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Köln/Bonn - Das Ver­wal­tungs­gericht in Köln hat am Freitag (18. April) ein Verbot der Bun­des­netz­agen­tur zu Ruf­num­mern­miss­brauch bestätigt.

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Multimedia

Telefon-Weiterleitung per Tastendruck untersagt

Köln/Bonn - Das Ver­wal­tungs­gericht in Köln hat am Freitag (18. April) ein Verbot der Bun­des­netz­agen­tur zu Ruf­num­mern­miss­brauch bestätigt.

Das Verbot gelte sofort, es sei aber noch Ein­spruch beim Ober­ver­wal­tungs­gericht Münster möglich, sagte ein Spre­cher des Kölner Gerichts.

Das Verbot betrifft die Weiterleitung eines Tele­fonats per Tas­ten­druck an eine kos­ten­pflich­tige Nummer. Die Bonner Netz­agen­tur hatte im Februar ein Verbot gegen ein Tele­kom­muni­kati­ons-Unter­neh­men bean­tragt, das mittels Tele­fon­com­puter Ver­brau­cher anrief und einen Gewinn ankün­digte. Der angeb­liche Gewin­ner sollte eine Taste drücken, wodurch er dann auf eine 0900-Ruf­num­mer mit erhöh­ten Gebühren umge­lei­tet wurde.

Die Bun­des­netz­agen­tur hatte dem Unter­neh­men die unge­woll­ten Wer­bean­rufe und die Wei­ter­lei­tung zu den Nummern ver­boten. Gegen diese Ent­schei­dung legte das Unter­neh­men aber Wider­spruch ein und wollte beim Ver­wal­tungs­gericht errei­chen, dass das Verbot vor­läu­fig nicht wirksam wird. Das Gericht betonte nun aber, zum Schutz der Ver­brau­cher sei es nötig, dass das Verbot sofort gelte. Die Wei­ter­lei­tung per Tas­ten­druck ver­stoße gegen das Tele­kom­muni­kati­ons­gesetz und das Gesetz gegen unlau­teren Wett­bewerb.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/18/service/multimedia/t/rzo418718.html
Freitag, 18. April 2008, 16:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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