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Montag, 17. Juni 13
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RZ-Serie: Bestattungskultur im Wandel

Ster­begeld­ver­siche­rung oft unnötig - Alter­nati­ven

Wie Sie vorsorgen können

Wer über seine eigene Bestat­tung bestimmen will, kann schon zu Lebzeiten vorsorgen. Das Testament ist dafür aller­dings nicht geeignet, denn es wird in der Regel erst nach der Bestat­tung geöffnet. Besser sind Abspra­chen in der Familie und hand­schrift­liche Voll­mach­ten, rät die Ver­brau­cher­zen­trale.

Auch finan­zielle Vorsorge sollte getroffen werden. Nur etwa drei Prozent der Deutschen haben nach Angaben des Bun­des­ver­ban­des der Deutschen Bestatter eine Ster­begeld­ver­siche­rung. In europäi­schen Nach­bar­län­dern sei dies hingegen bei drei Viertel der Bevöl­kerung der Fall. Doch eine Ster­begeld­ver­siche­rung lohnt sich nicht für jeden, die Vorsorge ist teuer.

Die Zeit­schrift "Finanz­test" (Ausgabe: 3/2007) rät zu Vorsicht: "Die Ein­zah­lun­gen über die gesamte Laufzeit über­stei­gen vor allem bei höherem Ein­stiegsal­ter die garan­tierte Leistung bei Weitem", heißt es hier. Eine Ster­begeld­ver­siche­rung ist eine Art Lebens­ver­siche­rung. Für einen geringen monat­lichen Betrag, der 20 Jahre lang oder bis zu einem Alter von höchstens 85 Jahren gezahlt wird, garan­tie­ren sie Summen zwischen 2500 und 10 000 Euro. Je älter der Ver­siche­rungs­neh­mer bei Ver­trags­abschluss ist, desto höher ist sein Beitrag. Je nach Anbieter dauert es dem Test­bericht zufolge zwischen sechs Monaten und vier Jahren, bis im Todesfall die volle Summe fällig wird. Bei einer längeren Ein­zah­lungs­dauer über­stei­gen die ein­gezahl­ten Prämien schnell die Ver­siche­rungs­summe. Das Fazit der Tester: "Rech­nerisch lohnt sich eine Ster­begeld­ver­siche­rung nur, wenn der Ver­sicherte kurz nach Ablauf der Wartezeit verstirbt und noch nicht allzu viel ein­bezahlt hat."

BdV: Rendite gleich null

Auch der Bund der Ver­sicher­ten (BdV) rät von Ster­begeld­ver­siche­run­gen ab, da die Rendite dieser Verträge dem BdV zufolge gleich null ist, weil ein Großteil der Beiträge für den Risi­koschutz verwendet wird. Der Verband empfiehlt statt­des­sen eine Risi­kole­bens­ver­siche­rung, die nicht nur die Beer­digungs­kos­ten abdeckt, sondern auch die Angehö­rigen unter­stützt. Wer keine Ver­siche­rung absch­ließen will, der sollte einen Sparplan bei einer Bank absch­ließen. Legt ein Rentner etwa 3700 Euro zur Seite, wächst sein Guthaben bei drei Prozent Zinsen nach fast zehn Jahren auf fast 5000 Euro an. Der Vorteil: Das Geld bleibt verfügbar - auch zu Lebzeiten. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann mit einem Bestatter schon aus­han­deln, wie er später bestattet werden will und was es kosten darf. Das Geld dafür kann bei der Deutschen Bestat­tungs­vor­sorge Treuhand hin­ter­legt werden, die dem Bun­des­ver­band Deutscher Bestatter angehört.

Infos zur Deutschen Bestat­tungs­vor­sorge Treuhand unter Telefon 0211/1600812

Rhein-Zeitung


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/25/rlp/r/bestattungI-5.html
Freitag, 25. April 2008, 16:09 © RZ-Online (aj)
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