hält­nisse würden nicht ver­län­gert und frei­wer­dende Stellen intern besetzt. Nach wie vor halte AMD aber am Ausbau des dritten Werkes FAB 38 im Jahre 2009 fest.

„Ein sai­sonal schwa­ches erstes Quartal und ver­gleichs­weise nied­rige Umsätze bei älteren Pro­duk­ten haben zu Umsät­zen geführt, die unter den Erwar­tun­gen lagen”, sagte Polster. Zudem habe AMD wegen der ver­späte­ten Aus­lie­ferung neuer Pro­zes­soren Anteile ver­loren - so kam der lange erwar­tete „Bar­celona”-Chip für Server mit meh­reren Monaten Ver­spätung auf den Markt, „Aber die gute Nach­richt lautet: Der Pro­zes­sor ist jetzt da.”

Im aktuellen Quartal erwartet AMD gemäß dem sai­sona­len Verlauf seines Geschäfts rück­läu­fige Umsätze. Der US-Chi­pher­stel­ler hatte im ersten Quartal zunächst mehr Umsatz ange­peilt, kürz­lich aber bereits vor einem schwäche­ren Wachs­tum in allen Sparten gewarnt. Das wirt­schaft­liche Umfeld sei weiter sehr schwie­rig, sagte Rivet. Mit seinen Ergeb­nis­sen erfüllte AMD die Exper­tener­war­tun­gen. Die Aktie star­tete in New York prak­tisch unver­ändert bei 6,20 Dollar. Binnen zwölf Monaten hat sich der AMD-Bör­sen­wert mehr als hal­biert.

Der welt­größte Chi­pher­stel­ler Intel hatte gerade erst eine opti­mis­tische Erlös­pro­gnose für das lau­fende Jahr abgeben und damit die Börse erfreut. Mit dem Markt­gigan­ten liefert sich der weit klei­nere AMD-Konzern einen Wett­lauf um immer leis­tungs­fähi­gere Pro­zes­soren mit meh­reren Rechen­ker­nen, kämpfte jedoch zuletzt mit Lie­fer­pro­ble­men.

Laut Expertenschätzungen verliert AMD weiter Kunden an Intel und kommt auf einen Markt­anteil von weniger als einem Viertel bei PC-Pro­zes­soren. Der teure Kauf des Gra­fik­chip-Spe­zia­lis­ten ATI hatte zudem Mil­liar­den-Löcher in die AMD-Bilanz geris­sen. Erst kürz­lich schaffte AMD den Posten des Tech­nolo­gie­chefs ab. Nun kümmern sich die Spar­ten­mana­ger um die Ent­wick­lung in ihrem Bereich.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/18/service/computer/t/rzo418499.html
Freitag, 18. April 2008, 16:10 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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