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Mittwoch, 12. Aug. 20

Berlin - Die Arbeit­neh­mer in Deutsch­land melden sich immer sel­tener krank. In den ersten drei Monaten 2008 sank der Kran­ken­stand auf 3,4 Prozent - im ersten Quartal des Vor­jah­res waren es noch 3,7 Prozent.

Neu-Isen­burg - Dia­beti­kerin­nen dürfen laut Exper­ten zum Abneh­men nicht einfach ihre Insu­lin­dosis ver­rin­gern. Dieser Trick sei lebens­gefähr­lich und erhöhe das dia­betes­bedingte Ster­beri­siko auf das Drei­fache...

Stutt­gart - Über­gewich­tige und Raucher kosten das Gesund­heits­wesen weniger Geld als schlanke Nicht­rau­cher. Das berich­tet die Zeit­schrift „Bild der Wis­sen­schaft” in ihrer Mai-Ausgabe unter Beru­fung auf eine...

Stutt­gart - Wollen Outdoor-Freunde unter freiem Himmel über­nach­ten, sollten sie vor dem Schla­fen unbe­dingt etwas essen. Denn damit der Körper über Nacht warm bleibt, benötigt er Brenn­stoff in Form von Nahrung...

Leipzig - Frauen in den Wech­sel­jah­ren sollten nach Exper­ten­mei­nung nicht über einen län­geren Zeit­raum Iso­fla­von-Präpa­rate ein­neh­men. Die posi­tive Wirkung der Nah­rungs­ergän­zungs­mit­tel sei nicht aus­rei­chend belegt...

Wies­baden - Eine Unter­funk­tion der Schild­drüse ist bei älteren Men­schen oft schwer zu erken­nen. Die typi­schen Anzei­chen ähnel­ten den nor­malen Alter­ser­schei­nun­gen, teilt der Berufs­ver­band Deut­scher Inter­nis­ten (BDI) in...

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Neuartige Zeckengefahr in Süddeutschland

München - Eine neu­artige Zecken­gefahr droht in Süd­deutsch­land.

Dort würden vor­aus­sicht­lich in abseh­barer Zeit die ersten Fälle von Mit­tel­meer-Zecken­stich­fie­ber auf­tre­ten, sagte der Tro­pen­medi­ziner Prof. Thomas Löscher in München.

Der Erreger des Fiebers werde im Mit­tel­meer­raum von der „Braunen Hun­deze­cke” über­tra­gen. Da viele Urlau­ber ihre Hunde mit­näh­men oder streu­nende Hunde mit nach Hause bräch­ten, stehe auch eine „Ein­reise” des Zecken­stich­fie­ber-Erre­gers bevor. Gerade solche Hunde-Importe seien eine „kri­tische Ange­legen­heit”. In zwei Prozent der Fälle ende die Erkran­kung mit töd­lichen Hirn- oder Herz-Muskel-Ent­zün­dun­gen.

Ob auch durch den Kli­mawan­del die Zecken­gefahr in Süd­deutsch­land zuneh­men werde, lasse sich nur schwer abschät­zen, sagte Löscher, der die Abtei­lung für Infek­tions- und Tro­pen­medi­zin an der Münch­ner Ludwig-Maxi­milians-Uni­ver­sität leitet. Denn die Zecken­art „Gemei­ner Holz­bock” (Ixodes ricinus), die Bor­reliose und die soge­nann­ten FSME-Gehirn­haut­ent­zün­dun­gen über­trägt, bevor­zuge eine feuchte Umge­bung. Wenn es also durch den Kli­mawan­del im Süden nicht nur wärmer, sondern auch tro­ckener werde, dürften die Zecken nach Ansicht des Exper­ten ver­stärkt nach Norden aus­wei­chen. Die Gegend zwi­schen Hamburg und Bremen sowie Teile von Thürin­gen, Sachsen und Hessen seien inzwi­schen auch schon als Gebiete mit begrenz­tem FSME-Risiko ein­zustu­fen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/18/service/gesundheit/t/rzo418687.html
Freitag, 18. April 2008, 15:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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