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Montag, 17. Juni 13
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Mainzer Trainer ist "Bril­len­trä­ger des Jahres"

Jürgen Klopp - Mit Durch­blick zum Erfolg

Mainz - Seit seinem zwölften Lebens­jahr trägt Jürgen Klopp eine Brille. "Spätes­tens, als ich mich in der Schule frei­wil­lig in die erste Reihe gesetzt habe, wurde mir klar, dass etwas nicht stimmt", erzählte der Mainzer Fuß­ball­trai­ner gestern seine per­sön­liche Brillen-Geschichte. Josef May und Jürgen Meyer vom Kura­torium Gutes Sehen (KGS) kürten den 40-Jährigen im Parkhotel Favorite zum Bril­len­trä­ger des Jahres 2008.

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Bril­len­trä­ger 2008: Jürgen Klopp mit dem durch­sich­tigen Pokal des Kura­tori­ums Gutes Sehen.

Als seine Eltern dem kleinen Jürgen einst erzählten, dass er mit Brille nicht Fußball spielen könne, "bin ich weinend vom Tisch auf­gestan­den". Bis zu seinem 18. Lebens­jahr hat er weiterhin ohne Seh-Hilfe gekickt. "Doch als ich bei einem Hal­len­tur­nier in Polen vom einen Tor aus das andere nicht mehr gesehen habe, da dachte ich mir, jetzt musst du was machen." Beim Sport trug er von nun an Kon­takt­lin­sen. Beim TuS Ergen­zin­gen in der Nähe von Tübingen spielte Jürgen Klopp damals. Seine erste Brille in seiner Stu­dien­zeit in Frankfurt war eine Nickel­brille, erinnerte sich der Mainzer Trainer lächelnd zurück. "Das fand ich damals cool. Und dazu fuhr ich Ente. Das passte."

"Ohne Brille fühle ich mich blind"

Ob er sich an ein besonders schönes Erlebnis mit Brille erinnern könne, wollte KGS-Vor­stands­mit­glied Jürgen Meyer noch von Klopp wissen. "Ohne Brille fühle ich mich blind. Ich kann mir ein Leben ohne Brille nicht vor­stel­len." Seit gut einem Jahr trägt er die randlose "Titan Flex", erläu­terte er auf Nachfrage eines Jour­nalis­ten. "Man kann sie biegen und sie ist stabil. Da kann man auch schon mal einen Ball drauf­krie­gen."

Das Kura­torium zeichnet seit acht Jahren Pro­minente mit dem Titel "Bril­len­trä­ger des Jahres" aus. Götz Alsmann, Norbert Blüm, Hella von Sinnen, Daniel Küblböck und Felix Magath haben den Pokal schon bekommen. Das Kura­torium wählt Pro­minente aus, "die mit ihrer Brille die eigene Per­sön­lich­keit betonen", erläu­terte KGS-Vor­stands­mit­gied Josef May. "Jürgen Klopp trägt seine Brille lässig und souverän, als Kumpel und als Gentleman", schwärmte May. Als Fernseh-Experte sorge der 40-Jährige zudem für klare Sicht auf die Spielzüge der Partien. "Hier zeigt er Humor, Intel­ligenz und Durch­blick."

Auf­stiegspläne

So wundert es wenig, auf was sich Jürgen Klopp in naher Zukunft am meisten freut: "Ich hoffe, bei der Euro­pameis­ter­schaft viele schöne Spiele zu sehen. Und vorher möchte ich am 18. Mai auf dem Guten­berg­platz vor dem Mainzer Staats­thea­ter 60.000 bis 70.000 Menschen sehen, die mit Mainz 05 den Aufstieg in die erste Fußball-Bun­des­liga feiern."

Neben dem Bril­len­trä­ger des Jahres kürt das Kura­torium Gutes Sehen jährlich auch den "Fußball-Seh-Meister". Hier kann jede Fußball-Elf teil­neh­men, die sich kos­ten­losen Sehtests unter­zieht. Weitere Infos erteilt das KGS ,Saar­brücker­straße 38 in 10405 Berlin. Internet: http://www.sehmeisterschaft.de

Armin Thomas - Foto: Rüdiger Mosler


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/29/rlp/r/regio-1.html
Dienstag, 29. April 2008, 08:45 © RZ-Online (aj)
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