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Freitag, 02. Mai 08

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Urlaub auf dem Dampfross: „Ehrenlokführer” werden

Wer­nige­rode/Küh­lungs­born - Die schwarze Lok kämpft sich hinauf in Rich­tung Brocken und stößt dabei mäch­tige Dampf­wol­ken aus. Am Stre­cken­rand foto­gra­fie­ren Eisen­bahn­fans.

«Ehrenlokführer» werden

Ein Kind­heits­traum geht in Erfül­lung: Bei den Harzer Schmal­spur­bah­nen kann jeder „Ehren­lok­füh­rer” werden. (Bild: dpa/tmn)

An einer Station hält der Zug, vom Füh­rer­stand klet­tern drei Männer. Ein Lok­füh­rer und ein Heizer sind vielen der Bahn­freunde als Per­sonal bekannt - doch wer ist der Dritte in der Arbeits­kluft? „Das ist ein Azubi”, sagt Kai Wagner aus Düs­sel­dorf und zeigt auf den grau­haa­rigen Mitt­fünf­ziger, der sich mit einer Ölkanne an der Maschine zu schaf­fen macht. Wagner selbst will bald eben­falls die kos­ten­pflich­tige „Lehre” machen, an deren Ende das Zer­tifi­kat eines „Ehren­lok­füh­rers” winkt.

„Die Nachfrage nach den Kursen ist hoch”, erklärt Jörg Bauer, der Betriebs­lei­ter der Harzer Schmal­spur­bah­nen (HSB) in Wer­nige­rode. Das Unter­neh­men betreibt ganz­jäh­rig den Zug­ver­kehr bis auf den Brocken. Auch an der Ostsee bei der Meck­len­bur­gische Bäder­bahn „Molli” können sich Eisen­bahn­fans zum „Ehren­lok­füh­rer” aus­bil­den lassen.

„Immer mehr wollen auf die Lok”, beob­ach­tet „Molli”-Spre­che­rin Inka Degner. „Über­wie­gend sind es Männer zwi­schen Ende 30 und Mitte 60, die sich einen Kind­heits­traum erfül­len. Zehn Werk­tage dauert ein Kurs.” Am Beginn steht die Theorie: Berufs­lok­füh­rer bringen den „Hobby-Azubis” die Grund­lagen der Dampf­lok­tech­nik und der Signal­kunde bei. Am dritten Tag geht es dann bereits auf den Füh­rer­stand eines regulär fah­ren­den Per­sonen­zugs.

„Wer einen Kurs machen möchte , muss gesund­heit­lich schon fit und nicht far­ben­blind sein sowie keine Behin­derung in der kör­per­lichen Beweg­lich­keit haben”, nennt Jürgen Mühl­hoff aus Ott­wei­ler als Voraus­set­zun­gen. „Auf der Lok gibt es keine Sitz­mög­lich­keit, der Feu­erkes­sel strahlt Hitze aus. Bei kühlem Wetter pfeift der Wind. Und es rüttelt und schüt­telt”, sagt er. Seinen Titel „Ehren­lok­füh­rer” hat Mühl­hoff inzwi­schen längst ver­edelt: Er ist Lok­füh­rer für Dampf- und Die­sel­maschi­nen gewor­den und fährt Züge auf der Oster­tal-Muse­ums­bahn.

Die stei­gende Beliebt­heit der bis auf wenige Aus­nah­men schon aufs Abstell­gleis gescho­benen „Schwar­zen Riesen” hebt bei Fans auch den Status des „Ehren­lok­füh­rers”, zumal derzeit nur zwei Gesell­schaf­ten Voll­zeit­kurse ver­anstal­ten: „Molli” und die HSB. Stand bisher aber der Spaß im Vor­der­grund, wird von Mitte 2008 an in den auf zwei Wochen ange­leg­ten HSB-Kursen eine „neue Qua­lität” ein­geführt: „Wir wollen das Aus­bil­dungs­niveau anheben und dabei auch die Theorie ver­stär­ken”, sagt Bauer. Aber auch mit den umfang­rei­che­ren Kennt­nis­sen dürfen „Ehren­lok­füh­rer” keine Maschi­nen selbst­stän­dig steuern.

Der Intensität der Ausbildung ent­spre­chen auch die Kosten: 880 Euro ver­lan­gen die HSB für eine Teil­nahme in den Monaten März bis Oktober, im Winter sind es 100 Euro weniger. Bei „Molli” sind für die Unter­wei­sung 800 Euro zu berap­pen. Wer nur einen kurzen Ein­druck von der Arbeit auf Dampf­loks gewin­nen will, kommt mit weniger Zeit- und Geld­auf­wand aus. „Unser Schnup­per­kurse läuft über zwei Tage und kostet 190 Euro”, sagt Degner. 100 Euro mehr sind es bei den HSB für drei Tage. „Hierbei fährt man auch Dienst­schich­ten auf der Dampf­lok”, erläu­tert Prochnau - auch auf der schönen Strecke hinauf zum Brocken.

Informationen: Harzer Schmal­spur­bah­nen, Fried­rich­straße 151, 38855 Wer­nige­rode, Telefon: 039 43/55 80; Meck­len­bur­gische Bäder­bahn „Molli”, Am Bahnhof, 18209 Bad Doberan, Telefon: 038 203/41 50

Harzer Schmal­spur­bah­nen: www.hsb-wr.de

„Molli”: www.molli-bahn.de Von Horst Heinz Grimm, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/03/14/magazin/reise/deutschland/t/rzo409641.html
Freitag, 14. März 2008, 11:23 © RZ-Online (NewsDesk)
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