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Montag, 17. Juni 13

GefeuertValen­cia - Ronald Koeman ist als Trainer des vom Abstieg bedroh­ten spa­nischen Fußball-Erst­ligis­ten FC Valen­cia beur­laubt worden. Die Zeit des 45 Jahre alten Nie­der­län­ders als Coach des Vereins von Natio­nal-Tor­hüter...

TrainerJohan­nes­burg - Über Süd­afrika lag ein Hauch von Kri­sen­stim­mung. Von Schock und Krise spra­chen die Medien des Landes mit Blick auf den aus pri­vaten Gründen erfolg­ten Rück­tritt des Bra­silia­ners Carlos Alberto Par­reira...

Hamburg - Die Ver­pflich­tung des nie­der­län­dischen Trai­ners Fred Rutten durch den FC Schalke 04 bleibt weiter ein offenes Geheim­nis. „Wir werden die Geschichte nicht bestäti­gen, auch in den nächs­ten Tagen nicht”...

Aue - Nach nur 115 Tagen hat der abstiegs­gefähr­dete Zweit­ligist FC Erz­gebirge Aue die Zusam­men­arbeit mit Trainer Roland Seitz beendet.

München - Der nie­der­län­dische Fußball-Profi Mark van Bommel will trotz eines Nasen­bein­bruchs für den FC Bayern München im Halb­final-Hin­spiel des UEFA-Pokals gegen Zenit St. Peters­burg auf­lau­fen.

Den Haag - Noch-HSV-Coach Huub Stevens kann zuver­sicht­lich in die Zukunft schauen. Sein künf­tiger Verein PSV Eind­hoven hat zum vierten Mal in Serie die nie­der­län­dische Fußball-Ehren­divi­sion als Klas­sen­bes­ter beendet.

Parreiras Rücktritt wirft WM-Gastgeber zurück

Johan­nes­burg - Über Süd­afrika lag ein Hauch von Kri­sen­stim­mung. Von Schock und Krise spra­chen die Medien des Landes mit Blick auf den aus pri­vaten Gründen erfolg­ten Rück­tritt des Bra­silia­ners Carlos Alberto Par­reira als Trainer der Fußball-Natio­nal­mann­schaft „Bafana, Bafana”.

Trainer

Der Bra­silia­ner Carlos Alberto Per­reira (m) wurde Anfang 2007 Natio­nal­trai­ner Süd­afri­kas.

„Es war eine sehr schwie­rige Ent­schei­dung für mich. Aber meine Familie, vor allem meine Frau, braucht mich”, sagte Par­reira in Johan­nes­burg auf einer Pres­sekon­ferenz. Auf dem 65-Jäh­rigen ruhten die Hoff­nun­gen der Nation, als er vor 16 Monaten ver­pflich­tet wurde. Bis zur Fußball-Welt­meis­ter­schaft 2010 in Süd­afrika sollte er die Kicker des Landes WM-taug­lich machen, nun aber kam der Schluss­strich. Immer­hin steht Par­reira dem Verband als Tech­nischer Berater weiter zur Ver­fügung.

Zwar gab es gelegentliche Kritik an seinem hohen Gehalt oder dem Aus­blei­ben sicht­barer Erfolge, aber im All­gemei­nen galt Par­reira als „der Mann der Stunde”. Umso größer waren die Schock­wel­len, die die plötz­liche Kün­digung seines vier­jäh­rigen Ver­trags beim WM-Gast­geber aus­lös­ten. Eine hek­tische Suche nach einem Nach­fol­ger hat ein­gesetzt. „Wir befin­den uns jetzt offi­ziell in einer Krise, weil ich nicht denke, dass (der natio­nale Fuß­ball­ver­band) SAFA einen Plan B hatte, als er Carlos ernannte„, erklärte Par­rei­ras Vor­gän­ger Ted Dimitru der Zeitung „Busi­ness Day”.

Andere schrie­ben von einer „wahren Tragö­die” - gerade weil er erste Fort­schritte zu machen schien bei der Schaf­fung eines wett­bewerbs­fähi­gen WM-Teams für 2010. Die Fuß­ball­welt am Kap gibt sich pes­simis­tisch. „Wen auch immer sie ernen­nen werden - mit diesem jüngs­ten Rück­schlag haben Bafanas Chancen auf ein wett­bewerbs­fähi­ges Team 2010 einen schwe­ren - wenn nicht sogar töd­lichen - Rück­schlag erfah­ren”, schrieb der „Mercury”. Dabei hatte Par­reira gleich zu Beginn seiner Amts­zeit klar gemacht, dass er sofort gehen würde, wenn sein Umfeld nicht mehr stimme. „In dem Augen­blick, in dem ich mich nicht mehr wohl fühle, werde ich, danke und tschüs sagen„, hatte er wenige Wochen nach seiner Amtsü­ber­nahme im Sep­tem­ber 2006 betont.

Offiziell sind es private Gründe, die ihn das Hand­tuch werfen lassen. Der Gesund­heits­zustand seiner Frau Leila, zudem plagt Heimweh den Großva­ter. Doch erste Zweif­ler werfen schon die Frage auf, ob das nicht ein Vorwand für andere Gründe ist. Denn Insider ver­rie­ten den Sport­jour­nalis­ten des Landes, dass der Bra­silia­ner bereits Ende des Jahres unzu­frie­den über Ent­schei­dun­gen des natio­nalen Fuß­ball­ver­bands war. Er habe schon damals einen Rückzug erwogen.

Der kommt nun zu einem denkbar schlech­ten Zeit­punkt. Der Coach, der Bra­sili­ens Natio­nalelf 1994 in den USA zum WM-Titel­gewinn geführt hatte, sollte Süd­afri­kas Team in vier anspruchs­volle Qua­lifi­kati­ons-Spiele für den Africa Cup of Nations führen. Und wer immer Par­reira als Natio­nal­coach im Amt beerbt, wird nur wenig Zeit haben. Denn schon im kom­men­den Jahr steht mit dem Con­fede­rati­ons Cup die erste WM-Probe an. Die Spe­kula­tio­nen um Par­rei­ras Nach­fol­ger rankten sich daher um große Namen wie Sven-Göran Eriks­son (Man­che­ster City) oder Por­tugals Natio­nal­trai­ner Luiz Felipe Scolari. Ihnen traut man zu, auch in letzter Minute noch das Unmög­liche möglich zu machen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/21/sport/fussball/t/rzo419258.html
Montag, 21. April 2008, 17:28 © RZ-Online (NewsDesk)
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