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Freitag, 02. Mai 08

UrteilStutt­gart/Frank­furt/Main - Beim Stor­nie­ren von Reisen zu den Olym­pischen Spielen in Peking können hohe Gebühren anfal­len - sie sind in einigen Fällen aber unzuläs­sig.

Frank­furt/Main/Wies­baden - Ist mit dem Hotel etwas nicht in Ordnung, müssen Urlau­ber am Feri­enort sobald wie möglich auf diese Mängel hin­wei­sen. Sonst können sie später keine Ansprüche an den Ver­anstal­ter stellen.

Düs­sel­dorf/Wies­baden - Wird ein Urlau­ber in einem anderen als dem ursprüng­lich gebuch­ten Hotel unter­gebracht, reicht es für eine Män­gel­rüge aus, auf diese Tat­sache hin­zuwei­sen.

Düs­sel­dorf/Wies­baden - Pau­schal­urlau­ber dürfen vom Ver­anstal­ter ihr Geld zurück und eine Ent­schä­digung fordern, wenn in der gebuch­ten Kom­fort­klasse des Flug­zeugs kein Platz frei ist.

Frank­furt/Main/Wies­baden - Kreuz­fahrt­pas­sagiere erhal­ten kein Geld von ihrer Ree­derei zurück, wenn sie wegen eines ver­pass­ten Anschluss­flu­ges die Anreise zum Schiff abbre­chen.

Frank­furt/Main - Schim­mel­bil­dung im Hotel­zim­mer und ein über­las­tetes Hotel­restau­rant sind „erheb­liche Rei­semän­gel” und berech­tigen zu Scha­denser­satz­for­derun­gen.

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Hohe Stornokosten bei Olympiareisen: Teilweise unzulässig

Stutt­gart/Frank­furt/Main - Beim Stor­nie­ren von Reisen zu den Olym­pischen Spielen in Peking können hohe Gebühren anfal­len - sie sind in einigen Fällen aber unzuläs­sig.

Urteil

Stornokosten bei Olym­pia­rei­sen: Gericht erklärt Höhe der Gebühren für unzuläs­sig. (Bild: dpa)

Das teilt die Ver­brau­cher­zen­trale Baden-Würt­tem­berg in Stutt­gart mit und ver­weist auf ein Urteil des Land­gerichts Frank­furt (Az.: 2-02 O 438/07). In dem Fall hatte der Ver­anstal­ter Dertour von Olympia-Besu­chern für Stor­nie­run­gen seit Februar Gebühren von 80 Prozent des Rei­seprei­ses sowie den vollen Wert der Ein­tritts­kar­ten zu den Wett­kämp­fen gefor­dert. Das Gericht sah dies den Angaben zufolge aber als unan­gemes­sen an und erklärte die Bedin­gun­gen für unwirk­sam.

„Betroffene Urlauber können daher jetzt ihre Stor­nokos­ten zurück­for­dern”, sagte Dunja Richter von der Ver­brau­cher­zen­trale in Stutt­gart. „Das gilt bislang aber nur für die­jeni­gen, die bei diesem Ver­anstal­ter gebucht haben.” Für andere Urlau­ber emp­fehle es sich, vor dem Buchen einer China-Reise anläss­lich der Olym­pischen Spiele im August die Stor­nore­gelun­gen zu prüfen, um nicht von hohen Gebühren über­rascht zu werden.

Der Ver­anstal­ter Dertour in Frank­furt wollte sich noch nicht zu dem Urteil äußern, sondern die nähere Begrün­dung der Richter abwar­ten.

Verbraucherzentrale Baden-Würt­tem­berg: www.vz-bawue.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/02/magazin/reise/recht/t/rzo422376.html
Freitag, 02. Mai 2008, 15:16 © RZ-Online (NewsDesk)
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