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Montag, 18. Nov. 19

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Externe Festplatten: Lagerhaus für digitale Daten

Berlin/Hamburg - Fotos, Filme und Musik - da quillt die Fest­platte von PC oder Note­book schnell über.

Externe Festplatten

Mehr Platz für die Daten: Externe Fest­plat­ten werden per Kabel oder WLAN mit dem Rechner ver­bun­den. (Bild: Schie­ren­beck/dpa/tmn)

Die bequemste Art, den Spei­cher zu erwei­tern, ist der Anschluss einer exter­nen Fest­platte.

Sie wird einfach per Kabel oder WLAN mit dem Rechner ver­bun­den. Das Gehäuse des PC muss nicht auf­geschraubt werden, und auch sonst sind keine Verän­derun­gen nötig. Das Betriebs­sys­tem erkennt die Platte in der Regel auto­matisch.

Externe Fest­plat­ten lassen sich nach ihren Anschlüs­sen in zwei Kate­gorien unter­tei­len. Beson­ders weit ver­brei­tet sind Modelle mit USB-2.0-Anschluss. USB 2.0 ermög­licht eine Daten­trans­fer­rate von bis zu 480 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Das ist zwar ziem­lich schnell, aber zu langsam, um Spiele oder andere auf­wen­dige Pro­gramme direkt vom exter­nen Spei­cher aus zu starten. Externe Fest­plat­ten eignen sich deshalb vor allem als zusätz­licher Spei­cher oder zum Anfer­tigen von Siche­rungs­kopien.

Die zweite Kategorie umfasst Modelle mit Ether­net-Anschluss, die sich in ein Netz­werk ein­bin­den lassen. Die Platte wird dann mit einem Router ver­bun­den. „So können alle Rechner im Haus­halt gleich­zei­tig auf den exter­nen Spei­cher zugrei­fen”, erklärt Peter Knaak, Com­puter­experte der Stif­tung Waren­test in Berlin. Üblich ist hier eine Daten­trans­fer­rate von bis zu 100 Mbit/s. Wer die schnel­lere 1000-Mbit/s-Vari­ante - auch Gigabit-LAN genannt - nutzen will, sollte darauf achten, dass sie sowohl vom Router als auch von der Ver­kabe­lung unter­stützt wird.

Die Zeit­schrift „Com­puter Bild” hat ver­schie­dene externe Fest­plat­ten getes­tet. Dabei hat sich die USB-Vari­ante als meist schnel­ler erwie­sen. Laut Peter Knaak lässt sich aber nicht pau­schal sagen, dass Netz­werk-Platten lang­samer sind. Denn es gebe auch sehr lang­same USB-2.0-Vari­anten.

Ebenso wichtig wie das Tempo beim Daten­trans­fer ist das Thema Sta­bilität. Sch­ließ­lich liegen gerade die buch­großen Gehäuse der USB-Fest­plat­ten oft auf dem Schreib­tisch, wo sie her­unter­fal­len oder Opfer eines umge­kipp­ten Kaf­fee­bechers werden könnten. „Com­puter Bild” mutete den USB-Test­geräten jeweils zehn Stürze aus einer Höhe von 50 Zen­time­tern zu: Zwar wurden die Gehäuse in der Regel beschä­digt. Doch die gespei­cher­ten Daten wurden nur in zwei Fällen in Mit­lei­den­schaft gezogen.

Zusätzliche Sicher­heit bietet ein Ser­vice­ange­bot wie das von Trek­stor: Sollte dessen USB-Fest­platte DataSta­tion maxi m.ub im ersten Jahr nach dem Kauf kaputt­gehen, ver­sucht der Her­stel­ler nach eigenen Angaben, die Daten wieder her­zustel­len - kos­ten­los. Sie werden dann auf eine neue Fest­platte über­tra­gen, die der Kunde zuge­schickt bekommt. Wie viele kaputte Fest­plat­ten ein­geschickt werden, ist aller­dings ein Betriebs­geheim­nis.

Wer einen WLAN-Router mit einer Netz­werk-Platte ver­bin­det, kann auf den Spei­cher draht­los zugrei­fen. Apple ist noch einen Schritt weiter gegan­gen: Mit Time Capsule bietet der Her­stel­ler eine externe Fest­platte an, die draht­los zu errei­chen ist, weil sie einen ein­gebau­ten WLAN-Empfän­ger und -Sender besitzt. Das Gerät ist zwar spe­ziell für die Mac-OS-Backup-Funk­tion Time Machine kon­zipiert, lässt sich aber auch mit Windows ver­wen­den. Time Capsule kostet mit 500 GB Kapa­zität 299 Euro und mit 1000 GB 499 Euro.

„Herkömm­liche” externe Platten sind weit güns­tiger: Der Preis für ein 500-GB-Modell mit USB-Anschluss beträgt rund 100 Euro. Netz­werk-Fest­plat­ten der glei­chen Größe sind rund 70 Euro teurer. Soll das externe Spei­cher­medium vor allem für Backups genutzt werden, sind nach Peter Knaaks Worten Modelle inter­essant, die die Daten­siche­rung per Knopf­druck erle­digen.

INFO: Inkrementelle und differentielle Daten­siche­rung

Das Bun­des­amt für Sicher­heit in der Infor­mati­ons­tech­nik (BSI) in Bonn rät, Daten regel­mäßig auf ein exter­nes Medium zu spei­chern. Dabei wird zwi­schen der inkre­men­tel­len und der dif­feren­tiel­len Daten­siche­rung unter­schie­den. Bei beiden Vari­anten werden die Daten zunächst kom­plett gesi­chert.

Bei der inkre­men­tel­len - stu­fen­wei­sen - wird bei jeder späte­ren Siche­rung nur noch gespei­chert, was sich im Ver­gleich zum vor­heri­gen Backup geän­dert hat. Das spart Platz und Zeit. Der Nach­teil ist dem BSI zufolge, dass im Ernst­fall zunächst die letzte Voll­daten­siche­rung aufs System über­tra­gen werden muss und dann alle später ange­fer­tig­ten inkre­men­tel­len Siche­run­gen.

Bei der dif­feren­tiel­len Methode werden alle Daten gesi­chert, die sich seit der letzten Voll­daten­siche­rung ver­ändert haben. Das braucht zwar mehr Platz und Zeit. Doch die Wie­der­her­stel­lung der Dateien funk­tio­niere unkom­pli­zier­ter und schnel­ler, so das BSI. Von Sven Appel, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/21/service/computer/t/rzo419159.html
Montag, 21. April 2008, 9:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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