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Freitag, 22. Nov. 19

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Innenministerium: Nach Computerklau fehlen heikle Daten

Berlin - Beim Verlust hun­der­ter Com­puter und Handys aus Bun­des­behör­den sind auch sen­sible und geheime Daten abhan­den gekom­men.

Das Innen­minis­terium teilte mit, dass unter anderem Steu­erda­ten und Gehei­mun­ter­lagen des Ver­tei­digungs­minis­teri­ums ver­schwun­den sind.

In der Antwort auf eine Anfrage des FDP-Abge­ord­neten Carl-Ludwig Thiele, die der Deut­schen Presse-Agentur dpa vor­liegt, heißt es, dass von 2005 bis 2007 in den Bun­des­behör­den 189 Com­puter, 328 Laptops, 38 Spei­cher-Medien und 271 Mobil­tele­fone abhan­den­gekom­men oder gestoh­len worden sind. „Erst durch die Nach­fra­gen der FDP an die Bun­des­regie­rung ist dieser Skandal öffent­lich gewor­den”, sagte der stell­ver­tre­tende Frak­tions­vor­sit­zende der dpa und bestätigte einen Bericht der „Bild”-Zeitung vom Samstag.

Im März hatte die Regie­rung ein­geräumt, dass aus Bun­des­behör­den seit Januar 2005 Hun­derte Com­puter, Note­books und Handys gestoh­len wurden oder als unauf­find­bar gelten - Sicher­heits­beden­ken hatte das Innen­minis­terium aber zurück­gewie­sen. Thiele nannte die Antwort des Minis­teri­ums, „aus­wei­chend und unkon­kret”. „Wir werden da am Ball bleiben.” Es müsse sicher­gestellt sein, dass sen­sible Daten, vor allem auch Infor­matio­nen über Bürger geschützt sind.

Das Innenministerium teilte mit , das sich auf einem gestoh­lenen Laptop des Bun­des­amtes für Zivil­dienst bis zu 1200 Adress­daten von Zivil­dienst­leis­ten­den befan­den. Auf einem USB-Stick des Sta­tis­tischen Bun­des­amtes waren anony­misierte Daten zur Ein­kom­mens­steuer 2001 gespei­chert. In 5 Fällen ent­hiel­ten Daten­trä­ger des Ver­tei­digungs­minis­teri­ums Infor­matio­nen der Stufen „VS-Ver­trau­lich” und höher. 48 der ver­miss­ten Geräte ver­schwan­den im Ausland. In zwei Fällen kamen auch Regie­rungs­han­dys mit Geheim­num­mern von Minis­tern und anderen hohen Amts- oder Man­dat­strä­gern abhan­den.

„Der Bun­des­regie­rung ist kein Fall bekannt, in dem von einem gestoh­lenen, abhan­den gekom­menen bzw. unauf­find­baren Gerät auf nichtöf­fent­liche bzw. ver­trau­liche Daten zuge­grif­fen werden konnte”, heißt es in dem Papier. Im März hatte eine Minis­teri­ums­spre­che­rin erklärt, sen­sible Daten seien auf den Fest­plat­ten durch eine ent­spre­chende Soft­ware absolut sicher geschützt.

In der Antwort auf die FDP-Anfrage wird darauf ver­wie­sen, dass in der Pri­vat­wirt­schaft bis zu zehn Prozent aller trag­baren Com­puter gestoh­len würden. Mit 0,61 Prozent bei Laptops und 0,06 Prozent PCs sei der in der Bun­des­ver­wal­tung fest­gestellte Verlust „daher relativ gering”. Der Bun­des­daten­schutz­beauf­tragte Peter Schaar ver­langte nach Angaben eines Spre­chers aber weitere Auf­klärung. „Die Vor­fälle zeigen, wie wichtig eine Mel­depflicht für solche Daten­ver­luste ist, damit wir ermit­teln können”, sagte der Spre­cher der „Bild”-Zeitung.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/19/service/computer/t/rzo418887.html
Samstag, 19. April 2008, 15:30 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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