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Freitag, 15. Nov. 19

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München - Der Verkauf der Siemens-Tele­fonsparte SEN ver­zögert sich einem Pres­sebe­richt zufolge. Im April werde es ent­gegen der Erwar­tun­gen in der Branche defi­nitiv keinen Abschluss geben...

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Verhandlungen um Siemens-Telefonsparte SEN ziehen sich offenbar hin

München - Der Verkauf der Siemens-Tele­fonsparte SEN ver­zögert sich einem Pres­sebe­richt zufolge.

Im April werde es ent­gegen der Erwar­tun­gen in der Branche defi­nitiv keinen Abschluss geben, berich­tet das „Han­dels­blatt” (Diens­tag) unter Beru­fung auf Finanz­kreise.

Ein Sprecher von Siemens wollte den Bericht auf Anfrage nicht näher kom­men­tie­ren, sagte aber, eine Ent­schei­dung sei noch nicht gefal­len. Siemens lasse sich in dieser Frage von Ver­hand­lungs­part­nern auch nicht ter­min­lich unter Druck setzen.

Laut Zeitung sind die Ver­hand­lun­gen mit poten­ziel­len Käufern äußerst komplex. Daher sei das Thema nicht auf die Tages­ord­nung der Auf­sichts­rats­sit­zung Ende April gesetzt worden. Siemens wolle Ver­wer­fun­gen wie beim Verkauf der Siemens-Han­dysparte, die ein Jahr nach der Veräuße­rung an den tai­wani­schen Konzern BenQ plei­teging, ver­mei­den.

Laut Informationen aus der Betei­ligungs­bran­che habe der bis­herige Favorit Cer­berus zudem eine Reihe von Bedin­gun­gen gestellt, schreibt das „Han­dels­blatt” weiter. Daher wird nun mit einem Verkauf frühe­stens im Sommer gerech­net.

Siemens hatte Ende Februar bekannt­gege­ben, sich in der Sparte, die Tele­kom­muni­kati­ons­lösun­gen für Fir­men­kun­den anbie­tet, von welt­weit ins­gesamt 6800 Arbeitsplät­zen trennen zu wollen. Derzeit hat der Bereich noch 17 500 Stellen. Als Inter­essen­ten für eine Über­nahme von SEN gelten die Kon­kur­ren­ten Nortel und Alcatel-Lucent sowie der Finan­zin­ves­tor Cer­berus.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/21/service/computer/t/rzo419396.html
Montag, 21. April 2008, 17:04 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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