IVWPixel Zählpixel
NachrichtenSportMagazinService
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Kino Kino-News Musik Szene Reise Charts Event-Kalender Ticket-Shop
Archiviert am
Freitag, 02. Mai 08

Wies­baden/München - Urlau­ber sollten sich nicht nur bei Fern­rei­sen, sondern auch bei Schiff­stou­ren im Mit­tel­meer vor­beu­gend gegen Rei­segelb­sucht impfen lassen. An Bord können sich solche Infek­tio­nen rasch aus­brei­ten.

Düs­sel­dorf - Asi­enrei­sende sollten sich grundsätz­lich gegen Hepa­titis A impfen lassen. Eine Anste­ckung kann nach Angaben des Cen­trums für Rei­seme­dizin (CRM) in Düs­sel­dorf zwar meist durch sorg­fäl­tige Hygiene beim...

Leipzig - Besu­cher der Fußball-Euro­pameis­ter­schaft in Öster­reich und der Schweiz sollten sich gegen die durch Zecken über­tra­gene Virus­infek­tion Früh­som­mer-Menin­goe­nze­pha­litis (FSME) impfen lassen.

Köln/Neu-Isen­burg - Eltern können den Vertrag für einen Gast­schul­auf­ent­halt kün­digen, wenn ihr Kind ent­gegen anders­lau­ten­der Zusi­che­rung in einem Malaria-Risi­koge­biet unter­gebracht wird.

Berlin - Bei Aus­lands­reise-Kran­ken­ver­siche­run­gen gibt es bereits für wenig Geld einen „sehr guten” Schutz: Sechs Euro im Jahr kostet der güns­tigste Ein­zel­ver­trag, der alle Test­kri­terien erfüllt...

Neu-Isen­burg - Vor einer China-Reise etwa zu den Olym­pischen Spielen sollten sich Tou­ris­ten gegen Tollwut impfen lassen. Es gebe einen starken Anstieg von Hunde-Tollwut in dem Land...

Reise

Reise-Galerie

News  

Deutschland-Reisen  

Gesundheit auf Reisen  

Neues aus dem Katalog  

Recht  

Tipps  

Traumziele  

Urlaub in China: Kleine Reiseapotheke reicht

Hamburg - Gegen die dre­ckige Luft im Land ist kein Kraut gewach­sen: Das Geld für einen Mund­schutz können sich China-Urlau­ber auf dem Weg zu den Olym­pischen Spielen also sparen. Eine Hepa­titis-Impfung sollten Rei­sende aber vorher erle­digt haben.

China

Der Mund­schutz wird in Peking eher aus Höf­lich­keit getra­gen. (Bild: dpa/tmn)

Dann darf die Rei­seapo­theke ruhig klein aus­fal­len: Nasen­trop­fen, Zucker-Salz-Lösung und viel­leicht noch eine Kopf­schmerz­tablette reichen aus. „Ein Mund­schutz hilft nicht gegen die schlechte Luft. Er wird in Asien aus Höf­lich­keit getra­gen, um andere Men­schen nicht anzu­hus­ten”, erläu­tert Helmut Jäger, Leiter des Rei­seme­dizi­nischen Zen­trums am Bern­hard-Nocht-Insti­tut für Tro­pen­medi­zin in Hamburg. „Herz- und Lun­gen­pati­enten und Raucher dürfte das beson­ders belas­ten.” Wenn man kern­gesund ist, werden einem einige Wochen in China aber nichts aus­machen. Dass die Luft dort extrem mit Fein­staub und Giften belas­tet ist, zeigt eine Studie: „Danach sind unter den Top 20 der dre­ckigs­ten Städte gleich 16 chi­nesi­sche.”

Wichtig sind Vorkehrungen beim Essen: „Man sollte außer­halb der Hotels rohe Dinge meiden und nur Gekoch­tes essen. Außer­dem gilt: Obst immer schälen”, rät Jäger. Auch der Reis sei extrem mit Pes­tizi­den belas­tet. „Vor allem in Garküchen kriegt man viel Chemie ab.” Sollte sich ein Olympia-Tourist eine Durch­fal­ler­kran­kung ein­fan­gen, dann helfe eine Zucker-Salz-Lösung aus der Rei­seapo­theke. Not­fall­medi­kamente könnten zwar aus der Heimat mit­genom­men werden - „aber es gibt auch sehr gute Apo­the­ken in China”.

Grundsätzlich müssen Rei­sende nur wenige ein­fache Dinge in die Rei­seapo­theke packen, zum Bei­spiel Augen- oder Nasen­trop­fen. „Man sollte jeden­falls nicht zu viele Medi­kamente mit­schlep­pen, China ist kein Ent­wick­lungs­land”, sagt Jäger. Damit das Ganze nicht ins eigene Geld geht, raten Exper­ten zu einer Aus­lands­kran­ken­ver­siche­rung. „Wir raten allen - egal, ob gesetz­lich oder privat ver­sichert - bei einer Reise nach China drin­gend zu einer Rei­sekran­ken­ver­siche­rung”, sagt Rainer Sbr­zesny von der Unab­hän­gigen Pati­enten­bera­tung Deutsch­land, die bei der Ver­brau­cher­zen­trale Bran­den­burg ange­sie­delt ist. Je nach Anbie­ter koste ein solcher Schutz zwi­schen acht und 30 Euro für ein ganzes Jahr.

Vorgeschrieben sind laut dem Centrum für Rei­seme­dizin in Düs­sel­dorf keine Imp­fun­gen - emp­foh­len wird aber, den Schutz gegen Diph­terie und Tetanus auf­zufri­schen. Ebenso sollten Urlau­ber ihren Hepa­titis-Impf­schutz über­prü­fen, wenn sie zu den Olym­pischen Spielen reisen wollen. „Wer bisher noch nicht dagegen geimpft wurde, muss sich spätes­tens vier Wochen vor der Abreise darum kümmern, damit ein aus­rei­chen­der Schutz gewähr­leis­tet ist”, sagt Diet­rich Hüppe vom Berufs­ver­band Nie­der­gelas­sener Gastro­ente­rolo­gen Deutsch­land (bng) in Neu-Ulm. Ein Mala­ria­risiko besteht laut Jäger dagegen auch im süd­lichen Hong­kong nicht - dort werden die Rei­ter­wett­bewerbe aus­getra­gen.

Reisemedizinischen Zentrum: www.gesun­des-reisen.de

Centrum für Rei­seme­dizin: www.crm.de Von Imke Hen­drich, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/09/magazin/reise/gesundheit/t/rzo416013.html
Mittwoch, 09. April 2008, 10:16 © RZ-Online (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum    

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet

Sudoku

Kino
Event-Kalender
Kino-Memo-Quiz
Kino-Memo-Quiz
Doppelkarten für Koblenz
oder Mainz zu gewinnen!
Druckversion