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Freitag, 02. Mai 08

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-Osna­brück - Fuß­ball­fans denken bei Osna­brück an Zweite Bun­des­liga. Auch als tou­ris­tisches Ziel spielt die Stadt im Süd­wes­ten Nie­der­sach­sens nicht ganz oben mit - hat aber einen Auf­stiegs­platz.

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Touristisch auf dem Aufstiegsplatz: Osnabrück

Osna­brück - Fuß­ball­fans denken bei Osna­brück an Zweite Bun­des­liga.

Felix-Nussbaum-Haus

Mehr als ein Kunst­museum: Das Felix-Nuss­baum-Haus in Osna­brück zeigt rund 160 Werke des Malers. (Bild: dpa/tmn)

Auch als tou­ris­tisches Ziel spielt die Stadt im Süd­wes­ten Nie­der­sach­sens nicht ganz oben mit - hat aber einen Auf­stiegs­platz.

Das Nussbaum-Haus nach einem Entwurf von Daniel Libes­kind zieht nicht nur wegen seiner Archi­tek­tur Besu­cher an, Ster­nekoch Thomas Bühner hat Osna­brück auf der Gourmet-Land­karte einen festen Platz gesi­chert. Und vom 21. bis 25. Mai werden Tau­sende von Gästen zum 97. Deut­schen Katho­liken­tag erwar­tet. Dann soll auch der umfang­rei­che Umbau des Diö­zesan­muse­ums abge­schlos­sen sein und der Dom­schatz in neuen Räumen gezeigt werden.

Osnabrücker Rathaus

Von der Treppe des Rat­hau­ses wurde das Ende des 30-jäh­rigen Krieges ver­kün­det. (Bild: OMT/dpa/tmn)

Auch sonst hat die alte Bischofs- und junge Uni­ver­sitäts­stadt viel zu bieten, gerade für Kunst- und Kul­tur­inter­essierte. Der St.-Petrus-Dom beein­druckt auch Nicht-Katho­liken. Die ehe­malige Domi­nika­ner­kir­che ist Osna­brücks Kunst­halle. Das Kul­tur­geschicht­liche Museum erzählt die Geschichte der Stadt von den Anfän­gen bis 1900. Am Markt mit der Stadt­waage stehen ansehn­liche Bür­ger­häu­ser, und im Rathaus daneben wurde einst europäi­sche Geschichte geschrie­ben.

Carsten Lehmann zeigt dort auf ein Modell der Stadt im Jahr 1633. Das war mitten im 30-jäh­rigen Krieg. „Die Schwe­den hatten Osna­brück gerade besetzt”, erzählt Lehmann, der sich mit der Stadt­geschichte bestens aus­kennt. Dass aus­gerech­net Osna­brück zum Zentrum der Diplo­matie wurde, war eher Zufall: „Man brauchte eine Stadt, die unge­fähr auf der Hälfte des Weges von Stock­holm nach Paris liegt.”

Bürgerhäuser in Osnabrück

Die Alt­stadt von Osna­brück: Am Markt stehen die ansehn­lichen Bür­ger­häu­ser. (Bild: Heimann/dpa/tmn)

Vier Jahre lang ver­han­del­ten die Kriegs­par­teien in Münster und Osna­brück. Einig wurden sich die Gesand­ten dann 1648, das Ende des Krieges ver­kün­deten sie von der Rat­haustreppe aus. „Frie­dens­saal” heißt der großzü­gige Raum, in dem heute 42 Por­träts der Ver­hand­lungs­teil­neh­mer hängen. Eine Kopie des Frie­dens­ver­tra­ges wird eben­falls im Rathaus gezeigt.

Eine der eindrucksvollsten Sehens­wür­dig­kei­ten der Stadt ist das Felix-Nuss­baum-Haus. Das dem 1904 in Osna­brück gebo­renen Maler gewid­mete Kunst­museum ist schon archi­tek­tonisch her­aus­ragend. Der Libes­kind-Bau erin­nert in vieler Hin­sicht an dessen Entwurf für das Jüdi­sche Museum in Berlin. Es gibt viele spitze Winkel, oft haben die Räume keinen geraden Boden. Das irri­tiert - mit voller Absicht.

Osnabrücker Dom

Hingucker mit zwei Türmen - der Dom von Osna­brück ist nicht die einzige große Kirche der Stadt. (Bild: Heimann/dpa/tmn)

„Felix Nuss­baum kam aus einer Osna­brü­cker Kauf­manns­fami­lie”, erzählt die Kunst­his­tori­kerin Meike Teufert. „Er ist 1924 dann nach Berlin gezogen.” Als die Nazis 1933 die Macht über­nah­men, war Nuss­baum in Italien und floh später nach Brüssel. „Triumph des Todes” heißt sein ein­drucks­vol­les letztes Bild im letzten Raum des Museums. Es zeigt einen gespens­tischen Toten­tanz. Wenige Wochen später wurde Nuss­baum ver­haf­tet. Mit dem letzten Zug, der Belgien nach Ausch­witz verließ, wurde er depor­tiert und im August 1944 ermor­det.

Flucht, Exil und den Hass der Nazis , das kannte auch ein anderer Osna­brü­cker: Erich Maria Remar­que. Sein Anti-Kriegs-Roman „Im Westen nichts Neues” gehört zu den erfolg­reichs­ten Werken deut­scher Lite­ratur über­haupt. Am Markt erin­nert das Remar­que-Frie­dens­zen­trum an ihn, das im glei­chen Jahr eröff­net wurde wie das Nuss­baum-Haus. Eine Aus­stel­lung mit Fotos, Manu­skrip­ten und Briefen zeich­net sein Leben nach.

Informationen: Tourist Infor­mation Osna­brück, Bier­straße 22-23, 49074 Osna­brück, Telefon: 05 41/323 22 02

Rund um die Stadt: www.osna­brueck.de Von Andreas Heimann, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/25/magazin/reise/deutschland/t/rzo420473.html
Freitag, 25. April 2008, 10:22 © RZ-Online (NewsDesk)
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